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Jul20

Sternenkrieger - Survivor

Sternenkrieger - Survivor

Originaltitel: Survivor
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Action, Fantasy, Science-Fiction
Freigabe: FSK 16
Regie: John Lyde
Darsteller: Kevin Sorbo, Danielle Chuchran, Rocky Myers, u.a.

 

Jahrzehnte sind vergangen, seit das Raumschiff die unbewohnbar gewordene Erde verlassen hat. Endlich stößt die Crew auf einen erdähnlichen Planeten, der eine neue Heimat werden könnte. Ein kleiner Spähtrupp soll die Oberfläche erkunden. Doch der Transporter zerschellt in einem Meteoritenschauer. Die Überlebenden werden von Aliens verschleppt, die sie als Mahlzeit betrachten. Nur Kate kann sich befreien. Ganz auf sich allein gestellt will sie ihre Kameraden vor den blutrünstigen Kreaturen retten. Auf die humanoiden Krieger, die ebenfalls auf dem Planeten leben, kann sie nicht zählen. Sie sind jedem feindlich gesonnen, der nicht zu ihrem Stamm gehört. Da trifft Kate auf Rogan, einen Krieger auf der Suche nach seiner entführten Tochter...

- Kritik -

Crowdfunding wird heutzutage immer und überall eingesetzt. Zum einen um das Risiko zu minimieren und überhaupt erst die Möglichkeit zu erhalten, Investoren für die Umsetzung der Vision zu finden. John Lyde, der im übrigen auch für den kontrovers gehandelten OSOMBIE (2012) verantwortlich ist, griff für die Teilfinanzierung seiner neuesten Regiearbeit ebenfalls auf Crowdfunding zurück. Allerdings ging es primär darum, die Erstellung der digitalen Effekte in der Post-Production abzusichern. Innerhalb der 30-Tage-Kampagne war man in der Lage sein erstes Ziel, 25.000 Dollar zu erreichen, verfehlte aber das zweite Ziel, 50.000 Dollar. Landete schließlich bei 41.800 Dollar, die man von insgesamt 811 Unterstützern erhielt. 

Das Geld wurde eingesetzt, um ein paar digitale Effekte im Film unterzubringen die auf Grund der Budgeteinschränkungen sonst weggefallen wären. Im Falle der Raumschiffaufnahmen sind diese sogar notwendig, um das SciFi-Setting weiter zum Leben zu erwecken. Der Kampf zwischen unserer Heldin und einem digitalen Wolf ist hingegen relativ nutzlos. Da wäre das Geld an anderer Stelle sinnvoller investiert gewesen. Die Qualität der CGI ist recht schwankend. Während das Raumschiff an sich ganz gut aussieht, ist die Zerstörung des Vehikels nicht sonderlich gelungen. Der erwähnte Wolf ist akribisch nachgebildet, das realistische Gesamtbild scheitert aber bei den Animationen. Für eine kleine Indie-Produktion mit einem überschaubaren Budget, sind die Effekte aber beachtlich und heben sich positiv von der gängigen B-Movie-Konkurrenz ab. 

 

Selbiges kann man hingegen nicht über die Handlung sagen. Diese ist minimalistisch, ohne Charaktertiefe und Spannung. Logiklöcher sind allgegenwärtig, stören aber nur, wenn man die kurzweilige Unterhaltung ausblendet und den Film zu ernst nimmt. Ein paar Patzer sind aber wirklich ärgerlich. Die Hintergrundgeschichte mit der Suche nach einem neuen Heimatplaneten ist ebenso wenig innovativ, wie die Handlungselemente auf dem Planeten, die eine bunte Mischung aus RIDDICK, MAD MAX und THE DESCENT bilden. Sobald die Heldin Kate (Danielle Chuchran) auf der Planetenoberfläche landet (auf überaus unglaubwürdige Weise) verkommt die Kämpferin zu einer Botin, die stets von A nach B und weiter nach C geschickt wird. Einen nicht unerheblichen Teil des Films sieht man Kate eigentlich nur durch die – schön inszenierte – Landschaft laufen, mit dramatischer, aber unpassender, Musik untermalt. Wirklich fremd wirkt der Planet nicht, was allerdings storytechnisch aufgeklärt wird. Auf einen roten Faden muss man insgesamt leider verzichten. Stattdessen räumt man das Feld für kleinere Episoden, die etwas willkürlich zusammengesetzt wirken und allesamt mit einer Kampfsequenz enden. 

