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Feb01

Screener Kritik: Dragonball Super - Broly

Screener Kritik: Dragonball Super - Broly

Originaltitel: Dragonball Super - Broly
Herstellungsland: Japan

Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Anime, Fantasy, Science-Fiction
Freigabe: FSK-12
Regie: Tatsuya Nagamine

Sprecher: Masako Nozawa, Aya Hisakawa, Bin Shimada
 u.a.

Wir danken KAZÉ für den Screener!


 

Inhalt: Macht euch bereit für den härtesten Kampf 2019! Son Goku und Vegeta bekommen einen Gegner, der es wirklich in sich hat und selbst Freezer alt aussehen lässt. Sein Name: Broly, ein Saiyajin mit abnormer Kraft. Noch wissen Goku und Vegeta nichts von der Bedrohung, die sich anbahnt. Nach dem Turnier der Kraft herrscht Frieden auf der Erde, die perfekte Zeit für ein ausgedehntes Trainingsprogramm auf einer einsamen Insel. Doch als sie Bulma helfen sollen, die Dragonballs zu suchen, taucht ihr alter Erzfeind Freezer wieder auf … in Begleitung von Broly.

 


 

 




Kritik: "Dragonball Super: Broly" ist der mittlerweile 20. Anime-Film rund um Son Goku und Co. und spielt zeitlich nach den Ereignissen des Turniers der Kraft von "Dragon Ball Super" und wird den titelgebenden Broly in dem Fokus setzen. Dieser tauchte zwar bereits in früheren Filmen auf, deren Geschichten allerdings nicht von "Dragon Ball"-Schöpfer Akira Toriyama stammten, so das der jetzige Auftritt des Charakters ihm offiziell zu der Serie hinzufügt. Passend hat Akira Toriyama den Charakter komplett neu entworfen und ihn mit neuen Details versehen. Diesen Umstand zur Folge wird der Ursprung von Broly wohl auch etwas anders erzählt werden. Neben dem legendären Super-Saiyajin - der bereits als kleines Kind eine Kampfkraft von 10.000 gehabt haben soll - wird auch Vegeta, Freezer sowie dessen Armee im Film zu sehen sein. Neben den neuen Ereignissen soll "Dragon Ball Super: Broly" auch etwas mehr über die Geschichte der Kriegerrasse der Saiiyajins erzählen. Für die Regie war Tatsuya Nagamine ("One Piece - Film Z") verantwortlich. Die Weltpremiere von "Dragonball Super: Broly" fand am 14.11.2018 im Nippon Budokan in Tokio statt. Am 14.12.2018 - genau einen Monat später - kam er in die japanischen Kinos. In den USA erschien der Film am 16.01.2019. Die deutsche und österreichische Kinopremiere erfolgt am 29.01.2019 im Original mit deutschen Untertiteln in rund 200 Kinos im Rahmen der KAZÈ Anime Nights 2019. Aufgrund des großen Andrangs wurden zusätzlich zu der eintägigen Eventprogrammierung weitere Termine im Februar hinzugefügt. Eine Liste der Zusatztermine findet man hierWann der Film mit deutscher Tonspur erscheinen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Ob "Dragonball Super: Broly" seine epischen VS-Kämpfe und Zerstörungsorgien abseits der Storyline weiter ausbauen kann und neben der Action auch eine tiefgründige Hintergrundgeschichte zu Broly erzählen kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Akira Toriyama - schöpfer der "Dragon Ball"-Serie - hat mit seiner Serie in den 1980er und 1990er einen Kultstatus hinterlassen, als er vor Jahrzehnten mit der Serie ausstieg. Im vergangenen Jahr folgt über das Filmstudio Tōei Animation der mittlerweile 20.Anime-Film der die titelgebenden Figur Broly in dem Fokus setzt. Die Prämisse des Films ist einfach und der Film macht da weiter, wo die letzten Filme aufgehört haben. Son Goku und Vegeta bekommen einen Gegner, der es wirklich in sich hat und selbst Freezer alt aussehen lässt. Sein Name: Broly, ein Saiyajin mit abnormer Kraft. Noch wissen Goku und Vegeta nichts von der Bedrohung, die sich anbahnt. Nach dem Turnier der Kraft herrscht Frieden auf der Erde, die perfekte Zeit für ein ausgedehntes Trainingsprogramm auf einer einsamen Insel. Doch als sie Bulma helfen sollen, die Dragonballs zu suchen, taucht ihr alter Erzfeind Freezer wieder auf in Begleitung von Broly. "Dragonball Super: Broly" entführt einem in die Vergangenheit der Saiyajins, zurück auf den Planeten Vegeta. Der Film enthüllt neue Geheimnisse aus der Kindheit von Goku, Vegeta und Broly, bevor sie sich in der Gegenwart dem Kampf des Jahrhunderts stellen müssen. Sowohl die Story als auch das Script stammen vom Dragonball-Meister Akira Toriyama höchstpersönlich. Die neue Geschichte holt jedoch erst einmal ordentlich aus und erzählt über Flashbacks die Geschichte von Broly wie er zu dem wurde, was er jetzt ist, bis die Ereignisse in der Gegenwart mit Son Goku und Vegeta weiter erzählt wird.

