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Feb12

Dead Space: Aftermath

Dead Space: Aftermath

Originaltitel: Dead Space: Aftermath
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 
2011
Genre: Action, Horror, Animation
Freigabe: 
FSK-16
Regie: Mike Disa
Synchronsprecher: Ricardo Chavira, Christopher Judge, Erin Fitzgerald u.a.

Der Animationsfilm Dead Space: Aftermath entführt den Zuschauer in das Dunkle des Weltalls, wo das absolute Grauen lauert. Verpackt in ein famoses Feuerwerk bestehend aus grandiosen Animationen, atemloser Spannung und packenden Schockmomenten wird die Geschichte der Besatzung der USG O‘Bannon erzählt. Die Crew erhält den Auftrag, den Kommunikationsabbruch zu dem Bergbau-Raumschiff USG Ishimura zu untersuchen, welches sich im Orbit des Planeten Aegis VII befindet. Was als eine Routinemission beginnt, entpuppt sich als ein wahrer Höllentrip. Die Crew der USG O‘Bannon stößt auf eine dunkle Macht, die unbarmherzig jede Hoffnung auf ein Überleben zunichtemacht. 

- Kritik -


Kenner der Spiele wissen, Dead Space lebt von seiner Atmosphäre. Kalte und verwaiste Gänge reihen sich aneinander, flackerndes Licht und blutige Details untermauern das Grauen, welchem man sich stellen muss. Auf sich allein gestellt muss man sich langsam vorankämpfen, immer auf der Hut, denn die Necromorphs lauern überall. Ein erstklassiges Sounddesign zieht einen in die Welt hinein und sorgt immer wieder für Schockmomente und wohldosiertes Grauen. Perfekter Boden für einen ansprechenden und atmosphärischen Film, denn auch die Story ist ansprechend. 



Man kann die Fußstapfen durchaus als groß bezeichnen und DEAD SPACE: DOWNFALL ist definitiv ein solider Vertreter geworden, der zwar nicht perfekt war, aber seine Momente hatte. DEAD SPACE: AFTERMATH ist hingegen eine ganz andere Geschichte. Die Handlung geht dabei noch völlig in Ordnung, auch wenn man hier nicht sonderlich tief schürft und die Charakter recht simpel gestaltet sind. Doch ein Dead Space Feeling will sich einfach nicht einstellen. Sicherlich, Game-Veteranen werden Waffen, Namen, Designs und insbesondere Geräusche wiedererkennen, aber darüber hinaus ist AFTERMATH recht steril und geradezu arm an Atmosphäre. Kein drückendes Gefühl der „Angst“, keine Emotionen, keine Schockmomente und zu allem Überfluss kommen auch die Necromoprhs viel zu kurz. Der episodenhafte Aufbau führt außerdem dazu, dass man die Schicksale der einzelnen Figuren mehr oder minder vorhersehen kann, so dass AFTERMATH auch erschreckend überraschungsarm bleibt. Einige wenige lichte Momente gibt es jedoch trotzdem noch zu verbuchen, insbesondere wenn die Actionkurve ein wenig anzieht. Alles in Allem ist dieses Aufleuchten einfach zu sporadisch, um wirklich zu überzeugen. 



