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Jul16

DVD Kritik: Resident Evil - The Final Chapter

DVD Kritik: Resident Evil - The Final Chapter

Originaltitel: Resident Evil: The Final Chapter
Herstellungsland: Australien, Deutschland, Frankreich, Kanada
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Action, Thriller, Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Milla Jovovich, Iain Glen, Ali Larter u.a.

Preis zum Test: EUR 15,99


 

Inhalt: Alice (Milla Jovovich) ist die einzige Überlebende der Gruppe, die sich in Washington D.C. gegen die Untoten gestellt hat. Jetzt muss sie dorthin zurück, wo der Albtraum begann, nach Racoon City, um das T-Virus endgültig zu stoppen. Dort versammelt die Umbrella Corporation unter Führung von Albert Wesker (Shawn Roberts) und Dr. Isaacs (Iain Glen) ihre Truppen, um auch die letzten Überlebenden der Apokalypse zu töten. In einem Wettlauf gegen die Zeit geht Alice ein Bündnis mit einer alten Bekannten ein: Claire Redfield (Ali Larter). Claire hat sich einer Gruppe von Überlebenden rund um Doc (Eoin Macken) angeschlossen und nur mit deren Hilfe kann Alice gegen die Horden von Untoten und neuen Mutanten in den Krieg zu ziehen und die Menschheit vor der absoluten Vernichtung bewahren...

 


 

 



- Kritik -
    

14 Jahre nach dem ersten Teil schlüpft Milla Jovovich zum letzten Mal in die Rolle der Alice aus der Capcom-Videospiel-Reihe "Resident Evil". Ganze fünf Jahre nach dem letzten Teil "Resident Evil: Retribution" knüpft "Resident Evil: The Final Chapter" nach einer kurzen Zusammenfassung aller Geschehnisse direkt an dessen Ereignisse an und schwört eine echte Weltuntergangsstimmung herauf. Die Capcom-Videospiel-Reihe begannen im Survival-Horror-Genre und endeten - bis auf dem letzten - in einem sehr actionüberladenen Szenario. Mit dem siebten Teil ging es wieder zu den Horror-Wurzeln zurückzukehren und fast würde man sich wünschen, der Realfilmreihe wäre es genauso gegangen, denn das hieße, sie wäre auf dem Weg der Besserung. Aber zumindest eins muss man der Realfilmreihe lassen - Sie zieht kompromisslos Ihr Ding durch. Ihr Ding ist in diesem Fall: Action, Action und Milla Jovovich. Mit den Spielen gibt es außer ein paar Namen nur eine Sache gemein: Eine für Uneingeweihte kaum zu verstehende Hintergrundgeschichte. Die Hintergrundgeschichte erzeugt mehr Output, als letztendlich da ist. Als Fan könnte man vielleicht über so manche Logiklöcher hinweg sehen - vor allem, weil diese Logiklöcher auch in allen anderen Filmen präsent waren. Aber dennoch bleibt nach diesem Wiederaufguss altbekannter Klischees und Action-Szenen ein etwas fader Nachgeschmack übrig. Der Film nimmt sich selbst zu ernst und vernachlässigt daher völlig sein Publikum. Anscheinend soll diese nonstop-Action den Zuschauer gut unterhalten können, anstatt durch einer halbwegs nachvollziehbare Story.

Bezüglich der Story bekommt man bei "Resident Evil: The Final Chapter" nicht viel geboten. Alice bleibt eine oberflächliche Kämpferin, die alle Herausforderungen meistert und jeden Plan durchschaut. Claire Redfield ist die einzige nennenswerte Figur im Film und alle anderen sind nur Kanonenfutter oder die Bösewichte. Apropos Bösewicht: Albert Wesker ist erster Linie darauf beschränkt, böse auszusehen, ohne böse zu sein. Sein Part wurde von Dr. Alexander Isaacs regelrecht in den Schatten gestellt und ging in "Resident Evil: The Final Chapter" total unter und wurde zugleich ins falsche Licht gerückt. Apropos Dr. Alexander Isaacs: Seine Figur profitiert wenigstens noch vom Talent von Iain Glen, der kann Dr. Alexander Isaacs trotz fehlender Charaktermotivation zumindest ein bisschen Charisma verleihen. Das liegt aber auch daran, dass seine Figur ein paar Auftritte mehr als die anderen Nebencharaktere hatte, denn die tauchen unvermittelt auf und verschwinden auch so gleich, wie sie gekommen sind. Es ist alles so unheimlich klischeehaft und durchsichtig wie Fensterglas, dass es einem beim Zuschauen weh tut. Die Handlung ist dermaßen dünn und mit brachialer Expositionsgewalt erzählt, dass man förmlich denkt, man hätte ein final Desaster, statt ein final Chapter gesehen. Alles wird deutlich ausgesprochen, damit es bloß nicht am scheinbar zombiefizierten Publikum vorbeigeht.

