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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr19

Sing

Sing

Originaltitel: Sing
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Animation
Freigabe: FSK-0
Regie: Christophe Lourdelet, Garth Jennings

Darsteller:
Matthew McConaughey, Reese Witherspoon, Seth MacFarlane u.a.

Preis zum Test: EUR 14,49


 

Inhalt: Die kunterbunte Welt von SING wird ausschließlich von liebenswerten Tiercharakteren bevölkert, wie dem vornehmen Koala Buster Moon, dessen früher so schillerndes Theater kurz vor dem Ruin steht. Doch Buster ist ein ewiger Optimist, besser gesagt: ein echtes Schlitzohr, der einfach alles tun würde, um sein Lebenswerk zu retten. Deshalb nutzt er seine letzte Chance und veranstaltet die tierischste Casting-Show, die die Welt je gesehen hat. Unter den Wettbewerbern stechen fantastische Supertalente heraus: u.a. die Maus, die zuckersüß singt, es aber faustdick hinter den Ohren hat, das schüchterne Elefanten-Mädchen, dem auf der Bühne die Knie schlottern, die gestresste Mutter, der 25 kleine Ferkel am Rockzipfel hängen, der junge Gangster-Gorilla, der die kriminellen Machenschaften seiner Familie hinter sich lassen will, und das Punk-Rock-Stachelschwein, das es nicht länger mit seinem fiesen Freund aushält. Sie alle betreten die Bühne von Busters Theater mit dem gleichen Ziel: zu gewinnen und damit ihr Leben zu verändern.

 


 

 



- Kritik -
       

Tiere sind mit die erste Assoziation, die man mittlerweile mit dem Animationsfilm hat. Schon viele Filme dieser Gattung brachten sie zu Erfolg an den Kinokassen und positiven Stimmen aus den Zuschauern- und Kritikerkreisen. Die Renaissance in den 2000ern und die Hochphase von Pixar wurde wiederum auch immer wieder damit in Verbidnung gebracht, dass nun, anders als in den Zeichentrickklassikern von Disney, nicht mehr gesungen wird. SING, das neueste Werk aus dem Hause Universal bzw. deren Animationsfilmschmiede ILLUMINATION ENTERTAINMENT, nimmt sich dem Konzept der Tiere wieder an, aber sie dürfen massenkonform singen. Ob das Studio damit einen ähnlichen Hype erreicht wie mit ihren Minions, die mittlerweile nicht mehr aus der Popkultur wegzudenken sind? Wir wollen der Frage nun mal nachgehen. Universal hat den Film vor kurzem auf DVD, Blu-ray und 3-D Blu-ray veröffentlicht.

Was sollte auch an dem Konzept von singenden Tieren groß schief gehen. Bereits die SHREK-Reihe von Dreamworks etablierte erfolgreich ein großes Medley an Hits zum Abschluss jeder ihrer Teile. Es scheint wohl eine Faszination darin zu liegen, wenn liebgewonnene Figuren plötzlich anfangen zu tanzen oder zu singen. Auf der Habenseite ist SING technisch, wie man das bei solch budgierten Produktionen auch erwarten kann, eigentlich tadellos. Auch die Besetzung der Sprecher ist im Original, wie auch in der deutschen Synchronisation ordentlich. Die angesprochenen Themen rund um das Glauben an deinen Traum, die Liebe zur Musik & den Spaß an der Freude (den das Studio unverhohl & ausgelassen zelebriert) sind zwar mittlerweile mehr als ausgelutscht, aber scheinbar immer noch effektiv. Besonders für ein junges Publikum

Im Grunde somit solide, aber man kann hier durchaus auch vertane Chancen entdecken. Was vor allen daran liegt, dass der Film einem zu viele Charaktere anbietet und die Laufzeit von 104 Minuten für diesen Film schlichtweg zu viel ist. Bei der Songauswahl kann man dem Film keinen Vorwurf machen. Die ausgewählten Stücken sind querbeet aus diversen Genres genommen und wissen zu gefallen. Für die Castingszenen, hat man sich an bekannten, hierzulande beispielweise "Deutschland sucht den Superstar", Formaten orientiert und kann mit Momenten des Fremdschämens punkten. Doch das Problem bleibt das ganze Konstrukt an sich, das es nicht schafft die vielen einzelnen Geschichten und Schicksale zu einem homogenen Ganzen zu verknüpfen. Dagegen verlaufen sie nur nach bekannten Mustern und finden die bekannten Enden ohne Mut oder erzählerischer Kreativität. Die Frage bleibt, ob man mit dem Thema nicht ein paar Jahre zu spät dran ist. Die Formate laufen weiterhin im Fernsehen weltweit, doch haben auch sie schon mit Interessenschwund zu kämpfen. Vielleicht hätte der Film vor zehn Jahren noch mehr den Geist der Zeit getroffen, so bleibt es nur ein weiterer Animationsfilm, der nicht nur wegen seiner Thematik wohl wieder schnell vergessen sein wird und damit Universal/Illumination Entertainment wohl erstmal weiter mit den Minions weiter haushalten müssen.

  

- Fazit -  

Solide Unterhaltung. Wer beim Trailer schon lachen konnte, wird auch mit dem Film zufrieden sein, auch wenn man nicht allzu viel erwarten sollte.

Wertung: 5,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 06. April 2017
DVD Verleihstart: 06. April 2017

Publisher: Universal Film

Verpackung: DVD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 104 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Das Making-Of von SING
  • „Faith“ – Musikvideo
  • „Set it all free“ – Lyrikvideo
  • Singt und tanzt! „Faith“
  • Das SING- Netzwerk
  • Das Beste von Gunter
  • 3 Minifilme:
    *Gunter babysittet
    *Liebe auf den ersten Blick
    *Eddies Life- Coach

Kritik Extras
Mehr was für die jüngeren Zuschauer. Ansonsten gibt es ein kurzes Making Of und drei Kurzfilme.

Wertung: 5|10

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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