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Apr26

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Originaltitel: Star Wars: Episode VII - The Force Awakens
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Science-Fiction, Fantasy, Abenteuer, Action
Freigabe: FSK-12
Regie: J.J. Abrams
Darsteller: Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, Adam Driver, Domhnall Gleeson u.a..

Preis: EUR 18,99


 

Inhalt: Das Imperium ist Geschichte. So auch die Rebellen. Das bekannte Heldentrio ist zerstreut. Luke Skywalker ist verschwunden, Han Solo und Chewbacca auf eignenen Pfaden unterwegs. Mit der sogenannten "First Order", die unter der Leitung des geheimnisvollen General Snoke stehen, der ihnen seinen Schüler Kylo Ren zur Seite gestellt hat, wartet schon ein neuer bedrohlicher Gegner aus den tiefen der Galaxie. Doch auch auf der guten Seite steht eine neue Generation bereit.

  


 

 



- Kritik -
    

Was bleibt? Vier Monate nachdem J.J. Abrams und sein Team ein neues Kapitel Star Wars, DAS ERWACHEN DER MACHT, in die Kinos gebracht haben, erscheint dieses nun für das Heimkino. Fans fiebern schon dem nächsten Dezember entgegen, wenn mit ROGUE ONE: A STAR WARS STORY (2016) das erste Spin-off in die Kinos kommt. Doch im hier und jetzt steht erstmal die erneute Sichtung von Episode VII an. Vielerorts schon im Kino geschehen, gilt herauszufinden, ob der Film durch mehrmaliges Schauen gewinnt oder verliert. Fans von 3-D müssen übrigens geduldig sein: Der Film erscheint erstmal nur auf Blu-ray und DVD. Die Veröffentlichung des Films in 3-D soll aber in der zweiten Jahreshälfte folgen.

Selten stand ein Film wahrscheinlich so im Fokus wie STAR WARS - DAS ERWACHEN DER MACHT. Jedem konnte man es natürlich nicht recht machen. Der Versuch dies zu tun indem man viele Handlungselemente aus den alten Filmen adaptierte und variierte, führte fast schon wieder zum Gegenteil. Der Film sollte eigentlich ein Frachtschiff an Bürde mit sich ziehen, doch fühlt sich der Film an, als ob es dann doch nur ein kleines Ruderboot ist, im positiven Sinne. Ja, schon wieder gibt es einen Todesstern und wieder einen handwerklich begabten Helden, in dieser Inkarnation aber weiblich, der fernab jeglicher größeren Zivilsation aufwächst, doch unabhängig davon schaffte der Film mit Figuren wie dem Roboter BB-8 direkt wieder einen Beitrag zum aktuellen popkulturellen Gedächtnis. Am Ende sollte der Film ja nicht nur kritische Fans verstummen lassen, sondern auch Geld bringen. Deswegen muss schon zur Sekundärliteratur, respektive einem Comic, gegriffen werden, wenn man wissen will wie C-3PO zu seinem roten Arm kam. All das hinten angestellt, findet man aber nun einen Film vor, der durchaus auch für sich stehend überzeugen kann. Die zahlreichen neuen Charakteren werden moderat und mal mehr und mal weniger gekonnt eingeführt und Konflikte mit Potenzial aufgebaut.   

J.J. Abrams hat aber ein Problem: Seine Bösewichte. Schon in seinen Arbeiten im konkurrierenden Trekkie-Universum, STAR TREK (2009) und STAR TREK INTO DARKNESS (2013), vermochte er es nicht mit seinen Autoren aus den Antagonistenfiguren wirklich Kapital zu schlagen. Ähnlich ergeht es ihm leider auch in diesem Fall. Adam Driver als Kylo Ren tritt zugegebenermaßen nicht in die kleinsten Fußstapfen, doch macht es ihm Abrams auch nicht leicht, indem er ihm erstmal, nicht nur in der Optik, in eine ähnlich mythische Aura hüllt wie dereinst Darth Vader. Dies soll auch anfangs gelingen, doch fällt schon bei der zweiten Sichtung ab wie viel die Figur an Bedrohung und Substanz verliert, wenn man seine Handlungen und Charakterisierungen aus der zweiten Filmhälfte bereits kennt. Abrams handelt quasi den Weg Vaders in den Episoden IV bis VI in einem Film ab, nur um am Ende wieder am Anfang zu landen. Der Status Quo lässt viele Möglichkeiten und darauf hoffen, dass Rian Johnson in der folgenden Episode mehr mit der Figur und seinen Hintergründen anzufangen weiß. Auch mit General Snoke, eine von Motion-Capture.Pionier Andy Serkis "erschaffene Figur", tut man sich keinen Gefallen. Das voll animierte Figuren auch als Antagonisten überzeugen können, hat Andy Serkis selbst schon bewiesen, doch bedarf es auch hier noch einiger Korrekturen in den Folgeteilen um wirklich eine Gestalt der wirklichen Bedrohung auf der dunklen Seite zu haben. Diese füllt auch Domhnall Gleeson als General Hux nur geringfügig aus. Der ansonsten charismatische Ire scheint hier nicht wirklich in seiner Rolle aufgehen zu wollen. Sein überzogenes Spiel wirkt mehr begrenzt als wirklich gewollt und überzeugend. Seine Rede vor den versammelten Sturmtruppen inklusive NS-Anleihen eine der verschenkten mitunter verkorksenten Szenen des gesamten Films. Diese von den Figuren her eher schwach besetzte dunkle Seite bricht dem Film nicht sein Rückgrat, zeugt aber davon wie schwer es ist aus dem Schatten der (bösen) Vorgänger hervorzutreten. Die Versuche Abrams von Anfang an Menschlichkeit in diese Figuren zu stecken um sie fast zu Antihelden zu erhöhen, überfrachtet die Handlung nur negativ und legt die Vermutung nahe, dass ein gewisser - vom Darsteller möglicherweise gewünschter - Tod die Dramaturgie und damit auch das Bereitstellen von Informationen über gewisse Figuren beschleunigen ließ.

