!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb08

Dead Space: Downfall

Dead Space: Downfall

Originaltitel: Dead Space: Downfall
Herstellungsland: USA   
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Animation, Horror, Science-Fiction

Freigabe: FSK-18
Regie: Chuck Patton

Darsteller -/-

Die Besatzung des Raumschiffes USG Ishimura hat einen wahren Höllentrip vor sich: Bei einer Bohrmission auf einem abgelegenen Planeten am Rande der Föderation wird ein altes religiöses Relikt, dass angeblich die Existenz Gottes belegt, gefunden und an Bord gebracht. Manche verehen es, die anderen verachten es. Als das gottlose Artefakt jedoch eine längst vergessene Spezies von Aliens freisetzt, verwandelt sich die "himmlische" Stimmung an Bord in eine wahre Hölle. Sofort bricht Chaos aus. Ein unkontrollierbares Blutbad, dass schlimmer ist, als alles, was die Menschheit je erlebt hat, droht die Welt auseinander zu reißen ...

- Kritik -

 

Eingefleischte "Dead Space"-Spieler werden diesen Film bereits kennen und Ihn als "Vorab"-Film betiteln, bevor Sie sich mit dem Gamepad in das Dead Space Universum stürzen. Warum der Film von vielen als "Vorab"-Film betitelt wird, verraten wir Euch im späteren verlauf dieser Besprechung und gehen noch ausführlich auf diesen Prequel ein. 

 

Das Videospiel "Dead Space" aus dem Hause EA erzählt die Geschichte aus der Sicht von Ingenieur Isaac Clark, der mit 4 weiteren Besatzungsmitglieder auf einer Reparatur-Mission geschickt wurden und letztendlich einen Höllentrip auf dem riesigen Abbau-Schiff USG Ishimura vorfinden. Isaac Clark, die Hauptfigur im Spiel war aber nicht nur wegen dem Abbau-Schiff vor Ort, sondern auch wegen seiner Freundin Nicole Brennan die auf seinem Wunsch auf diesem Abbau-Schiff eine neue Arbeitsstelle angetreten hat. Isaac Clark hat nur eines im Kopf: Die Rettung seiner heißgeliebten Freundin und das schnellstmöglich, da die Gefahr über das Übernatürliche hinaus geht. Aber wie es dazu kam, dass das Abbau-Schiff USG Ishimura in so einer mysteriösen Situation kam, bleibt dem Spieler vorerst enthalten – Bis jetzt, denn genau die Geschichte erzählt uns "Dead Space: Downfall" ausführlich in einem gewöhnungsbedürftigen Animationsstill und einem Gore-Faktor, welche alle bis dato gezeigten Animationsfilmen in den Schatten stellt. Wir präsentieren Euch "Dead Space: Downfall" das Prequel zu "Dead Space".

 

"Dead Space: Downfall" kann man zu recht als ersten Teil der Dead Space-Reihe ansehen, nur mit dem Unterschied, dass man hier nicht selber agiert, sondern einem die Story in  schlanken 74-Minuten erzählt wird. Man kann den Film auch als monströses Intro zu "Dead Space" betrachten, schließlich erfährt man hier alle relevanten Fakten und Infos, wie es zu dem Ausbruch auf der USG Ishimura kam und was es letztendlich mit dem Marker auf sich hat. Zwar werden die Infos halbwegs via Audiolog im Spiel erwähnt, bekommt man hingegen in "Dead Space: Downfall" weitere und vor allem detailreiche Hintergrundinformationen über den Ausbruch, der religiösen Sekte Unitology und Nicole Brennan (siehe Bild) geboten. Letzteres wird leider nur sehr kurz angehaucht, was wir persönlich sehr schade fanden. 

 

Die Story in "Dead Space: Downfall" wird diesmal aus der Sicht von Sicherheitschefin Alissa Vincent erzählt, wie Sie auf die rätselhaften Mordfälle reagiert, seit der Bergung des Artefakts und wie Sie mit Ihrem Team den puren Horror am Bord der USG Ishimura erlebt. Die Geschichte lüftet auch das lang erworbene Geheimnis, wie die Spezies von der Kolonie bis hin zum Abbau-Schiff der USG Ishimura kamen und Sie infizieren konnten, was die religiöse Sekte Unitolgy damit zutun hat und wieso sich die Besatzung der USG Ishimura nicht absetzten konnten. Eben so wird auch erläutert, wieso das Rettungsschiff mit Isaac Clark am Bord die USG Ishimura unterstützen wollte. Alles wurde berücksichtigt und bestmöglich erläutert. Man war sich für nichts zu schade und rekonstruierte das Abbau-Schiff 1:1 nach und konnte so einen Stimmungsvollen Übergang zum Spiel erzeugen, da viele Räume im späteren Spielverlauf von "Dead Space" über einen sehr hohen Wiedererkennungswert verfügen. Auch sehr gelungen ist die Charakterfigur Samuel Irons, der nicht nur von seinen Glauben her, sondern auch von seiner Optik sehr an Steven Seagal erinnert. Wie auch in den Seagal-Filmen, ist auch Irons ein wahrer Held, der den Glauben nicht verloren hat und eigentlich gegen Gewalt und Mord ist. Aber auch mit Religiösen Absichten, erkennt Irons nur einen Ausweg ... Den Laser-Cutter! Wäre Steven Seagal eine Animationsfigur, er wäre Samuel Irons.

