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Okt26

Sabotage

Sabotage

Originaltitel: Sabotage
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Action, Thriller, Krimi
Freigabe: FSK-18
Regie: David Ayer

Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Josh Holloway, Joe Manganiello, Max Martini, Mireille Enos u.a.

Der Drogenfahnder John 'Breacher' Wharton (Arnold Schwarzenegger) und seine Jungs von der DEA gehören zu den besten Sondereinheiten des Landes, sie sind spezialisiert auf das Hochnehmen ganzer Kartelle. Als Breachers Frau und sein Kind von mexikanischen Drogengangstern gefoltert und getötet werden, bleibt dem alten Haudegen nur noch die Arbeit und er beschließt, dass diese sich auch persönlich für ihn lohnen soll: Bei der nächsten Mission wollen seine Leute und er das sichergestellte Geld für sich behalten, aber als sie versuchen die reiche Beute aus dem Versteck zu fischen, ist sie verschwunden. Breacher und seine Truppe geraten in den engeren Kreis der Verdächtigen, es gibt Streit untereinander und die geprellten Drogenbosse sind sauer. Als ein Mitglied seines Teams nach dem anderen brutal ermordet wird, muss Breacher schnell herausfinden, wer dahintersteckt.

- Kritik -    

Das große Comeback von Action-Ikone Arnold Schwarzenegger verläuft alles andere als gut. Abgesehen von dem sehr erfolgreichen „The Expendables 2“, 2012 – bei dem Arni nur einer  - wenn auch einer der Größten - von vielen gestandenen Actionstars war – konnte keiner seiner neuen Filme an den Kinokassen überzeugen. „The Last Stand“, 2013 war insgesamt ein sehr solider Comeback-Streifen, doch das Publikum wollte den gebürtigen Österreicher nicht in der Rolle eines alternden Sheriffs, der noch einmal zeigen muss, was er drauf hat, sehen. Der Streifen spielte weltweit gerade einmal seine Produktionskosten von 40 Millionen Dollar (US Einspiel: 12 Millionen $) wieder ein. Auch die erneute Zusammenarbeit mit Kumpel Sylvester Stallone bei „Escape Plan“, 2013 brachte nicht den erwünschten Hit, wiewohl der Gefängnis-Thriller weltweit immerhin noch knapp 140 Millionen Dollar (US-Einspiel: 25 Millionen $) generieren konnte. Kompletten Schiffbruch erlitt Arni mit dem hier vorliegenden „Sabotage“. 

Der Action-Thriller von „End of Watch“ Regisseur David Ayer entpuppte sich als Kassengift und spielte weltweit gerade einmal 17 (US Einspiel: 10 Millionen $) des 40 Millionen Dollar Budgets wieder ein. Das hat sich der ehemalige Mister Universum und Kassengarant – bei aller realistischer Einschätzung und den bewussten Risiken eines Neustarts – sicher anders vorgestellt. Woran mag es liegen? War der „Terminator“ zu lange „Governator“? Ist er mittlerweile doch zu alt für die Scheiße? Nahmen ihm besonders die prüden Amerikaner seine Affäre(n) krumm und quittieren das nun mit nicht gelösten Kinotickets? Oder war die Rollenauswahl für eine Rückkehr ins Filmgeschäft taktisch falsch und er hätte sich für „sichere“ Projekte wie zum Beispiel ein „Predator“ Sequel einsetzen/entscheiden sollen? Beunruhigend ist zudem, dass nicht einmal die große Anzahl von Schwarzenegger-Fans die Kinos aufsuchen. Dagegen sind die Heimkino-Einnahmen  – wie auch bei den Kollegen Stallone, Lundgren, Van Damme – ziemlich gut. Schaut die Zielgruppe sich ihre ehemaligen Helden lieber auf dem heimischen Fernseher an und rafft sich nur noch zur Großleinwand auf, wenn die alten Recken - wie in den „Expendables“ Filmen – vereint bösen Buben die Ärsche aufreißen? Es scheint so. Fakt ist: Arnold muss niemandem mehr was beweisen. Er hat alles erreicht. Wenn er aber noch ein paar Jahre im Konzert der Großen mitspielen möchte, darf „Terminator – Genisys“ kein Flop werden. Es sei ihm vom Herzen gegönnt.

„Sabotage“ ist alles, aber kein klassischer Arni-Actioner. Er ist dreckig, brutal und sympathische Charaktere – inklusive der von Schwarzenegger verkörperte „Breacher“ - sucht man vergebens. David Ayer (Training Day/Drehbuch, Street Kings/Regie) nimmt sich in seinem Lieblings-Genre, dem Cop-Thriller, erneut die dunkle Seite der Polizei-Arbeit vor, zeigt diese mit einer gehörigen Portion Härte und Kompromisslosigkeit. Wer Non-Stop Action erwartet, könnte enttäuscht werden. Der Film erzählt eine Geschichte über Trug, Betrug, Rache, Misstrauen und Lügen. Jeder Einzelne der Elite-Truppe unter Breacher´s Führung steht unter Verdacht, seine Partner einen nach dem anderen umzulegen. Nur warum? Da liegt der Hund begraben. Natürlich wird aufgelöst, wer hinter den Morden steckt, doch der Hergang der Story und das Finale wirken leider etwas arg konstruiert, zu geschönt. In welche abgrundtiefe Richtung das Ganze hätte gehen können, offenbaren die entfallenen Szenen auf der Disc. Das von Regisseur Ayer favorisierte Szenario ist durchaus spannend, nur hätte er auf die konsequentere Variante setzen sollen. Man wird das Gefühl nicht los, als hätten die Macher versucht, es allen Leuten Recht machen zu wollen.  