Die Actionpassagen wären stimmig und atemberaubend inszeniert, wenn die durchaus gut und gekonnt choreographierten Kämpfe nicht aufgrund der Wackelkamera, unterbeleuchteten, schnellen Schnitte unter gehen würde. Es gibt zwei, drei nette Szenen, die sich jedoch auf die Dauer abnutzen, zumal der Ausgang durch Alices Superhelden Fähigkeiten und dem Fehlen jeglicher emotionaler Nähe zu irgendeiner Figur relativ belanglos ist. Fans bekommen bei "Resident Evil: The Final Chapter" genau das, was sie zuvor auch bekommen haben: Superheldin Milla Jovovich die überpowert Zombies wegballert. Das alles ist jedoch so inszeniert, dass es einfach nicht unterhalten kann. Aber selbst ein B-Movie kann ansprechend inszeniert werden, siehe "Hardcore". Bei "Resident Evil: The Final Chapter" aber hat man das Gefühl, es hätte sich einfach niemand mehr richtig Mühe gegeben.

  

- Fazit -  

"Resident Evil: The Final Chapter" wäre in der Regel ein würdiger Abschluss der "Resident Evil"-Realfilmreihe, wenn nicht einige Aspekte etwas hastig und unausgewogen wirken. Der Actionpart wurde noch mal ordentlich nach oben geschraubt, was aufgrund der Wackelkamera, unterbeleuchteten Szenen und der schnellen Schnitte schon sehr anstrengend sein kann. Wirklich gelungen sind die Monster, CGI-Effekte und die letzte halbe Stunde die durch ihre Weltuntergangsstimmung überzeugen konnte.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 06. Juli 2017
DVD Verleihstart: 06. Juli 2017

Publisher: Constantin Film

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 103 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Stunts und Waffenarsenal (ca. 9 Min.)
  • Den Hive erkunden (ca. 4 Min.)
  • Die Dreifaltigkeit der Bösewichte und die Frauen aus Resident Evil (ca. 6 Min.)
  • Regieführung bei "The Final Chapter" (ca. 5 Min.)
  • Rola als Cobalt (ca. 3 Min.)
  • Von Heiligen zu Sündern (ca. 8 Min.)
  • Trailer (je ca. 2 Min.)

Kritik Extras
Als Bonusmaterial warten neben den Trailern noch "Stunts und Waffenarsenal", wo wir Einblicke in die Choreografie der Actionszenen bekommen, "Den Hive erkunden" beschreibt die Rückkehr zum Ausgangspunkt in Raccoon City, "Regieführung bei Final Chapter" beschreibt Paul W. S. Andersons Obsession in Bezug auf Videogames und porträtiert ihn am Set, die "Dreifaltigkeit der Bösewichte und die Frauen" stellt heraus, wie einzigartig die Reihe deshalb ist, weil sie wohl eine der am längsten währenden Serien mit starken Frauenfiguren ist, "Rola als Cobalt" kümmert sich um den japanischen Neuzugang im Team und "Von Heiligen zu Sündern" um die Besetzung des Films, "Vom Drehbuch auf die Leinwand" ist das letzte Feature, das Paul W.S. Anderson noch mal erzählen lässt, wie er den gesamten Kosmos sieht und welche Elemente aus dem Spiel er integriert hat.

Wertung: 6|10

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