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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug26

Cars

Cars

Originaltitel: Cars 
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 
2006

Genre: Animation, Komödie
Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Regie:
 John Lasseter

Darsteller: -

„1 Sieger, 42 Verlierer“ klopft der rotlackierte PS-Protz gern auf’s Blech. Doch führt ihn sein Ego-Trip nicht auf’s Siegertreppchen, sondern ins schräge Wüstenkaff Radiator Springs. Dort lernt die hochgezüchtete Präzisionsmaschine bei liebevoll-schrulligen Land-Karossen mal einen Gang zurück zu schalten und erfährt warum Trecker schreckhaft, Mähdrescher ziemlich dämlich und Rostlauben auch Autos wie Du und ich sind. Und dass das wahre Glück im Leben nicht auf der Straße, sondern manchmal auch ein paar Meilen daneben liegen kann...

- Kritik -

Schon die ersten Sekunden des Films überzeugen auf höchstem Unterhaltungsniveau. Die kurzen und schnellen Einblendungen eines Rennens, das während des ganz ruhigen Konzentrationsvorgangs von Lightning McQueen, einem Siegesanwerter, förmlich ins Bild schießen sind klasse, unterhaltend und auch witzig gestaltet. Als man dann Lightning in Zeitlupen-Tempo in das Scheinwerferlicht fahren sieht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von Disney und Pixar ist man’s gewohnt Animation der Extraklasse geboten zu bekommen, aber hierbei haben sie sich selbst übertroffen. Ebenso detailreich und aufwändig animiert wie diese langsame Einstellung ist aber auch das darauffolgende Rennen. Die Rennstrecke, das Stadion, die Zuseher, die einzelnen Autos und die Abgase des Auspuffs, sind traumhaft wie noch nie gestaltet worden. Und als es zu einer riesigen Massenkarambolage kommt, steht eines fest: das ist Animation in Perfektion. Der Rauch, die Beschädigungen und die am Boden schleifenden Autoteile bieten dem Zuseher einfach unverbesserliche Effekte. Die Reifenplatzer McQueen’s, wie auch die letzte Runde des Rennens um den Piston Cup wurden ebenso spektakulär, detailtreu wie auch spannend umgesetzt. Was unter all diesen beeindruckenden Billder, jedoch noch hervorsticht sind die Genauigkeit und Detailverliebtheit all der Lichter, die sich in den auf Hochglanz polierten Autos widerspiegeln. Ebenfalls fallen die unterschiedlichen Landschaften auf in denen Lighning McQueen seine Runden dreht. Hier hat man wohl versucht alles aus dem vorhandenen Potential zu schöpfen. So ist die Rennstrecke noch die „einfachste“ aller Strecken und hinkt den Wald- und Wüstenlandschaften in Animation etwas hinterher, da diese Locations einfach mehr Gelegenheiten bieten. 


 
Abgesehen von den umwerfenden Bildern bekommt man in den ersten 15 Minuten aber auch noch einige sehr amüsante Szenen zu sehen. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene dürften diese Stellen lustig wie unterhaltend sein. Nicht nur, dass sich der Film in Sachen Optik von seinen Vorgängern abhebt, noch ein weiterer entscheidender Punkt bringt Abwechslung und frischen Wind in das Genre der Animationsfilme. Es handelt sich um Autos! Es geht dabei nicht darum, dass es ausgerechnet Autos sind, wer jedoch Animationsfilme aus den letzten Jahren kennt weiß, dass es immer das gleiche ist. Egal ob „Monster AG“, die „Ice Age“-Filme, „Madagascar“ oder die „Shrek“-Filme – in all diesen Filmen handelt die Geschichte von Tieren, die Teils klug und teils dumm und damit lustig sind. Es ist immer wieder das gleiche Schema in neuem Gewand, was „Cars“ mit der Schaffung neuer Ideen nicht benötigt. Auch das Handeln der Autos, in dem man menschliche Aspekte verwendet hat, bietet einige Schmunzler (wie z.b. Autos die während des Rennens auf die Toilette müssen um Öl abzulassen). 


