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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug29

Paul

Paul

Originaltitel: Paul
Herstellungsland: USA, Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Komödie, Science-Fiction

Freigabe: FSK-12
Regie: Greg Mottola

Darsteller: Simon Pegg, Nick Frost, Jason Bateman, Kristen Wiig, Sigourney Weaver u.a.

Die Comic-Con besuchen, dort den berühmten SciFi-Schriftsteller Adam Shadowchild (Jeffrey Tambor) treffen und dann sämtliche berühmten Ufo-Schauplätze der USA abklappern - inklusive Area 51 und Roswell: die beiden Briten Graeme (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) fliegen in die USA und machen dort alles, was das SciFi-Nerd-Herz begehrt. Doch es kommt sogar noch besser: auf ihrem Weg durch die Wüste beobachten sie, wie sich ein Auto vor ihnen überschlägt. Als sie hilfsbereit nachschauen wollen, wie es dem Fahrer geht, entpuppt sich dieser als Alien Paul, was Clive direkt zum Umkippen bringt. Graeme unterhält sich mit Paul und findet heraus, dass Paul auf der Flucht ist und er sie bittet, ihn mitzunehmen, da der FBI-Agent Zoil (Jason Bateman) ihm auf den Fersen ist. Für die Alienfans beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Auf ihrer Flucht treffen sie die religiöse Ruth (Kriten Wiig), als sie mit ihrem Wohnwagen eine nächtliche Rast einlegen. Am nächsten Morgen offenbart sich Paul Ruth, die zunächst an ihrem Glauben festhalten will, sich aber kurz darauf dem Trio anschließt...

- Kritik -

Simon Pegg und Nick Frost gelten spätestens seit ihren international erfolgreichen SHAUN OF THE DEAD und HOT FUZZ als das derzeit erfolgreichste Schauspiel-Duo. Nach einigen Solofilmen taten sich die beiden für PAUL – EIN ALIEN AUF DER FLUCHT erneut zusammen, mussten jedoch auf Edgar Wright – Regisseur ihrer anderen Filme – verzichten, dafür konnte Frost erstmals auch am Drehbuch mitschreiben.Kann PAUL an ihre bisherigen Erfolge als Duo anknüpfen, oder sind in diesem Film nicht aller guten Dinge drei?



Der dritte Streich reiht sich fast nahtlos in ihre bisherige Filmographie ein: Ordentliche Unterhaltung, amüsant, vom Spiel der beiden Hauptdarsteller lebend. Das ist alles sehr vergnüglich, zudem geriet PAUL zum vermutlich zugänglichsten und massentauglichsten Streifen ihrer „Trilogie“, da sehr deutlich wird, dass insbesondere die Arbeiten Spielbergs Pate gestanden haben – und die kennt halt der durchschnittliche Zuschauer besser als die Zombie-Streifen von Romero. Der Film steckt voller Anspielungen und Zitate, gleicht einer Reise durch die letzten 50 Jahre Science-Fiction-Geschichte. Das ist mal satirisch, mal als blanker Kalauer verpackt, oder auch mal nostalgisch verklärt eingefügt, macht aber rundum Laune. Die Alien-Figur ist schnell ein vollwertiger Partner, wird zudem von Bela B. passend vertont und lockert das ohnehin schon vertraute Spiel zwischen Pegg und Frost auf.



Allerdings – und das mag der eine begrüßen, der andere eher kritisch einordnen – orientiert sich der Humor etwas weg vom trockenen, englischen Stil und nähert sich dem amerikanisch geprägten Comedy-Verständnis an. Vielleicht fehlte hier auch die Regie-Hand von Edgar Wright, der die grotesken Momente der Pegg/Frost-Arbeiten gerne in den Mittelpunkt stellte. E s ist nicht so, als ob diese britisch-skurrilen Momente fehlen – vielmehr gehen diese Elemente eher eine Symbiose mit dem krachenden Humor des typischen US-Kinos eingeht. Dieses Zugeständnis an die breite Masse haftet PAUL allerdings durchgehend an. Das Szenario gleicht nur noch in Ansätzen den klassischen „Nerd-Interpretationen“ ihrer bisherigen Produktionen, ohne sich jedoch gänzlich davon zu verabschieden. Im Gegensatz zu sonst ist es jedoch „nur“ noch der äußere Story-Rahmen und nicht mehr Hauptbestandteil des Humors. Die Geschichte an sich ist auch wesentlich berechenbarer und vorhersehbarer, als man es bislang gewohnt war. Das mag einerseits daran liegen, dass man nun weiß, was einem bei einem Pegg/Frost-Werk erwartet, andererseits jedoch auch an der grundsätzlich größeren Massenverträglichkeit, für  die jedoch sicherlich hauptsächlich auf das Konto von Regisseur Greg Mottola geht – im positiven wie im negativen.



Positiv hervorzuheben wären noch die Nebendarsteller rund um Jason Bateman, deren Auftritte nicht selten etwas witziger gerieten als der Hauptplot, wobei man auf den einen oder anderen unnötig ausgewalzten Subplot hätte verzichten können. Selbiges gilt für die eine oder andere etwas überzogene Actionszene, die der Film nicht braucht, weil das eigentliche Geheimrezept die Chemie von Pegg und Frost ist. Aber nun gut: Da man das Potential der Streifen erkannte, stattete man das Duo immerhin mit 40 Millionen Dollar aus – und das Geld musste dann scheinbar doch noch unter die Leute gebracht werden. Nötig war es jedoch nicht.

 

- Fazit -

PAUL ist ein amüsanter Feel-Good-Streifen mit drei wunderbaren Hauptdarstellern, gut besetzten Nebenparts, der voller Anspielungen und Zitate steckt, aber auch deutlich macht, dass Pegg und Frost nicht mehr in der Liga eines britischen Geheimtipps spielen, sondern im Mainstream angekommen sind. Das wird einige freuen, andere beunruhigen. Im Fall vonPAUL geriet der Spagat jedoch überwiegend vergnüglich.

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS & EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 11.08.2011
DVD Verkaufstart: 18.08.2011


Label: Universal
Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: 99 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1) 

2.Norwegisch (Dolby Digital 5.1) 
3.Türkisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch 
- Englisch
- Slowenisch
- Türkisch
- Ungarisch

Extras

  • Patzer (10:53 Min.)
  • Pauls Entwicklung (15:07 Min.)
  • Simons Grimassen (1:21 Min.)
  • Wer zum Teufel ist Adam Shadowchild? (2:11 Min.)
  • Galerien
  • Fotos
  • Storyboards
  • Poster
  • Nachspann
  • 3 Trailer beim Start der DVD

Kritik Extras
Zwar durchaus sehenswert und vor allem unterhaltsam – aber im Endeffekt auch viel zu wenig. Kein klassisches Making of? keine Interviews? Keine Audiokommentare? etwas enttäuschend.

Bewertung: 4.5 | 10

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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