Bei den Schauspielern konnte man mit Daisy Ridley und John Boyega ein goldenes Händchen beweisen. Gekonnt bringt sie den Witz, aber auch die Dramatik in ihren Szenen rüber. Kritischer wird es da schon bei dem bekannten alten Trio. Harrison Ford fühlt sich sichtlich wohl in seiner Han Solo-Rolle und findet schnell seinen Rhythmus, doch man scheint Carrie Fisher und Mark Hamill, so kurz ihre Szenen scheinen, direkt anzumerken, dass sie in den letzten Jahren nicht mehr regelmäßig vor Filmkameras gestanden sind. Regisseur J.J. Abrams ist mehr der Regisseur für ein Ensemble, als für  herausragende Leistungen einzelner Personen. So kann man auch hier die Ensembleleistung loben, doch muss Abzüge in der B-Note geben, wenn es um einzelne Charaktermomente geht. Hier fehhlt mannchmal die klare Führung durch einen (Schauspieler-)Regisseur.

Technisch macht der Film eigentlich alles richtig. Die Sets fühlen sich größtenteils echt an, weil sie es auch sind. Gleiches gilt für die Figuren, ob nun handgearbeitet oder doch "nur" aus den Tiefen eines Computers, überzeugen sie und erwecken die Welt zum Leben. Die Action bleibt gleichzeitig in ihrer Inszenierung etwas hinter den Erwartungen. Den Laserschwertkämpfen fehlt es an Dynamik, was aber schlichtweg inhaltlich motiviert ist, denn außer Kylo Ren keine der kämpfenden Figuren wirklich bisher in dieser Kampfkunst trainiert wurde. Ansonsten sind die Actionmomente nicht selten, aber haben mit der Verfolgungsjagd mit dem Millienium Falken im ersten Drittel eigentlich schon ihren Höhepunkt erreicht. Späteren Momente fehlt es an Einfällen und großen Bildern um wirklich hervorzustechen, abseits ihrer eskapistischen Funktion

  

- Fazit -  

Eine erneute Sichtung des Films, lässt die Stärken, aber mitunter eben auch die Schwächen des Films noch deutlicher hervortreten. Dabei reflektieren die gute und die Böse Seite im Film diesen Eindruck sehr gut. Sympathische Helden mit Potenzial, stehen den schwach geschriebenen, teilweise gespielten, Antagonisten gegenüber. Es ist das erste Kapitel einer neuen Trilogie und musste sich erstmal aus dem Schatten der großen Vorgänger kämpfen. Dies gelingt nur bedingt, aber bei all den Vergleichen und dem Druck des Erbes bleibt ein unterhaltsames SciFi-Fantasy-Abenteuer, welches das Interesse und die Lust nach weiteren Abenteuern aufrecht erhält.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 28. April 2016
BD Verleihstart: 28. April 2016

Publisher: Walt Disney Studios Home Entertainment

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 135 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD HR 7.1)
3. Polnisch (DD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Polnisch

Extras:

Disc 1: -

Disc 2:

  • Die Geheimnisse hinter Das Erwachen der Macht: Eine cineastische Reise (69:14 Min.)
  • Die Geschichte erwacht: Drehbuchlesung der Schauspieler (4:01 Min.)
  • Kreaturen erschaffen (9:34 Min.)
  • Die Entwicklung von BB-8: (6:03 Min.)
  • Der Lichtschwert-Kampf im Schnee (7:02 Min.)
  • ILM: Die visuelle Magie der Macht (7:55 Min.)
  • John Williams: Die siebte Sinfonie (6:51 Min.)
  • Zusätzliche Szenen (4:15 Min.):
    - Finn verschont eine Dorfbewohnerin (0:31 Min.)
    - Unterschätzt nie einen Droiden (0:47 Min.)
    - Auf Kommando auf Lichtgeschwindigkeit (0:22 Min.)
    - Kylo durchsucht den Falken (0:50 Min.)
    - Verfolgungsjagd mit dem Snowspeeder (0:48 Min.)
    - Finn wird wieder gesund (0:23 Min.)
  • Die Unicef-Initiative „Force for Change“(3:22 Min.)

Kritik Extras
In Zeiten in denen die meißten Veröffentlichungen von Blockbustern nur noch mit Kurz-Features abgefrühstückt werden, ist es eine angenehme Überraschung ein knapp über eine Stunde laufendes Making of auf der Bonus-Disc zu finden.  Leider hetzt es etwas durch die Produktion des Films, ohne groß Neues zu erzählen zu haben. Gefüllt wird die Disc darüberhinaus von besagten Kurzfeatures, die aber in Verbindung mit dem langen Making Of ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern. Technisch wird der Film auf diese Weise ausführlichts beleuchtet, doch werden Beiträge zur Schaffung der Geschichte und der Figuren eher nebenher abgehandelt.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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