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Jul26

Sherlock - Staffel 3

Sherlock - Staffel 3

Originaltitel: Sherlock
Herstellungsland: England

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Action, Thriller, Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Paul McGuigan, Toby Haynes
Schauspieler: Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Una Stubbs u.a.

 

Seit zwei Jahren ist Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) nun tot. Dr. John Watson (Martin Freeman) hat sich endlich in seinem neuen Leben eingerichtet und in Mary Morstan (Amanda Abbington) die richtige Frau dafür gefunden. Einst hatte John sich gewünscht, dass Sherlock noch lebt, doch als dieser Traum jetzt auf dramatische Weise in Erfüllung geht, droht er zum Albtraum zu werden. Ob Terroranschlag im Herzen Londons, Mord beim Hochzeitsbankett oder Erpressung im großen Stil – die spektakulären Fälle verblassen neben Sherlocks schwierigster Aufgabe: Wird er seinen Freund zurückgewinnen können?

- Kritik -

Steven Moffats Neuinterpretation des wohl berühmtesten Detektivs der Welt ist ein voller Erfolg. Bereits SHERLOCK – Staffel 1 endete mit einem Cliffhanger, der auf mehr hoffen ließ. Das Finale der 2. Staffel ließ die Zuschauer jedoch fast frustriert auf der Couch zurück. Mehr als anderthalb Jahre mussten die Fans ausharren, bis STAFFEL 3 endlich ausgestrahlt wurde. Und die brennende Frage war: Wie wird die Rückkehr des Meisterdetektivs erklärt? 

Über die Qualität der beiden ersten Staffeln muss man nicht streiten. Die zeitgemäße Umsetzung ist fantastisch gelungen, die Produktion ist hochwertig, die Besetzung erstklassig und Abwechslung gibt es mehr als genug. Steven Moffat betonte mehrfach, dass SHERLOCK keine Detektivserie sei, in der die Kriminalfälle im Vordergrund stehen, sondern dass es eine Serie über einen Detektiv ist. In der 1. Staffel war davon nur bedingt etwas zu bemerken. Sherlock war zu souverän, recht unnahbar und als Figur noch nicht gänzlich ausgefeilt. In der 2. Staffel vertiefte man jedoch die zwischenmenschlichen Aspekte, ließ dem Detektiv zudem einige menschliche Noten angedeihen. Trotzdem hielten auch hier die Fälle die einzelnen Episoden zusammen. Ein wichtiger Zugewinn waren hingegen die überaus starken Antagonisten Moriarty und Irene Adler, die Sherlock ziemlich forderten und mehr Spielraum erhielten. 

Für STAFFEL 3 geht man schließlich den ganz großen Schritt, setzt primär auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, vertieft hierbei hauptsächlich das Verhältnis zwischen Watson und Sherlock. Die unterschiedlichen Kriminalfälle spielen fast schon eine Nebenrolle und bringen die Handlung nur selten wirklich voran. Eine Maßnahme die sicherlich nicht überall auf Gegenliebe stoßen dürfte. Zudem wird Sherlock in vielen Momenten wieder etwas misanthropischer dargestellt, verliert zuweilen etwas an Sympathiepunkten. Allerdings gibt es dann noch das Finale, das mit plötzlicher Wucht über den Zuschauer einbricht und Sherlock sowohl menschlicher, als auch unmenschlicher denn je erscheinen lässt. Insgesamt will das Abrücken von den fall-zentrierten Episoden etwas schlechter gefallen als der Aufbau der vorherigen Episoden, ohne wirklich schlecht zu sein. Am Ende ist es wohl einfach Geschmackssache. 

Ein weiteres kleineres Manko ist das beinahe völlige fehlen eines nennenswerten Antagonisten. Charles August Magnussen (Lars Mikkelsen) wird nur langsam in die Staffel eingeführt und tritt erst in der dritten Episode vollends in Erscheinung. Dafür ist er ein Gegner, der es in sich hat und Sherlock bin an seine Grenzen und darüber hinaus treibt. Ein würdiger Gegner, der wieder einmal zeigt, dass SHERLOCK genau dann am besten ist, wenn er einen Gegenspieler hat. Allerdings erinnert Magnussen ein wenig an Hannibal Lecter, was umso auffälliger wirkt, da Lars Mikkelsen der Bruder von Mads ist, der wiederum Hannibal in der gleichnamigen Serie mimt. Dadurch ist erneut die Episode der Staffel am stärksten, die den Antagonisten komplett ausspielt und deutlich in den Vordergrund rückt. 

Insgesamt fällt STAFFEL 3 qualitativ ein wenig von der vorherigen Staffel – aber wirklich nur marginal – dafür gibt es bei den drei Spielfilmen keinen Durchhänger. Während in Staffel 1 und 2 jeweils die zweite Episode etwas schwächer waren, als die restlichen Folgen der jeweiligen Staffel, bleiben die Episoden in STAFFEL 3 alle auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Dafür gibt es jedoch keine Episode, die wirklich hervorsticht und keine, die an die Genialität der Episoden 1 und 3 der 2. Staffel heranreicht. So bleibt Staffel 2 bisher der Zenit der Serie, während sich die Auftakt-Staffel und STAFFEL 3 den immer noch sehr guten 2. Platz teilen müssen. 

Nicht gänzlich befriedigend ist im übrigen die Auflösung des Cliffhanger-Finales der 2. Staffel. Zudem spielt man recht explizit mit der Erwartungshaltung des Publikums und führt ihn häufiger an der Nase rum. Dadurch fühlt man sich als Zuschauer etwas zu stark involviert und angesprochen, ein eher unpassender Ansatz, der in der Form noch nicht in der Serie stattgefunden hat. Ansonsten bleiben keine Wünsche unerfüllt, denn SHERLOCK ist temporeich, spannend, humorvoll und hochwertig produziert. Auch die Dialoge und insbesondere einige Monologe sind wirklich herausragend. Wirklich erstklassige Unterhaltung. 

  

- Fazit  -

Mit SHERLOCK – STAFFEL 3 liefert Steven Moffat erneut spannende und qualitativ hochwertige Unterhaltung ab. Einen Ticken schwächer als Staffel 2, ist auch die 3. Staffel wirklich sehr gut gelungen und lässt den Zuschauer ein weiteres Mal mit dem Wunsch zurück, möglichst schnell mehr von Sherlock zu sehen zu bekommen.

Bewertung: 8.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

7.3/10 Bewertung (4 Stimmen)

 


 

- DVD FACTS & EXTRAS -

 

DVD Verkaufsstart: 10.06.2014
DVD Verleihstart: 10.06.2014

Label: Polyband
Verpackung: Keep Case (Amaray) 

Wendecover: Nein 

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: 270 Minuten

Uncut: Ja 

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)

2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

- Englisch 

Extras: 

  • Fans, Villains & Speculations
  • Shooting Sherlock
  • The Fall
  • Booklet

Kritik: Extras
Ein paar interessante Hintergrundinformationen gibt es mal wieder zu bestaunen und auch das Booklet ist gelungen. Leider insgesamt doch etwas mager ausgestattet, insbesondere bei einer solch einer Ausnahmeserie.

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

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