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Nov09

Basilisk - Gesamtausgabe

Basilisk - Gesamtausgabe

Originaltitel: Basilisk: Kôga ninpô chô
Herstellungsland: Japan

Erscheinungsjahr: 2005
Genres: Fantasy, Animation
Freigabe: FSK-16
Regie: Fumitomo Kizaki
Sprecher: Miyuki Sawashiro,Fumihiko Tachiki, Nana Mizuki

Preis zum Test: EUR 62,99


 

Inhalt: Der Shogun erkennt, dass das Ende seiner Herrschaft gekommen ist und weiß nicht, welchem seiner beiden Söhne er das Land anvertrauen möchte. Die Entscheidung soll ein alles entscheidender Krieg zwischen zwei verfeindeten Ninja-Clans, den Iga und Koga, bringen. Nach Jahren des Friedens wird nun der Nichtangriffspakt gelöst und jeweils 10 Krieger stehen sich in unerbittlichen Kämpfen gegenüber - unter ihnen die beiden Clan-Oberhäupter Gennosuke und Oboro, die eigentlich ihre Hochzeit planten, um der Fehde ein Ende zu setzen.

 


 

 



- Kritik -
      

Wenn Ninjas ihrer Profession nachgehen, wird es Tote geben. Zahlreiche Filme haben sich den mysteriösen Assassinen gewidmet, die ihr Handwerk verstehen, wie kaum ein anderer. Lautlose Killer, die durch die Nacht rennen und scheinbar übernatürliche Fähigkeiten beherrschen. In BASILISK verfügen die Ninjas tatsächlich über außergewöhnliche Fähigkeiten und die 24 Episoden umfassende Serie macht reichlich von diesen Fähigkeiten Gebrauch. Umrahmt wird die Action jedoch von einer tragischen Liebesgeschichte, die gerne mit „Romeo & Julia“ verglichen wird.  

Gennosuke aus dem Clan der Koga-Ninja und Oboro aus dem Clan der Iga-Ninja sind einander bereits seit ihrer Kindheit versprochen. Die Eheschließung dieser wichtigen Persönlichkeiten soll endlich den wackeligen Frieden zwischen den beiden verfeindeten Clans festigen. Doch der Shogun hat andere Pläne. Um die Thronnachfolge zu bestimmen, verlangt er, dass die Oberhäupter der Clans jeweils zehn ihrer besten Krieger in den Kampf schicken. Ein Clan repräsentiert dabei einen seiner Söhne. Während Gennosuke und Oboro immer noch anbändeln und sich auf ihre nahende Eheschließung freuen, intrigiert Iga-Ninja Tenzen mit seinen Kumpanen, um den gefährlichen Gennosuke zu isolieren und klammheimlich zu töten. Doch auch die Ninjas aus dem Koga-Clan wissen zu kämpfen und so gibt es auf beiden Seiten viele Tote zu beklagen.  

BASILISK ist die Verfilmung des fünfbändigen Mangas, der unter gleichem Titel veröffentlicht wurde. Dieser wiederum entlehnt die Geschichte aus Futaro Yamadas Roman aus dem Jahr 1958. Einen Realfilm des Romans gibt es ebenfalls. SHINOBI wurde, wie BASILISK, zufälligerweise ebenfalls 2005 veröffentlicht. Die Geschichte wird gerne als „Romeo & Julia meets X-Men“ bezeichnet und gewisse Ähnlichkeiten lassen sich nicht leugnen. Trotzdem ist BASILISK absolut eigenständig und während der Sichtung denkt man weder an das eine, noch an das andere.   

Actionfreunde kommen bei BASILISK in jedem Fall auf ihre Kosten. Bereits in den ersten Minuten der 1. Episode geht es hoch her, als zwei Ninjas in einem ausufernden Schaukampf ihre Kräfte zum Besten geben. Der Kreativität scheinen auch keine Grenzen gesetzt zu sein. Ein Ninja verfügt über Gliedmaßen, die er übermäßig lang strecken kann, ein anderer wiederum verfügt über gar keine Extremitäten, ist jedoch keineswegs wehrlos. Auch die restlichen Ninja verfügen über außergewöhnliche Fähigkeiten. Über die größten Kräfte verfügen Gennosuke und Oboro, die beide mit ihren Blicken zu töten vermögen. Sämtliche (Super-)Kräfte sind dynamisch und umfangreich in Szene gesetzt. Die Kämpfe sind rasant, blutig und aufregend. Gerade das erste Drittel der Serie ist prall gefüllt mir zahlreichen Kämpfen. Manche werden spielerisch geführt, weil keiner der Kombattanten von der Auflösung des Friedensvertrags weiß. Die meisten werden jedoch mit der Intention ausgefochten, seinen Gegner zu töten. Und Tote gibt es gerade zu Beginn reichlich zu bestaunen. Als Zuschauer bekommt man kaum die notwendige Zeit um sich an die Figuren zu gewöhnen, geschweige denn ihre Zugehörigkeit zu registrieren. Schlag auf Schlag werden Ninjas ins Jenseits geschickt. Das geht leider etwas zügig und dadurch verheizt man auch den ein oder anderen Kämpfer. Unweigerlich stellt sich auch die Frage, wie man die restlichen zwei Drittel der Serie mit dem Clan-Krieg füllen kann. Schließlich treten effektiv nur jeweils zehn Ninjas gegeneinander an.  

