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Sep27

13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi

13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi

Originaltitel: 13 Hours
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Action
Freigabe: FSK-16
Regie: Michael Bay
Darsteller: John Krasinski, Pablo Schreiber, James Badge Dale u.a.

Preis: EUR 14,99


 

Inhalt: Bengasi, Lybien: 13 Hours, 13 Stunden lang, wird ein Diplomatensitz hier in Aufruhr versetzt, als islamistische Milizen in das eingezäunte Areal eindringen. Die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York City liegen exakt elf Jahre zurück und so bekommt dieser 11. September 2012 für die Politiker und Sicherheitsleute vor Ort noch eine weitaus stärkere Bedeutung. Unter den Anwesenden des Eingreifteams, das versucht, in dem plötzlichen Überfall die Oberhand zu gewinnen, sind ein US-Navy Seal (John Krasinski), der Leiter der Wachmannschaft (James Badge Dale) und fünf weitere seiner Sicherheitsmänner (Pablo Schreiber, Max Martini, Dominic Fumusa, Toby Stephens und David Denman)

 


 

 



- Kritik -
     

Michael Bay ist zurück! Bevor er sich ein fünftes mal mit den Transformers austobt, TRANSFORMERS: THE LAST KNIGHT, soll nächsten Sommer in die Kinos kommen und eine Trilogie starten, brachte Bay anfangs des Jahres 13 HOURS - THE SECET SOLDIERS OF BENGHAZI (USA 2016) in die Kinos. Ein Film, der auf dem Buch "13 Hours: The Inside Account of What Really Happened in Benghazi" des Autors Mitchel Zuckoff basiert. Darin geschildert werden die Vorkommnisse rund um den Anschlag auf ein amerikanisches Konsulat in Lybien am 11. September 2012. Paramount Home Entertainment veröffentlichte den Film am 28. Juli auf Blu-ray und DVD. Wird haben ein wachendes Auge auf den Film geworfen und wollen versuchen zu beantworten, ob Michael Bay trotz des sensiblen Stoffes seinen alten bekannten Mustern und Mechanismen treu bleibt.

John Krasinskis Jack Da Silva sitzt zu Beginn alleine am Fenster in einem Flugzeug nach Lybien. Die Plätze neben ihm sind frei, erst als die Kamera weiter aufzieht entdeckt man weitere Passagiere. Einheimische, Frauen mit Kochtuch. Eine Detailaufnahme lässt Jack mit seinem Ehering am Finger spielen und schließlich in einer Dose verstecken. Man will dem Feind ja keine Hinweise auf einen familiären Hintergrund geben. So funktioniert bei Michael Bay die Charakterisierung seiner Hauptfigur. Sie ist isoliert. Ein Fremder in einem fremden Land. Bay schneidet davor wohl Texttafeln und Archivaufnahmen um den Zuschauer in die politischen Umstände Lybiens einzuführen, doch subsumiert er es schließlich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner um schließlich auf die Formel Gut und Böse zu kommen. Das Böse bekommt hier keine Beweggründe. Es ist ein gesichtsloser Mob. Gleichzeitig lädt er im Mittelteil des Films die titelgebenden Soldaten mit zurückgelassenen Frauen und Kindern einen Ballast mit Familienbeziehungen auf. Eine mit Piano-Musik unterlegte Montage soll reichen um Mitgefühl beim Zuschauer zu evozieren. Bay bewegt sich hier auf einem schmalen Grat: er reduziert alle Elemente auf das Nötigste um das Ganze ansonsten von klassischen Action Set-Pieces zu umrahmen. Selbst seine Erzählperspektive bleibt unklar. Bleibt er anfangs nah an Krasinskis Figur, so wechselt er nach und nach in totalere Perspektiven, die dem Ganzen etwas überirdisiches geben. Neutrales? Keineswegs. Bay frönt den üblichen (amerikanischen) Tugenden ohne Widerworte zuzulassen. Seine Figuren sind stereotyp wie gewohnt und haben auch in den schwierigsten Situationen einen lockeren Spruch auf Lager. Er hält sich diesbezüglich wohl etwas zurück diesmal, doch zu keinem Zeitpunkt kann sein Actionwerk mehr sein, als nur ein weiterer Actionfilm. Er versucht mit den Bildern vom 11. September 2001 die Zuschauer gefühlstechnisch an die Ereignisse zu binden, ohne selbst eine Atmosphäre dieser Art aufbauen zu können. Die Action ist handwerklich gewohnt überzeugend und mitreissend, doch der Rahmen hält hier kaum etwas fest.

An der Optik des Films gibt auf den ersten Blick nichts auszusetzen. Wie bei Bay üblich setzt er auch bei der ersten Zusammenarbeit mit Kameramann Dion Beebe auf die üblichen bildgestalterischen Aspekte. Sättigende Farbkleckse und die Beleuchtung bei Nacht erinnern vom Look her nur allzu deutlich an seine bisherigen Arbeiten. Er lässt dabei oftmals zwischen nahen mit der Handkamera eingefangenen Einstellungen und weiten Totalen hin- und herschneiden. Was auf der einen Seite der Übersicht zu Gute kommt, als Stilmittel wird man diesem auf diese Weise schnell überdrüssig, entwickelt sich aber leider nie zu einer Art Reflexion über Drohnen. Denn an diese muss man zweifelsohne manchmal bei diesen Einstellungen denken, wobei Bay Drohnen hier unreflektiert schlichtweg als Überwachungsapparat einsetzt. Schade, dass er sich hier nicht etwas mehr Gedanken über die Form und Wirkung der Einstellungen gemacht hat. Ähnlich auf Autopilot arbeitet auch Lorne Balfe mit seinem Score. Ein Actionfilm gibt einem auch zugegeben selten die Möglichkeiten für eine thematische Arbeit. Er versucht im Grunde in der Action irgendwie gegen Krach anzukommen und den Adrenalinspiegel des Publikums weiter zusteigern, was ihm auch in Maßen gelingt. In den ruhigen und gewollt emotionalen Momenten greift er dann aber auch gerne mal auf bekannte Werkzeuge wie dem Piano zurück.

  

- Fazit -  

Man kann von dem Film im Grunde nicht enttäuscht sein, wenn man das erwartet, was einem das Regielabel "Michael Bay" verspricht. Man mag angesichts von vergangenen Filmen wie PEARL HARBOR (USA 2001) denken, dass es auch noch schlimmer/anders geht, aber auch diesmal fehlt Bay das nötige Fingerspitzengefühl für eine sensible Thematik. Die Soldaten mögen auch im echten Leben heldenhaftes geleistet haben, doch präsentiert dies Bay oberflächlich und unreflektriert was die Gegenseite betrifft und generell die politischen Hintergründe.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 28. Juli 2016
BD Verleihstart: 28. Juli 2016

Publisher: Paramount

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 144 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DD 5.1)
2. Englisch (Dolby Atmos 7.1)
3. Englisch (Hörfilmfassung; DD 5.1)
4. Französisch (DD 5.1)
5. Italienisch (DD 5.1)
6. Japanisch (DD 5.1)
7. Spanisch (DD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Dänisch
- Finnisch
- Französisch
- Italienisch
- Japanisch
- Niederländisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Spanisch

Extras:
Keine

Kritik Extras
Leider kein Bonusmterial vorhanden.

Wertung: 0|10

 

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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