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Mär19

Misfits - Staffel 4

Misfits - Staffel 4

Originaltitel: Misfits 
Herstellungsland: UK

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Drama, Comedy, Fantasy, Serie
Freigabe: FSK-18
Regie: Tom Green, Tom Harper, China Moo-Young, Amanda Boyle

Darsteller: Iwan Rheon, Robert Sheehan, Lauren Socha u.a.

Die neuen Misfits-Mitglieder Finn (Nathan McMullen) und Jess (Karla Crome) legen zum ersten Mal ihre orangefarbenen Overalls an und warten auf ihren Bewährungshelfer. Doch sogleich kommt alles anders: Nachdem ein Mann mit einem Aktenkoffer in das Gemeindezentrum gestürmt ist und sie alle mit einer neuen übernatürlichen Fähigkeit infiziert hat, überstürzen sich die Ereignisse. Schnell wird den beiden Newbies klar, dass es sich bei dieser Art Sozialstunden um mehr handelt, als um bloße Müll–Entsorgung und Grafitti–Entfernung...

- Kritik -

Mit seiner ersten Staffel hat MISFITS einen Kracher hingelegt. Spritzig, rasant, derbe und insgesamt einfach anders präsentierte sich die Serie um die jugendlichen Delinquenten. Staffel 2 konnte noch an den Serien-Auftakt anknüpfen, war aber schon ein wenig schwächer. In Staffel 3 hatte man nicht nur wichtige Figuren, sondern auch das Händchen für die Stärken der Serie aus den Augen verloren. Staffel 4 ist nun auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Hat man sich zu alten Stärken besonnen oder verliert man weiter an Boden?

Nach dem Finale der 3. Staffel war abzusehen, dass nur noch ein Bruchteil des Original-Cast auch in der 4. Staffel auftauchen würde. Nathan (Robert Sheehan) hatte man bereits nach Staffel 2 verloren und nun fehlen auch Simon (Iwan Rheon), Kelly (Lauren Socha) und Alisha (Antonia Thomas). Einzig Curtis (Nathan Stewart-Jarrett) ist übrig geblieben. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist Rudy (Jospeh Gilgun) der, trotzdem er ein Neuzugang in Staffel 3 war, einen Großteil der Serie getragen hat. Die entstandenen Lücken füllt man mit Jess und Finn. 

Viele Veränderungen also, an die sich Fans erst einmal gewöhnen müssen. Jess und Finn haben selbstverständlich auch besondere Kräfte, die sie in einigen seltenen Fällen einsetzen. Die Neulinge sind auch recht amüsant und nehmen recht zügig, sehr viel Raum in der Serie ein. Sonderlich neu wirken sie allerdings nicht. Jess ist eine Mischung aus Kelly und Alisha und Finn erinnert zuweilen an den frühen Simon. Curtis wiederum war ohnehin immer der unauffälligste aller Charakter und so verhält es sich auch in Staffel 4, allerdings liefert Stewart-Jarrett eine gewohnt saubere Performance ab. Das Highlight ist erneut Joseph Gilgun, der viel Witz in die Serie bringt und auch gut seine Kollegen in Szene setzt. Ohne den derben Humor Rudys würden MISFITS definitiv die Highlights fehlen, so kleine sie insgesamt auch ausfallen mögen. Richtige Akzente kann man in Staffel einfach nicht setzen, wie man sie von den vorherigen Staffeln kennt. Ein amüsanter Neuzugang ist allerdings der Bewährungshelfer Greg (Shaun Dooley), der gerne mehr Screentime hätte bekommen können. 

Die Schauspieler erhalten jedoch kaum die Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen, denn die einzelnen Episoden sind überaus belanglos und bleiben kaum im Kopf hängen. Man lässt innerhalb der einzelnen Geschichten immer wieder ein paar Lichtblicke durchblitzen, allerdings ist der Storybogen jeder einzelnen Episode wirklich kaum der Rede wert. Besonders ernüchternd auch die Tatsache, dass die Superkräfte die meiste Zeit nebensächlich sind. Besonders Jess und Finn kommen extrem kurz was ihre Fähigkeiten anbelangt. Hierdurch entzieht man MISFITS das Merkmal, das die Serie so einzigartig gemacht hat.  Alles bleibt austauschbar und Staffel 4 bildet recht deutlich den Tiefpunkt der gesamten Serie. Ob man sich davon wird erholen können, wird Staffel 5 zeigen müssen. 

Rein vom technischen Standpunkt betrachtet ist auch Staffel 4 als gelungen zu bezeichnen. Regie und Bildkomposition sind auf gewohnt hohem Niveau, genauso wie die Schauspieler grundsätzlich zu überzeugen wissen. Die Bildqualität der BD spielt ebenfalls mit und liefert stets ein scharfes Bild ab. Doch Technik allein hilft einfach nicht weiter, wenn Handlung und Story nicht mitspielen. Denn auf Schauwerte ist MISFITS schlichtweg nicht ausgelegt. 

 

- Fazit  -

Mit der 4. Staffel landet MISFITS auf seinem Tiefpunkt. Es fehlt fast an allem, was den Charme und den Reiz der ersten beiden Staffeln ausgemacht hat. Dass vom Original-Cast fast nichts übrig geblieben ist lässt sich verzeihen. Dass die Stories ziemlich belanglos und die Superkräfte zu Randnotizen verkommen, verdirbt einem allerdings den Spaß. Das war leider nichts.

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.2/10 Bewertung (5 Stimmen)

- BD FACTS & EXTRAS -

 

BD Verkaufsstart: 28. Februar 2014
BD Verleihstart: 28. Februar 2014

Verleih: Polyband
Verpackung: Keepcase

Wendecover: Ja

Bild: 16:9 (1.77:1)
Laufzeit: 366 Minuten

Uncut: Ja 

Ton: 
1. Deutsch (DTS-HD 5.1, DTS HD 2.0)
2. Englisch (DTS-HD 5.1, DTS HD 2.0)

Untertitel:
 
- Englisch
- Deutsch

Extras:
Nicht bekannt

Kritik: Extras
Da uns die Extras nicht bekannt sind, entfällt an dieser stelle eine Beurteilung.

Bewertung: x | 10

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Sascha Weber

Sascha Weber

   

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