Blut, Splatter, Dead Space! Das dürfte wohl die neue Bezeichnung sein, wenn man ein Film oder Videospiel bezüglich seines Gore-Levels beschreiben möchte. Der Film oder das Spiel ist Dead Space-Like! So könnte es z.B. bald bei vielen heißen, wenn man vergleiche aufstellen möchte. Schließlicht bekommt man in "Dead Space: Downfall" kein Sonntagnachmittag Film geboten, der dazu noch Familientauglich ist oder ein Film, wo man gut seine Spaghetti à la Carte verzehren könnte. Man mag vielleicht meinen, dass man einiges schon gesehen hat, aber "Dead Space: Downfall" legt da noch eine Schippe drauf und zeigt die Reihe von Ihrer Gore-mäßigsten Seite. Von 74-Minuten, was uns der Film verspricht, wurden gut 60-Minuten in Abschlachten, ausweiden und zerteilen div. Körperteile investiert. Es mag einem schon fast so vorkommen, als würde man sich eine Dokumentation über das Abschlachten div. Lebewesen auf ein Schlachthof antun, da konstant irgendwelche Gliedmaße über den Bildschirm flogen – Egal ob grade ein Smalltalk geführt oder Personen neu eingebracht wurden, es flogen überall Gliedmaße durchs Bild. Auch wenn der Animationsstill für viele gewöhnungsbedürftig  sein wird, in einem Punkt kann "Dead Space: Downfall" in jeder Hinsicht punkten: Wenn es um den Gore-Level geht!

 

Wie schon des Öfteren angesprochen, ist der Zeichenstill für die heutige Zeit doch etwas gewöhnungsbedürftig. Ich möchte nicht gleich sagen, dass er schlecht ist, aber durchaus falsch gewählt. Heutzutage ist man einfach was besseres gewohnt und was wir letztendlich in "Dead Space: Downfall" geboten bekommen, wäre Anfang 2000 ein Hit gewesen. Aber bereits "Final Fantasy - Die Mächte in Dir" (2001) oder "Resident Evil: Degeneration“ (2008) zeigten uns bereits, wie realistisch ein Animationsfilm sein kann. Da hätten wir uns ein gleichwertigen Animationsfilm sicherlich mehr erwünscht, sind aber dennoch mit dem Resultat zufrieden.

 

- Fazit -

In Anbetracht der Hintergrundinformation, was uns in "Dead Space: Downfall" geboten wird, stimmen wir der Dead Space-Fan gemeinde zu und sehen eben Falls Downfall als ein "Vorab"-Titel, denn man sich unbedingt vor Start des Videospiels "Dead Space" zu Gemüte führen sollte. Auch für Neueinsteiger geeignet, die mit der Videospiel-Reihe nichts zutun haben. Der Unterhaltungsfaktor ist dank seines hoch angesiedelten Gewaltgrad und seiner nonstop Action sehr enorm und rundet das Gesamtpaket positiv ab.

Bewertung: 8 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

8.8/10 Bewertung (13 Stimmen)

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

Blu-ray Verleihstart: 18. November 2008
Blu-ray Verkaufstart: 18. November 2008

Label: Sony Pictures
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein (Kein FSK-Logo auf dem Cover)

Ton:
1.Deutsch (Dolby TrueHD 5.1) 
2.Englisch (Dolby TrueHD 5.1) 

Untertitel: 
- Deutsch 
- Englisch 
- Türkisch

Laufzeit: 74 Minuten
Bild: 1,85:1 (1920x1080p) 16:9
Uncut: Ja 

Extras

  • 2 Exklusiv Cheat Codes für PS3&Xbox (Easter Eggs)
  • Entfallene Szenen (Animierte Storyboards) [4:13 Min.]
  • Dead Space - Bildergalerie [100 Bilder] 
  • Separate Tonspur
  • Filmmusik, mit exklusiver Bildergalerie 
  • Film-Trailer [2:01 Min.] 
  • Game-Trailer [1:25 Min.]

Kritik Extras
Das Angebot der Extras - was der Endverbraucher mit dem Kauf der Blu-ray gleich mit erwirbt - kann sich zwar in gewissermaßen noch sehen lassen, hätte man dennoch mit mehr Hintergrundinformationen, ein Making-Of oder Audiokommentare erweitern können. 

Ziehen wir die Trailer und die Seperate Tonspur ab, die wir mal an dieser Stelle nicht direkt als Extra betiteln würden, beläuft sich das Angebot auf 2 Exklusive Cheat Codes für PS3&Xbox, die als Easter Egg im Menü versteckt bleiben - für uns wohl für immer - da wir wären unserer Testphase die Easer Eggs leider nicht ausfindig machen konnten und demnach auch nichts zu den Codes sagen können. Letztendlich sind es jedoch nur Cheat Codes, die ein Gamer nicht unbedingt zu benötigen haben sollte. Sehenswert hingegen ist die Bildergalerie, die mit stolzen 100 Bilder auf einem warten und die Entfallenen Szenen, die mehr Filmszenen aus dem Film zeigen. Kurz und knapp: Die Extras fallen zwar auf, erfüllen aber nur bedingt Ihren zweck.

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote
Pascal Müller

Pascal Müller

   

Spieltipp  

   

Spielkritiken  

   

Statistik  

News: 3.161
Filme: 1.407

Videospiele: 77
Specials: 93
Interviews: 60
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden