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Mai29

Inspektor Fowler - Die komplette Serie

Inspektor Fowler - Die komplette Serie

Originaltitel: The Thin Blue Line
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 1995
Genres: Komödie, Serie
Freigabe: FSK 12
Regie: John Birkin
Darsteller: Rowan Atkinson, Mina Anwar, James Dreyfus, Serena Evans, David Haig u.a.

Er ist der Größte unter allen Erbsenzählern, penibel, legt Wert auf ein tadelloses Erscheinungsbild und das Gesetzbuch ist seine Bibel: Inspektor Raymond Fowler. Niemand könnte die Rolle der chronischen Nervensäge besser mimen als „Mr. Bean“-Darsteller Rowan Atkinson. Mit seiner neurotischen Art treibt der leitende Gesetzeshüter aus der verschlafenen Kleinstadt Gasforth nicht nur seine Untergebenen an den Rand des Wahnsinns, er lässt darüber hinaus in Ausübung seiner Pflicht auch kein Fettnäpfchen aus...

- Kritik -

MR. BEAN kennt in Deutschland vermutlich jedes Kind. Die britische Serie dürfte auch hierzulande viele Anhänger und Fans gefunden haben. MR. BEAN ist ohne Zweifel das Aushängeschild Rowan Atkinsons, von dem er sich nur schwer distanzieren konnte. Kurz nachdem Atkinsons Erfolgsserie seinen Abschluss fand, schlüpfte der Schauspieler in die Rolle des Inspektor Fowler in der gleichnamigen britischen Sitcom. Dass Atkinson schauspielern kann hat er mit seiner Performance als Mr. Bean ganz ohne Zweifel unter Beweis gestellt. Als Fowler spielt er nicht ganz so überzeichnet, aber sein schauspielerisches Talent ist deutlich sichtbar. Fowler ist ein eloquenter Paragraphenreiter, der immer wieder unfreiwillig Witze reißt. Im Polizeirevier sind ihm der übertrieben homosexuell auftretende, aber vollkommen heterosexuelle eingestellte, Constable Goody (James Dreyfus) sowie Constable Habib (Mina Anwar) unterstellt. Beide befinden sich noch in der Ausbildung und gerade der trottelige Goody tritt immer wieder in kleinere und größere Fettnäpfchen. 

 

Am Empfangstresen sitzt zudem noch Fowlers Lebensgefährtin Sergeant Dawkins (Serena Evans). Während Dawkins auch gerne mal das Privatleben mit zum Revier nimmt und es thematisiert, distanziert sich Fowler während der Arbeit komplett hiervon und hat höchstens während der Pausen ein Ohr für persönliche Anliegen. Ohnehin ist der Inspektor jemand, der die sexuellen Bedürfnisse seiner Partnerin gekonnt ignoriert, ohne zu registrieren, dass er seinen Pflichten nicht nachkommt. Selbstverständlich ist dies immer wieder ein weiterer Punkt für humorvolle Einlagen. Sowohl auf dem Revier, als auch zwischen den heimischen vier Wänden. Zu guter Letzt ist noch Detective Grim zu erwähnen. Zwischen dem schnauzbärtigen Grim und Fowler existiert ein ziemliches Konkurrenzgebahren. Grim strebt nach mehr, sieht seine Abteilung als wichtiger an und versucht verzweifelt die nächste Stufe seiner Karriereleiter zu erklimmen. Allerdings ist der Detective auch jemand, der sich immer wieder ungeplant, aber gekonnt zum Affen macht. 

Auf der deutschen Veröffentlichung finden sich beide Staffeln der kompletten Serie. Mit jeweils sieben Episoden je Staffel und einer Laufzeit von je 30 Minuten ist die Serie nicht sonderlich umfangreich, jedoch umso kurzweiliger. Die Inhaltsangabe macht eigentlich recht deutlich, in welchen Bereichen man Witze zu erwarten hat. Allzu abwechslungsreich geht man dabei auch gar nicht vor. Der Humor ist überaus britisch und die ersten Episoden laufen ein wenig schleppend an. Die späteren Folgen sind ein wenig lockerer, spielen gekonnter mit den einzelnen Charaktereigenschaften der Hauptfiguren. Sämtliche Episoden sind in sich geschlossen und können auch völlig unabhängig voneinander angesehen werden. Eine Charakterentwicklung gibt es nicht zu verzeichnen, was aber auch nie Ziel der Serie war. 

 

Die schauspielerischen Leistungen sind passend, aber nie wirklich überragend. Häufig tendiert man zum drastischen Overacting, was oft sehr erzwungen wirkt, in anderen Momenten aber gut aufgeht (speziell Goody ist ein Experte in amüsantem Overacting). Man merkt der Serie in der Hinsicht durchaus das Alter an. Alles wirkt ein wenig kleiner und auf Theater getrimmt. Mit der positiven Ausnahmen von Rowan Atkinson. Der ehemalige Mr. Bean Darsteller ist überaus ambitioniert und spielt gekonnt seine Stärken aus, stellt unter Beweis, dass er mehr kann als nur den sprachscheuen Bean zu spielen. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass man bei Gestik und Mimik stark an seine Paraderolle erinnert wird. 

 

Letztlich hängt alles vom Humorzentrum des Zuschauers ab. Wie erwähnt ist INSPEKTOR FOWLER sehr britisch und damit auch sehr speziell. Viele Witze dürften auch nur Experten der damaligen britischen Promi-Landschaft zu einem Schmunzler verleiten. So passiert es recht häufig, dass die Witze ein wenig im Sand verlaufen. Der Humor ist eher für ein älteres Publikum geeignet und auch etwas angestaubt. Die Pointen hab das Mindesthaltbarkeitsdatum teilweise überschritten und so bleibt INSPEKTOR FOWLER ein wenig hinter den Möglichkeiten zurück.  

  

- Fazit - 

Unterhaltsam, britisch und leicht veraltet. INSPEKTOR FOWLER ist nicht für jedermann gedacht, hat aber einige amüsante Momente. Als Zuschauer muss man schon einen speziellen Humor haben, als auch mit dem Overacting und der Unter-Performance der Schauspieler zu Recht kommen können. 

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.8/10 Bewertung (6 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 25. April 2014
DVD Verkaufstart: 25. April 2014

Publisher: Polyband/TigerAspect

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,33:1
Laufzeit: ca. 409 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: 
keine

Extras
keine

Kritik Extras
Leider gibt es keinerlei Extras zu bestaunen. Zusätzlich ist es auch sehr bedauerlich, dass es keine englischen Untertitel gibt, die man einblenden kann.

Wertung: 0|10

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Sascha Weber

Sascha Weber

   

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