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Filmtipp  

   

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Apr19

DVD Kritik: Pitch Perfect 3

DVD Kritik: Pitch Perfect 3

Originaltitel: Pitch Perfect 3
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Comedy, Musikfilm
Freigabe: FSK-6
Regie: Trish Sie

Darsteller: 
Anna Kendrick, Ruby Rose, Hailee Steinfeld u.a.


 

Inhalt: Gerade erst vom College, müssen die Bellas schon feststellen, dass es schwieriger ist, in der erbarmungslosen Arbeitswelt den richtigen und passenden Ton zu treffen als auf einer A-cappella-Bühne. Die Euphorie nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft ist schnell verpufft, als jede von ihnen bei der Suche nach einem richtigen Job auf sich allein gestellt ist. Umso erfolgsversprechender scheint ihnen die Möglichkeit, sich für einen internationalen Wettbewerb ein letztes Mal zusammen zu tun.

 


 

 


Kritik: In Pitch Perfect 1 lernten wir die Barden Bellas kennen und lieben. Es ging um a capella-Musik, Freundschaft und für das einzustehen was man liebt und tut. Mit viel Humor, gutem Gesang und genau der richtigen Menge Testosteron im Film hatte man großen Spaß an diesem sehr kurzweiligen a capella-Spektakel. Allerdings war auch hier der Humor manchmal schon „drüber“ sprich z.B. Kotzfontänen hätten nicht sein müssen. Wobei der Charakter von Fat Amy (Rebel Wilson, bekannt aus Absolutely Fabulous: Der Film, How to Be Single), die ja mit ihren Bemerkungen meistens echt weit „drüber“ ist, passt wie die Faust aufs Auge. So ist sie halt.

Wertung: 8|10


Kritik: Wie in Pitch Perfect 1 liegen auch die Schwerpunkte von Teil 2 auf der Musik, dem Zusammenhalt und der Freundschaft. Man merkt, dass die Bellas sich entwickeln und man spürt, dass sich das Studium dem Ende zuneigt. Es geht darum für sich einzustehen ohne seinen Freunden ins Kreuz zu fallen und das zu machen was man liebt. Auch hier lassen die Performances keine Wünsche offen, sogar Pentatonix (eine reale mittlerweile sehr bekannte a capella Gruppe) spielen mit. Hier merkt man allerdings das Niveau schon dezent absacken. Die Szenen in denen der Humor „drüber“ ist nehmen etwas zu (bei Fat Amy auch, aber die darf das einfach), allerdings passt das Gesamtkonzept noch ausgezeichnet und auch dieser Film macht großen Spaß. Das Finale setzt dem ganzen dann das Sahnehäubchen auf.

Wertung: 7|10

 
Kritik: Zuallererst möchte ich die schauspielerische Leistung des Casts betonen. Diese ist nämlich ausgesprochen gut. Man kauft jedem einzelnen seine Rolle ab und es wirkt nie aufgesetzt oder gestellt. Jedes Mädel ist in ihrer Rolle perfekt drin und passt optimal ins Gefüge, wenn sie auch nicht alle für jeden sympathisch sind. Besonders hervorheben möchte ich dabei Anna Kendrick (Twilight Saga, Into the Woods) als Becca, Brittany Snow (Hangman – The Killing Game, Dial a Prayer) als Chloe und Anna Camp (Café Society, True Blood) als Aubrey. Alle Drei spielen ihre Rolle sehr überzeugend und glänzen mit ihrem schauspielerischen Talent.


So auch Rebel Wilson als Fat Amy. Im realen Leben würde ich diese Person in der Wüste aussetzen, in der Mittagssonne, ohne Futter und Wasser. Aber im Film sticht sie heraus, weil sie mit ihrer direkten Art so manches Tabu bricht und es dabei ausschaut als wäre sie wirklich so anstands- und niveaulos. Um so eine Rolle zu spielen gehört meines Erachtens recht viel dazu. Also Hut ab! Allerdings kommen wir nun auch zum kritischen Effekt von Fat Amy. Da sich in den beiden Vorgänger Filmen eine Fat-Amy-Fangemeinde gebildet hat und man gemerkt hat, dass der liebenswerte Querschläger gut ankommt, hat man sie im dritten Teil besonders hervorgehoben. Allerdings nicht nur, dass die Handlung viel mit ihr zu tun hat, sondern auch mit ihren unpassenden Bemerkungen wurde eins draufgesetzt. Das empfand ich als deutlich zu viel des Guten und darunter litt die Qualität des Unterhaltungswerts des ganzen Films immens.

Das ganze Geschehen um Fat Amy lenkte massiv von dem Inhalt des Films ab den ich sehen wollte, als ich PITCH PERFECT 3 eingelegt habe. Die Musik, der Zusammenhalt und die Botschaft, dass man für das Kämpfen soll, das man liebt ging total unter. Gefühlt war in diesem Teil deutlich weniger Performances zu sehen und irgendwie verschwendete man kaum einen Gedanken an die Musik, da sich ja alles um Fat Amy und ihren Vater drehte. Als wäre das nicht schlimm genug wurde die Handlung mit einer Action Szene gespickt, die aus Alarm für Cobra 11 entsprungen hätte sein können, einfach völligst unrealistisch und überzogen. Das einzig Witzige daran ist Fat Amys Gesichtsausdruck.

Nach diesem Actionabschnitt war es dann für mich auch irgendwie gelaufen. Die klassische Endperformance, die in den beiden Vorgängerfilmen jeweils immer das Sahnehäubchen mit Kirsche drauf waren und vor allem mit einer kleinen Überraschung daherkamen, konnte in diesem Film nun einfach auch nichts mehr retten. Auch wenn sie recht niedlich inszeniert war, war sie sehr vorhersehbar und ich persönlich hatte den Eindruck, dass einfach irgendwie ein nettes Ende daher musste.

Fazit: Wer die beiden vorangegangenen Teile mochte und sie mit ihrer Tiefe und der sehr guten a capella Musik zu schätzen wusste, der wird ebenso maßlos enttäuscht sein wie ich. Die versteckte Botschaft, dass die Mädels fast alle nach ihrem Studium nur Jobs bekommen hatten, für die sie keinesfalls hätten studiert haben müssen, empfinde ich auch als sehr bitter. Diejenigen, die aber einfach auf diesen flachen, völligst überzogenen Humor stehen und für die Fat Amy eine ultimativ ansprechende Persönlichkeit war, die werden auch diesen Film gerne sehen und seine Freude damit haben.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 20. März 2018
BD Verleihstart: 20. März 2018

Publisher:
Universal Pictures
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 89 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*Neue musikalische Darbietungen
*Erweiterte musikalische Darbietungen
*Unveröffentlichte Szenen
*Gag Reel
*A-Capella-Action
*Die Frauen aus "Pitch Perfect 3"
*Die finale Performance
*Das Hollywood des Südens

Kritik Extras
Als Extras bekommt man Einiges geboten. Von extra aufgeführten Einzelperformances über kleine Zusammenschnitte und Hintergrundinformationen vom Set bis hin zu einem super lustigem Gag Reel. Allerdings wird der Zuschauer wenig mit eingebunden und Extras zum mitmachen gibt es keine, was ich sehr schade finde, da a capella wirklich Lust macht es auch einmal auszuprobieren. Eine kleine Anleitung für den ersten Versuch wäre toll gewesen, aber das ist bei den Extras meckern auf hohem Niveau.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Yvonne Gorille

Yvonne Gorille

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