Das Studio Gonzo hat dafür noch ein paar Kniffe im Ärmel, deren Effizienz man durchaus mit ein wenig Skepsis betrachten darf. Zunächst verwendet man eine gesamte Episode auf eine kurze Zusammenfassung der Kämpfe. In Episode 8 erläutert ein Herold dem Shogun die Geschehnisse der letzten Episoden. Im Rahmen einer TV-Ausstrahlung sicherlich sinnvoll im Kontext einer BD-Veröffentlichung eher störend. Dann wiederum drosselt man das Tempo ab der Hälfte recht drastisch und fokussiert sich auf die verbleibenden Kämpfer, beleuchtet aber auch zeitgleich Ninjas, die bereits dahingeschieden sind. Plötzlich bekommen die zuvor noch recht platten Charaktere Tiefe verliehen. Ambitionen, Leidenschaften und Schicksale werden (mit-)geteilt. Bei manchen funktioniert diese Entfaltung gut, bei anderen ist sie wiederum nicht ganz so gelungen. In jedem Fall bereichert es die Serie um greifbarere Charaktere, die vorher lediglich durch ihre Kampftechniken glänzen durften. Die Frauen in BASILISK sind den Drehbuchautoren allerdings etwas sehr schlicht gelungen. Stets von ihren Gefühlen getrieben, werden sie häufig, trotz oder gerade wegen ihrer Kräfte, auf ihre Weiblichkeit reduziert. Im Falle Oboros wird die Figur sogar noch ziemlich naiv dargestellt. Ein ziemlicher Kontrast, bedenkt man, wie wichtig und mächtig diese Figur ist. 
 

Durch den bösartigen Tenzen, dessen besondere Ninja-Technik erst sehr spät enthüllt wird, lenkt man darüber hinaus sehr schnell die Sympathien auf den Koga-Clan. Während die restlichen Mitglieder des Clans durchaus ambivalent betrachtet werden können, ist Tenzen einseitig böse. Dadurch fiebert man gleich zu Beginn mit dem Koga-Clan und schert sich nur vereinzelt um die Figuren aus Iga. Auch der Shogun, dessen intrigantes Spiel das Morden überhaupt erst ins Rollen gebracht hat, tritt kaum in Erscheinung, obwohl es um das Schicksal Japans geht. Das Ende ist konsequent und spiegelt recht gekonnt die Beginn der Serie wider. Geschichte, die sich wiederholt, ein Schicksal, dem man nicht entrinnen kann.

 

- Fazit -  

Die besten Momente erlebt BASILILSK in seinen zahlreichen Actionsequenzen, die sehr abwechslungsreich in Szene gesetzt werden. Gleichzeitig reicht BASILISK in seiner Handlung etwas tiefer. Allzu komplex ist das Grundgerüst jedoch nicht, wenngleich man ein paar interessante Wendungen in die Story einwebt. Das Tempo der Serie ist etwas wankelmütig und die hohe Taktung der ersten Episoden kann nicht gehalten werden. Dafür weicht die Action, der Charakterisierung, die jedoch nur vereinzelt wirklich aufgeht. Mit 24 Episoden ist die Serie ein paar Folgen zu lang ausgefallen, doch in seiner Gesamtheit weiß BASILISK wirklich glänzend zu unterhalten.

Wertung: 7.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 28. Oktober 2016
BD Verleihstart: 28. Oktober 2016

Publisher: Nipponart (Gesamtausgabe)

Verpackung: Hochwertiges Digipack mit 4x Blu-ray Discs im Pappschuber
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 600 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1, Dolby Digital 5.1)
2. Japanisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Booklet

Kritik Extras
Die Aufmachung ist gewohnt schick. Ein hochwertiges Digi mit vier Discs im Pappschuber. Extras gibt es auf den Discs leider gar keine. Zur Versöhnung gibt es ein kleines Booklet welches die zahlreichen Figuren und ihre Zugehörigkeit zum jeweiligen Ninja-Clan auflistet. Durchaus praktisch, wenn man kein Binge-Watching veranstaltet und etwas Zeit bei der Sichtung vergeht.

Wertung: 2|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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