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Sep26

Sturm auf Festung Brest

Sturm auf Festung Brest

Originaltitel: Brestskaya krepost 
Herstellungsland: Russland 
Erscheinungsjahr: 2010 
Genre: Drama, Action, Kriegsfilm 
Freigabe: FSK-16 
Regie: Alexander Kott 
Darsteller: Andrey Merzlikin, Veronika Nikonova, Pavel Derevyanko, Aleksandr Korshunov, Evgeniy Tsyganov u.a.

Der 22. Juni 1941: Die Festung der weißrussischen Stadt Brest ist eines der ersten Ziele der Deutschen Wehrmacht zu Beginn des Russlandfeldzuges. Die in der Festung stationierten Soldaten und ihre Familien werden von dem Angriff im Schlaf überascht und erleiden heftige Verluste. Es herrscht Panik, doch den Offizieren Gawrilow, Kischewatow und Fomin gelingt es, die Verteidigung an drei Frontabschnitten zu organisieren. Die Wehrmacht reagiert auf die unerwartet starke Gegenwehr mit dem Einsatz von Stukas und Panzern. Wegen der dramatischen Versorgungslage entscheiden sich die drei Offiziere zum Ausbruch aus dem deutschen Kessel. Ein Kampf bis zum letzten Mann beginnt... Die Figuren und Handlungen in Alexander Kotts aufwändigem Actionkriegsdrama orientieren sich stark an den tatsächlichen Ereignissen. Sturm auf Festung Brest erhielt Nominierungen für den russischen Filmpreis in den Kategorien Bester Film und Beste Regie sowie Auszeichnungen in den Kategorien Bester Hauptdarsteller, Bestes Kostüm und Bester Sound.

- Kritik -

 
Der Kriegsfilm. Verarbeitung schrecklicher Ereignisse auf Zelluloid. Ob das jetzt kritisch ist, tragische Schicksale einzelner Individuen darstellt die in der Knochenmühle Krieg zermahlt werden, oder ob die heldenhaften Handlungen einiger Soldaten berichtet werden, die ohne Hoffnung, unterlegen und von Nachschub abgeschnitten, ausharren und das tun, was niemand mehr für möglich gehalten hat. Oder beides wird vermischt. Der Kriegsfilm ist wohl beinahe so facettenreich wie der Krieg an sich. 



Sturm auf Festung Brest ist einer dieser Filme, die sich nicht direkt in eine Kategorie einordnen lassen. So gibt es auf der einen Seite Szenen, wie zum Beispiel den initialen Angriff deutscher Truppen auf die Festung, die die Gräuel des Krieges schlicht und einfach in all ihrer Grausamkeit darstellen, ungeschminkt und ungeschönt – und dann gibt es wieder Szenen, in denen, von epischer Orchestermusik hinterlegt, die russischen Truppen gegen die deutschen Kämpfen, mit nicht viel mehr als ihren Klappspaten und Bajonettmessern bewaffnet. Dabei schafft es Regisseur Alexander Kott nicht immer, die richtige Balance zwischen Spannungsaufbau und Erzähltempo zu halten. Bei all dem Pathos der in der Geschichte liegt wurde es leider verpasst, gelegentlich auch die Geschichte weiter nach vorn zu bringen – was dann am Ende in der großen Länge resultiert. Etwas über zwei Stunden hätte hier nicht sein müssen, nicht bei dem was erzählt wurde. 



Was ihm hingegen mehr als gut gelungen ist, und was wohl auch direkt mit der Nominierung für den russischen Filmpreis zu tun hat, sind die Schlacht-Szenen. Überall explodieren Bomben, Granaten. Panzer rücken vor, unter Beschuss von Artillerie und mit Infanterieunterstützung. Überall sterben Soldaten, Frauen und Kinder – egal ob mit oder ohne Uniform. Bedingungsloser Kampf, ohne Aussicht auf Rettung. Das ist es, was die russischen Kämpfer erleben. All das wird untermalt von einem Soundtrack, der desöfteren gern etwas dezenter hätte sein dürfen. Marschmusik und Orchestrale Klänge drängen sich in den Vordergrund, statt das gesehene zu verstärken und begleiten. 



- Fazit -

Sturm auf Festung Brest ist ein gelungenes Beispiel für einen Film, dem eine kürzere Laufzeit gut getan hätte. Etwas weniger Pathos und eine etwas straffere Erzählweise hätte Wunder bewirkt. Dabei ist Sturm auf Festung Brest kein schlechter Film. Fans des Genres werden sicherlich gut unterhalten. 

Bewertung: 7 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

8.2/10 Bewertung (5 Stimmen)

    - DVD FACTS UND EXTRAS -



DVD Verleihstart: 22.08.2011 
DVD Verkaufstart: 27.09.2011 

Label: Pandastorm Pictures 
Verpackung: Single Disc Amaray im Pappschuber 
Wendecover: Ja 

Bild: 16:9 
Laufzeit: ca. 132 Minuten 
Uncut: Ja 

Ton: 
1. Deutsch (DD 5.1/DTS 5.1) 
2. Russisch (DD 5.1) 

Untertitel: 
- Deutsch 

Extras: 

  • Making Of 
  • Kinotrailer

Kritik Extras
Sehenswertes Making Of mit Einblicke hinter den Kulissen sowie viel Input zu Hintergrundgeschichte, jedoch ohne weiteres, nennenswertes Material. Schade eigentlich!

Bewertung: 3 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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