Auf Grund des SciFi-Settings würde eine Live Action Umsetzung mit Sicherheit etliche Millionen Dollar verschlingen, so dass es absolut nachvollziehbar ist, weshalb man stattdessen einen Animationsfilm produziert hat. Prinzipiell kein Problem, wenn man nicht gerade eine Antipathie gegen den gezeichneten Film hegt. Ähnlich wie seinerzeit der ANIMATRIX-Film, wartet man bei AFTERMATH auch mit unterschiedlichen Stilen auf. Die vier Protagonisten im Film Borges, Stross, Kuttner und Cho erzählen ihre Geschichten – wobei sie im Grunde genommen nur eine Handlung weitererzählen – und bekommen jeweils ihren eigenen gezeichneten Stil. Als fünfter und letzter Stil ist eine digitale Animation, in der die Handlung nach der Ergreifung der vier Überlebenden fortgesponnen wird. Während die vier Zeichenstile optisch sich zwar sichtbar, aber nicht zu radikal unterscheiden (die wichtigste Ausnahme wird später erläutert), sticht der CGI-Part deutlich heraus. Leider im negativen Sinne. Die Animationen sind steif und unbeholfen, die Mimik minimalistisch und die ganze Optik ist kalt und leblos. Einzig die Uniformierten weisen ein paar Details auf. Insgesamt bleibt man aber weit hinter den Möglichkeiten zurück und liefert schlechtere Qualität ab, als man sie aus dem Spiel gewohnt ist. 



Da man, ungleich zu ANIMATRIX, eine fortlaufende Geschichte erzählt, kommt man inAFTERMATH nicht umhin, immer wieder die gleichen Figuren zu sehen. Problematisch ist dabei, dass die unterschiedlichen Stile dazu führen, dass ein und dieselbe Figur immer unterschiedlich aussieht und man sich zunächst ein wenig zurechtfinden muss. Am Anfang, wenn man die Charakter kaum kennt, fällt dies recht stark auf, später fällt es kaum ins Gewicht, da man sich in die Szenerie eingefühlt hat, es bleibt trotzdem ein kleines Problem. Glücklicherweise lassen sich die Figuren durch ihre Stimmen recht schnell identifizieren und das Voice-Acting ist auf hohem Niveau, auch wenn die diversen Akzente ein wenig dick aufgetragen sind. Im englischen Original leihen u.a. Ricardo Chavira (Desperate Housewives) und Christopher Judge (Stargate SG-1) den Figuren ihre Stimme.  Nett ist auch die Einbindung von Visceral Games anderem Titel Dante’s Inferno. 


- Fazit - 

DEAD SPACE: AFTERMATH ist eher etwas für eingefleischte Dead Space Fans, doch auch hier dürfte sich eher Enttäuschung breit machen. Zuweilen kommt es zu einem kleinen Aufblitzen, welches den Wiedererkennungswert ein wenig erhöht, ansonsten schafft es der Film jedoch nicht, die wichtigsten Elemente der Serie aufzugreifen und schafft es insbesondere in Sachen Atmosphäre nicht, an den ersten Film und schon gar nicht an die zwei Spiele anzuknüpfen. Selbst als eigenständiger Film oder ohne Vorkenntnisse, ist AFTERMATH einfach zu langweilig und langatmig. 

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.1/10 Bewertung (11 Stimmen)

 - DVD Facts und Extras -


DVD Verkaufstart: 
27.01.2012
DVD Verleihstart: 05.01.2012

Verpackung: Keepcase 
Wendecover: Ja


Ton:
1. Deutsch (DTS HD 5.1)
2. Englisch (DTS HD 5.1)

Untertitel: 
- Keine

Bild: 16:9 (2.35:1) 
Laufzeit: ca. 78 Minuten
Uncut: Ja

Extras:

  • Trailer


Kritik Extras
Leider keine Extras.

Bewertung: 0 | 10

Nachtrag:
DEAD SPACE: AFTERMATH
 ist in drei Versionen erhältlich: DVD, BD und 3D-BD. Der 3D-Effekt ist leider nicht der Rede wert. Die ersten Bilder lassen zwar darauf hoffen, dass man mit einem guten Tiefeneffekt aufwartet, doch der hält nicht lange an. Sicherlich bekommt man immer wieder ein gewisses Gefühl für Räumlichkeit, aber letzten Endes bleibt AFTERMATH weit hinter den Möglichkeiten, Kapital wird aus dem Effekt ohnehin gar nicht geschlagen. Kaum Tiefe und ein einziger Popout-Effekt enttäuschen und sind keineswegs lohnenswert. Schade.   

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Sascha Weber

Sascha Weber

   

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