Apropos Flashbacks: Diese werden hier genutzt um etwas Hintergrundinformation der Stroy beizutragen, fallen aber gerne auch mal langwierig aus, als vielleicht gewollt. Nichtsdestotrotz beherrscht "Dragon Ball Super: Broly" die Art der Erzählweise ebenso geschickt wie Son Goku sein Kamehameha. Die Geschichte des saiyanischen Broly spielt zu Beginn des Films eine neben Rolle, als Planet Vegeta in seiner turbulentesten Zeit in den Fokus gerät und von Freeza besucht wird. Die Screentime ist knapp gemessen, weshalb Details über die saiyanischen Krieger eher am Rande erwähnt werden. Figuren wie Son Goku, Vegeta, Bardock (Vater von Son Goku) - der 2019 mit "Dragon Ball Super: Bardock" einen eigenen Film spendiert bekommt - und Paragus (Vater von Broly) sowie King Vegeta (Vater von Vegeta) sind neben den altbekannten Erzfeind Freezer die einzigen saiyanischen Krieger, die in "Dragon Ball Super: Broly" thematisieren werden. Obwohl die Flashbacks am Ende recht kurz ausfallen, fügt "Dragon Ball Super: Broly" der Saiyajin-Rasse neues Leben ein. Die Flashbacks übermittelt die nötigsten Infos und gibt den Fans zu verstehen, wie die Entscheidungen einiger Saiyajins dahin führten, wo sich Son Goku und Vegeta heute befinden. Als Broly endlich auftaucht, versteht man ein wenig besser, wie es dem legendären Saiyajin ergangen ist, nachdem er von seiner Heimatwelt verbannt wurde.

In "Dragon Ball Super: Broly" wird Broly offiziell in die Serie mit aufgenommen und bekommt eine neue bzw. abgewandelte Hintergrundgeschichte geboten. Die bisherigen Filme wie z.B. "Der legendäre Super-Saiyajin", "Brolys Rückkehr" und "Angriff der Bio-Kämpfer" - die nicht aus den Federn von Akira Toriyama stammt - werden von "Dragon Ball Super: Broly" ignoriert. Demnach entfällt u.a. der Part, dass Paragus (Vater von Broly) von seinem eigenen Sohn (Broly) im Wahn getötet wurde. Hingegen spendiert "Dragon Ball Super: Broly" der Figur eine ausführlichere Hintergrundgeschichte, die den legendären Saiyajin etwas gibt, das ihm zuvor nie gegeben wurde: eine Persönlichkeit! Das größte Problem, das die Fans mit Brolys ursprünglichem Debüt hatten, war sein Mangel an Charaktertiefe. Broly bekam in "Dragon Ball Super: Brolynicht nur eine definierte Persönlichkeit spendiert, sondern auch seine tragische Geschichte wird einem näher gebracht, wodurch man sich in den Antagonist besser hinein versetzen kann. Apropos Antagonist: "Dragon Ball Super: Broly" zeigt dank der tiefgründigen Hintergrundgeschichte und Son Goku's ausgeprägte Charakterisierung und den Spaß am Kämpfen, weiterhin der Grundpfeiler dafür ist, dass auch aus ein Antagonist ein Protagonist werden kann. Die tiefgründige Geschichte und Son Goku machen es möglich. Die Geschichte in "Dragon Ball Super: Broly verbindet in der gegebenen Zeit aber auch eine zusammenhängende Erzählung, diese verfällt jedoch durch sein schnelles Tempo im letzten viertel und lässt die Erzählung wenig Raum übrig, damit sich diese weiter entwickeln kann. Zwei neben Figuren abseits der Kämpfe verweisen auf die Entwicklung der Ereignisse hin, werden aber durch die geringe Screentime und die übersteuerten Actionpassagen mit Son Goku, Vegeta und Broly schnell in den Schatten gestellt. Zum Ende hin konnte sich die Figuren aber dennoch noch durchsetzen und ihren Beitrag zur Story leisten. Hingegen versinkt der mächtige Freezer komplett in der Versenkung und dient jeglich als Statistenfigur, der diesmal mehr einstecken muss, als im wahrscheinlich lieb ist.