 
Als Lightning’s Transporter eines Nachts von drei aufgemotzten Karren, die man besser nicht hätte darstellen können, abgelenkt wird, verliert er sein Transportgut, Lightning, der von da auf sich alleine gestellt ist. McQueen landet kurz darauf im stillen und niedlichen Örtchen Radiator Springs, wo sein Leben von grundauf auf den Kopf gestellt wird. In diesem kleinen Dörfchen lernt das Rennauto, das bisher nur Luxus kannte, vieles kennen und schätzen, wovon er in seiner Karriere nie etwas zu Gesicht bekam. Die Bewohner unterschiedlicher Natur haben so Einiges zu bieten. Ob nun Luigi (und sein Assistent), der mit seinem Akzent, seinem Temperament und seiner Leidenschaft für italienische Sportwagen für eine gehörige Portion Humor bietet wie auch der VW-Bus, der durch seinen Biotreibstoff durchgehend high ist und dementsprechend lustiges Zeug redet. Jeder einzelne Charakter des Films ist unsagbar und witzig, bis auf die Figur eines von Lightning McQueen’s Konkurrenten, der von Formel 1 – Ikone Niki Lauda gesprochen wird. Diese Synchronisation ist wohl die schlechteste, die man je in einem Animationsfilm erlebt hat. Wie vom Blatt gelesen und dermaßen lieblos gesprochen bietet man dem Zuseher hier eine Figur der jegliche Persönlichkeit entzogen wird. Zum Glück handelt es sich dabei nicht um eine der Hauptfiguren, was den Schaden dieser entsetzlichen Synchronisation gering hält.

 
Gegen Ende des Films beginnt der anfangs protzige, arrogante und oberflächliche Sportwagen Lightning McQueen wahre Werte des Autolebens zu schätzen, so gewinnt dieser im Laufe des Films auch die Sympathie des Zuschauers. Er lernt, dass es noch andere Sachen als Preise, Ruhm und Luxus gibt und bekommt durch die Bekanntschaft mit den Einwohnern von Radiator Springs einige wahre Freunde für’s Leben, die ihn sozusagen auf die „rechte Bahn“ führen. Somit erfüllt der Film auch das, was jeder Disney Film wohl früher oder später in den Mittelpunkt stellt – Freundschaft. Hier steht jedoch nicht nur die Liebesbeziehung zur Schönheit der Stadt im Vordergrund, sondern die Entwicklung zwischen McQueen und Hook, dem Schlepper, die viel zusammen erleben und schlussendlich zu besten Freunden werden. Mit „Cars“ ist Pixar ein unglaublicher Film gelungen, der mit Ideenreichtum, Animation in Perfektion, zündenden Gags aber auch mit tiefgründigen Themen wie wahre Freundschaft sehenswert für jung und alt ist. 

Bewertung: 8 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.8/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart: 31.03.2005
DVD-Verkaufstart: 22.09.2005
- Special Collection
DVD-Verkaufstart: 14.04.2005
- Special Edition (2 DVDs)
DVD-Verkaufstart: 09.06.2005
- Die unglaubliche Pixar Collection 
 
Label: Buena Vista / Disney
Verpackung: Keep Case im Schuber
 
Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Türkisch (Dolby Digital 5.1)
4. Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)

 
Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Arabisch
- Französisch
- Italienisch
- Spanisch
- Türkisch
- Audiokommentar

Bild: 2.40:1 (16:9) 
Laufzeit: ca. 111 Min.
Uncut: Ja 
 
Extras:

  • Deleted Scenes
  • Trailer beim Starten der DVD
  • Ratatouille [1:38]
  • Triff die Robinsons [0:51]
  • Disney DVD Trailer [1:31]
  • Kurzfilm „Die Einmannband“ [4:21]
  • Kurzfilm „Hook und das Geisterlicht“ [6:51]
  • Epilog [4:07]
  • „Inspiration für Cars“ von John Lasseter [7:05]
  • Zusätzliche Szenen [10:08]
  • Rastplatz
  • Verwirrt
  • Sozialarbeit
  • Motorama Girls

Review Extras:
„Hook und das Geisterlicht“ zeigt Hook wie er leibt und lebt. Gerne lässt er sich was einfallen um seine Freunde zu erschrecken, was in großer Vielfalt dieses Extra zeigt. Die zusätzlichen Szenen sind alle sehenswert, vor allem weil die noch als „Rohprodukt“ in Skizzen zu sehen sind. Die restlichen Extras sind nicht von großer Bedeutung und haben nur teils mit dem Film selbst zu sehen, was schade ist.

Bewertung: 6 | 10

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Daniel Fabian

Daniel Fabian

   

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