Endlich gibt es mal wieder eine weibliche Heldin zu bestaunen, die ordentlich austeilt. Danielle Chuchran macht eine gute Figur als Kämpferin Kate und hat sich für den Film ordentlich ins Zeug gelegt. Physisch ist die Dame auf der Höhe und dürfte, zumindest im B-Movie-Bereich, noch für etwas mehr Aufmerksamkeit sorgen. Wenn sie noch etwas Schauspielunterricht nimmt, sind ihr möglicherweise sogar Nebenrollen in größeren Filmen vergönnt. In jedem Fall nimmt man ihr die Rolle ab, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie nicht unbesiegbar ist, sondern auch ordentlich einstecken muss. Spannung kommt in den Kämpfen leider nicht so recht auf und auch die Regie patzt ein wenig, um mehr Dynamik in die Szenen zu bringen. Der beliebte Zeitlupeneinsatz, den Zack Synder beinahe perfektioniert hat, wird hier im Überfluss eingesetzt, so dass er leider nur ermüdend wirkt. Insgesamt kann man jedoch erneut festhalten, dass es für eine kleine Produktion durchaus ansehnlich und üppig ist. 

Beachtlich auch die Kostüme, die man den außerirdischen Wesen hat angedeihen lassen. Diese sind so gut gelungen, dass man sich nicht scheut sie bei Tageslicht und in Nahaufnahme zu zeigen. Hier hat man wirklich gelungene Arbeit abgelegt. Im krassen Gegensatz zu den Kostümen der menschlichen Einwohner. Hier kommt der bereits erwähnte Vergleich zu MAD MAX zum tragen. Die Kleidung entspricht einer Zukunftsvision aus den 80er Jahren und wirkt latent lächerlich.

Die Heldin nimmt ganz deutlich den meisten Raum im Film ein. In weitem Abstand folgt von Captain Hunter (Kevin Sorbo), während die restlichen Figuren absolut nebensächlich sind. Sonderlich viel Tiefe hat aber keine der Figuren und wenn man sich um ein paar neue Charaktereigenschaften bemüht, greift man auf altbekannte Versatzstücke zurück. Darstellerisch wird entsprechend wenig von den Schauspielern abverlangt, trotzdem merkt man bereits, dass die Fähigkeiten limitiert sind. Für die Ansprüche aber allemal ausreichend.

  

- Fazit - 

Mit STERNENKRIEGER hat John Lyde einen ambitionierten Film abgeliefert, der jedoch mehr Schein als Sein ist. Mit beachtlichen Effekten und gelungenen Monster-Kostümen ausgestattet, ist der SciFi-Film kurzweilig unterhaltsam. Leider fallen sowohl die fehlende Spannungskurve sowie die platte Handlung, als auch die zahlreichen Logiklücken negativ auf. Auf der Haben-Seite gibt es noch die unterhaltsamen Action-Szenen zu verzeichnen, die jedoch durch das langsame Tempo zwischen diesen Szenen, nicht so richtig zur Geltung kommen. 

Wertung: 5.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

2.7/10 Bewertung (6 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 22. Juli 2014
DVD Verkaufstart: 22. Juli 2014

Publisher: Ascot Elite

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1
Laufzeit: ca. 90-Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Originaltrailer
  • Trailershow

Kritik Extras
Kaum nennenswerte Extras finden sich auf der Scheibe. Informativ sind sie zudem auch nicht. Die Outtakes sind nett und die Informationen aus dem Behind the Scenes muss man sich selber erarbeiten.

Wertung: 1.5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

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