Die VS-Kämpfe feiern auch im 20. Anime-Film ein Blitzgewitter auf die Netzhaut der Fans und das diesmal auf einer besondern Art und weiße. Wie bei "Dragonball" typisch und dabei spielt es keine Rolle, ob man die Serie oder die Filme in Betracht zieht, liegt der Fokus abseits der Storyline eindeutig bei den VS-Kämpfen und diese Punkten durch ihre Durchführung bis hin zu dessen Zerstörungsvielfalt die diese Attacken in der Umgebung hinterlassen. Die Verwandlungen der Kämpfer in ihre unterschiedlichen Phasen spielen dabei eine erhebliche Rolle, ob Super-Saiyajin oder God, die Phasen hinterlassen Chaos und eine Zerstörungsorgie die man so nur bei "Dragonball" geboten bekommt. Die Kämpfe, aber auch dessen Auswirkung und Verwandlungen wurden visuell sehr detailreich eingefangen. Einzig die Phasen von Broly schenkte man etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Realisierung und Durchführung. Son Goku und Vegeta hingegen konnten ihre Phasen mit recht wenig Mühe erreichen und darstellen. Erst mit der Fusion der beiden gab es auch in den Reihen der Protagonisten ein atemberaubendes Bild zu sehen. Die Kämpfe selber wirkten mit ihrer vollendeten Phasen ausgewogen und sehr actionlastig inszeniert und "Dragonball" typisch etwas übersteuert. Hingegen konnte Erzfeind Freezer auch in seiner endgültigen Verwandlung nichts anrichten und diente wie oben bereits erwähnt jeglich als Statist abseits der Kämpfe. Das alles hätte vor 41-Jahren noch anderes ausgesehen, wenn Freeza eher eingegriffen hätte und nicht so naiv gewesen wäre. Aber auch das macht eine grandiose Erzählweise aus. "Dragon Ball Super: Broly" wird von Regisseur Tatsuya Nagamine ("One Piece - Film Z") realisiert und ist nicht nur dank Toriyamas Drehbuch ein großes Brett, sondern weil die liebe im Detail den Film so lebendig macht. Der Art Director Naohiro Shintani brachte eine wahrhaft All-Star-Crew von Künstlern mit, um diesen Film zu realisieren und diese Hingabe glänzt in jedem Rahmen. "Dragon Ball Super: Broly" wirkt nicht nur packend und mitreizend, sondern baut auf Lieblingsanimationen der Vergangenheit auf. Von Son Goku über Vegeta bis hin zu Freeza und den Fusionen und Verwandlungen wurde jedes Detail überarbeitet und jede Kampfszene fühlt sich dadurch authentischer an. Im Gegensatz zu den Broly-Filmen "Der legendäre Super-Saiyajin", "Brolys Rückkehr" und "Angriff der Bio-Kämpfer" spielt "Dragonball Super: Broly" im gleichen Kanon wie die Serie und rundet die Serie positiv ab. Mit "Dragon Ball Super: Bardock" folgt 2019 der 21. und mit "Dragon Ball Super: Gogeta" folgt 2020 der 22. Anime-Film rund um Son Goku und Co.

Fazit: "Dragon Ball Super: Broly" ist der neueste Film des "Dragonball"-Franchise und lehnt es gleich ab, sich nur auf seine Schlagkraft zu verlassen, um die Fans der Serie nicht zu enttäuschen und das merkt man. Der 20te Anime-Film rund um Son Goku und Co. ist so machthungrig wie King Vegeta, und seine ehrgeizigen Ambitionen und macht ihn leicht zu einem der besten Filme, die jemals im "Dragon Ball"-Universum erschienen sind. Gleichauf mit "Dragonball Z: Resurrection F" oder "Dragonball Z: Kampf der Götter". Ein Muss-Have für echte Dragonball-Fans!

Wertung: 8.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

Verkaufstart:  -

Publisher: KAZÉ

Homepage: www.themroc.com/film/aktuelles/dragonball-super-broly

Verpackung: - (Screener)
Anzahl Disks: - (Screener)
Wendecover: - (Screener)

Bild: - (Screener)
Laufzeit: ca. 100 min. (Screener)
Uncut: Ja

Ton:
1. Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
Keine

Kritik Extras
Da uns nur ein Screener zu Verfügung stand, entfällt an dieser Stelle eine Bewertung der Extras.

Wertung: X|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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