Man fährt keine klare Linie, möchte alles ins rechte Licht rücken, so dass es zum Schluss doch irgendwie wieder eine Art Anti-Helden geben musste. Schade! Schwarzenegger spielt den zwielichtigen Cop sehr glaubhaft, setzt mimische Akzente und ist physisch deutlich präsenter als zuletzt. Der mittlerweile 67 jährige „T-800“ präsentiert sich in blendender Form. Abgesehen von Olivia Williams, die eine sehr gute Performance abliefert, bleiben namenhafte Nebendarsteller wie Terence Howard und Sam Worthington  ziemlich blass und bekommen kaum Spielraum, sich auszuzeichnen. Gerade bei Worthington fragt man sich, was ihn zu so einer Produktion bewegt haben könnte? Einmal gemeinsam mit „John Matrix“ den Ballermann kreuzen? Für mich persönlich wäre das Grund genug. 

Apropos Ballermann: Was ist denn mit der Action? Ja, keine Angst, auch die gibt es! Und wenn es knallt, dann knallt es gewaltig. Die Feuergefechte können sich sehen lassen und auch Arnold darf einigen Finsterlingen sein Markenzeichen auf den Pelz brennen. Überhaupt durfte „Sabotage“ der wohl brutalste Schwarzenegger-Streifen aller Zeiten sein, denn es spritzt aus allen Körperteilen. Der Gore-Gehalt ist recht deftig und bewegt sich teilweise in „Saw“-Sphären. Sicher hatten die Verantwortlichen mit der übertrieben Gewaltdarstellung zusätzlich eine andere Zielgruppe im Kopf, aber muss man das tot analysieren? Es passt einfach zum finsteren Grundton des Films. Punkt!

 

- Fazit -  

„Sabotage“ ist ein solider, spannender und sehr düsterer Cop-Thriller, dessen Stil aber kein Massenpublikum anspricht. Dafür ist er einfach zu „speziell“. Die Action fetzt, die Körper zerfetzen. „Breacher“ ist mit Abstand Arnis untypischste Rolle und er meistert sie mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten hervorragend. Bei der Story hingegen hapert es, da die letzte Konsequenz fehlt, insbesondere im Bezug auf den Schwarzenegger-Part.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

4.0/10 Bewertung (6 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 28. August 2014
DVD Verkaufstart: 28. August 2014

Publisher: Splendid

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 104 Minuten (inkl. Abspann)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Deutsch für Hörgeschädigte 
- Niederländisch

Extras

  • Alternatives Ende (11:02 Min.)
  • Making of (8:27 Min.)
  • B-Roll (6:17 Min.)
  • Deleted Scenes (alle abspielen: 17:42 Min.)
    Caroline befragt Joe John (2:21 Min.)
    Die Suche nach Dakota (0:41 Min.)
    Joe John droht Caroline (1:12 Min.)
    Kondom und Klospülung (0:59 Min.)
    Lizzy und Sugar entführen Zivilistin (1:55 Min.)
    Caroline taucht nach Leichen (0:42 Min.)
    Fall Dakota gelöst (2:41 Min.)
    Caroline und Jackson finden das Geld (7:07 Min.)
  • Interviews (alle abspielen: 17:17 Min.)
    David Ayer (Regisseur) (5:03 Min.)
    Arnold Schwarzenegger (John "Breacher" Wharton) (2:21 Min.)
    Sam Worthington (James "Monster" Murray) (4:58 Min.)
    Terrence Howard (Julius "Sugar" Edmonds) (4:53 Min.)
  • Trailer
    The Legend Of Hercules (2:41 Min.)
    I, Frankenstein (2:32 Min.)
    Police Story - Back For Law (2:07 Min.)
    Witching & Bitching (1:44 Min.)
    The Machine (1:38 Min.)
    Mall - Wrong Time, Wrong Place (2:02 Min.)
    The Last Stand (1:25 Min.)
    Hellfjord (1:39 Min.)
  • Trailer beim Start der DiscThe Expendables 3 (1:01 Min.)
    The Expendables 3
    Sin City 2 (1:16 Min.) 

Kritik Extras
Die Ausstattung der DVD ist wirklich großartig. Interviews, entfallene Szenen, ein Making Of (wenn auch ein relativ kurzes) und vieles mehr werden einem auf dieser Scheibe geboten. Ein Audiokommentar wäre das I-Tüpfelchen gewesen, aber das ist das sprichwörtliche Jammern auf hohem Niveau. Für eine DVD-VÖ heutzutage wirklich sehr zufriedenstellend. Kleiner Tipp: Schaut euch unbedingt das „Alternative Ende“ an!

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 rating 1 vote
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Kevin Zindler

   

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