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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun07

Moonwalkers

Moonwalkers

Originaltitel: Moonwalkers
Herstellungsland: Frankreich

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Komödie
Freigabe: FSK-16
Regie: Antoine Bardou-Jacquet
Darsteller: Ron Perlman, Rupert Grint, Robert Sheehan u.a.

Preis: EUR 14,99


 

Inhalt: Was wäre wenn die Apollo 11-Mission damals gescheitert wäre? Was wäre, wenn Stanley Kubrick für die amerikanische Regierung im geheimen stattdessen Aufnahmen für die berühmte Mondlandung im Studio gedreht hat? Das ist die Idee einer der berühmtesten Theorien über die Mondlandung, welche hier in den 60er Jahren im Swinging London ihren Lauf nimmt, wo ein eigentlich abgeklärter CIA-Agent wohl nicht Kubrick findet, aber stattdessen mit einem miserablen Musikmanager zusammenarbeiten um das gewünschte Material zu realiseren. 

 


 

 



- Kritik -
    

Viele Geschichten, Legenden und Theorien ranken sich um die Mondlandung im Dezember 1968. Eine dieser Theorien hat sich nun der französische Regisseur Antoine Bardou-Jacquet genommen und daraus mit Dean Craig einen Film kreiert. Sein klar als Komödie ausgelegter Film ist dabei weniger politisch motiviert oder irgendwie daraus aus, auf die Faszination der Reise zum Mond einzugehen, sondern mehr mit den Swinging Sixties in London beschäftigt, wo schließlich irgendwie das Material für die Mondlandung gedreht werden muss. Nach ein paar Festivalauftritten ist der Film am 2. Juni Universal Picture Home Entertainment direkt auf DVD und Blu-ray erschienen.

Eine gute Idee muss nicht zwangsweise auch zu einem guten Film führen, wie leider hier sich sehr deutlich zeigt. Der Film macht schnell deutlich, dass er mehr auf Comedy aus, denn das Thema wirklich ernsthaft anzugehen. So wie die gößtenteils zugedröhnten Weggefähten unserer beider Helden nicht wirklich den Ernst der Sache verstehen, will auch der Film sich nicht am Ernst aufhängen, sondern mehr mit Witz unterhalten. Daran ist grundstzlich nichts auszusetzen, doch leider vermag der Film nicht über seine gesamte Laufzeit dies wirklich zu schaffen. Zu standartisiert ist der allgemeine Verlauf des Films und zu eintönig sind seine Figuren. Da der eigentliche Ausgang der Geschichte auch klar ist, wird die Frage nach dem "ob" eher vom "wie" geprägt. Dabei spiielt der Film auch sehr mit einem Deus Ex Machina-Prinzip wenn es darum geht den Protagonisten Steine in den Weg zu legen oder im Gegenzug die Geschichte voran zutreiben.

Ron Perlman und Rupert Grint geben schon ein wenig vor, wie man den Film einzustufen hat. Zweiterer versucht seit seinen Erfolgen mit den HARRY POTTER-Filmen noch vergeblich ein eigenständiges Rollenprofil aufzubauen. Anders als seine Kollegen Daniel Radcliffe und vor allem Emma Watson versuchte er bisher vergeblich wirklichen Erfolg mit anderen Filmen zu feiern. Ron Perlman dagegen gleitet in den letzten Jahren zwischen größeren Blockbuster-Produktionen wie PACIFIC RIM (USA 2013, R: Guillermo del Toro), der TV-Serie SONS OF ANARCHY (USA 2008-2014) und Produktionen, die eher im B-Movie Bereich einzuordnen sind. MOONWALKERS wird wohl beiden Karrieren keinen wirklichen Schub mehr geben. Beide spielen nicht wirklich schlecht, erhalten aber durch ihre Rollen auch nicht wirklich größeren Spielraum, als den welchen man von ihnen erwartet. Der Belgier Tom Audenaert als verwöhnter deutscher Regisseur ist noch ein kleiner netter Einfall, aber auch mehr Karikatur als wirklicher Figur.

 

Man fühlt sich eigentlich nur selten wirklich in die damalige Zeit versetzt. Das mag zum einen vom eher geringeren Budget des Films abhängen, der trotzdem durch Kostüme versucht ein gewisses FLair zu versetzen, aber abseits davon interessiert den Film auch wenig den damaligen Fortschrittsgeist der Raumfahrt. Selbstvertändlich wird knapp darauf eingegangen, warum Amerika im Notfall das alternative gedrehte Material benötigt, doch spielen diese Gedanken kaum eine Rolle, da sich mehr eine gewohnte zwei gegensätzliche Helden müssen sich zusammenraufen um ihr Ziel zu erreichen entwickelt.

  

- Fazit -  

Leider kein berauschendes Filmmaterial vom Mond. Was auf einer interessanten Theorie basiert, wird nur in Teilen wirklich unterhaltsam in einen Spielfilm adaptiert. Zu unausgegoren das Zusammenwirken aus der Idee und dem Drang unbedingt die 68er mit all ihrem Swing, Drogen und Drive in den Film einzuabeuen. Die Schauspieler sind ok, aber ihre Figuren eher zweckhaft ohne deutliche Enwicklungen oder Bemühungen eines wiriklichen Spektrums das erzählenswert ist.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 02. Juni 2016
BD Verleihstart: 02. Juni 2016

Publisher: Universal Picture Home Entertainment

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 97 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Unveröffentlichte Szenen
  • Das Making-Of
  • Interviews mit der Besetzung 

Kritik Extras
Hinter den unveröffentlichen Szenen von insgesamt sieben Minuten verbirgt sich vor allem ein Ausschnitt aus der Rock Opera, die scheinbar anstatt der Mondlandung realisert werden sollte. Diese wird auch im sehr kurzen Making Of kurz angesprochen, wobei es fast eine Farce scheint von einer Dokumentation zu sprechen, wenn es doch gerade einmal 8 Minuten dauert. Die Interviews mit einer Lauflänge von fast einer halben Stunden geben da einen weitaus besseren Einblick.

Wertung: 4|10

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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