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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jan13

His Name Was Jason: 30 Years of Friday the 13th

His Name Was Jason: 30 Years of Friday the 13th

Originaltitel: His Name Was Jason: 30 Years of Friday the 13th
Herstellungsland: USA   
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Dokumentation, Horror

Freigabe: FSK-18
Regie: Daniel Farrands

Darsteller: Seth Green, Derek Mears, Amanda Righetti, James Roday, Travis Van Winkle u.a.

Vor 30 Jahren lief ein kleiner Horrorstreifen an, der bis heute 11 Sequels nach sich zog, einen endlosen Body Count vorzuweisen hatte und eine der furcht einflössensten Gruselgestalten in der Geschichte des Horrorfilms auf die Leinwand brachte. Die Special Effects-Legende Tom Savini führt durch diese ultimative Dokumentation über den Mann mit der Hockeymaske, der in drei Dekaden zahllosen Fans im Kino und zuhause vor den Bildschirmen das Fürchten lehrte. Zahlreiche "Behind-the-Scenes"-Fotos und -Filme, viele Clips aus den "FREITAG, DER 13."-Filmen und über 80 Interviews mit den Filmmachern, Schauspielern, Stuntmen, Special FX-Leuten, Journalisten und Fans, darunter Sean Cunningham, Kane Hodder, Seth Green, Harry Manfredini, Betsy Palmer, Greg Nicotero, Adrienne King, Amy Steel, Ari Lehmann, Ken Kerzinger und viele mehr runden diese Doku ab.

- Kritik -


Nachdem Anthony Masi mit HALLOWEEN: 25 YEARS OF TERROR seine erste Doku zu einer Horrorfilm-Reihe produziert und damit bei den Fans offene Türen einrannte, lag es auf der Hand, sich bei seiner nächsten Produktion HIS NAME WAS JASON auf eine weitere Horror-Serie zu stürzen: Freitag, der 13. erschien seinerzeit ohnehin im Fahrwasser des Carpenter-Erfolgs und kommt mittlerweile auf 12 Filme. Zudem erfreut sich Jason Voorhees ebenso großer Beliebtheit wie Michael Myers und zählt mittlerweile zu den Ikonen der Horror-Szene.  

Im Vergleich zur ersten Dokumentation springt vor allem die größere Professionalität ins Auge. Der überwiegende Teil an Interviews wurde extra für diese Dokumentation erstellt und nicht – wie noch beim Vorgänger – aus mehreren Quellen zusammen gefügt. Zudem gibt es einen Art Rahmen, in dem eine Darstellerin durch fingierte Szenen in einem typischen Friday-Ambiente gejagt wird und immer mehr Leichen findet. Innerhalb dieses Szenarios taucht dann Make-up-Legende Tom Savini  als Gastgeber auf und leitet von Block zu Block. Das ist alles sehr gut gemacht und wirkt in sich wesentlich homogener. Verblüffend und erstaunlich zudem, wen Mai und Co. Alles für Interviews auftreiben konnten. Etwa 40 Beteiligte der Crew und Darsteller dürfen ihre Anekdoten und Ansichten zum Besten geben  und  sorgen damit für einen umfassenden Blick auf die langlebige Reihe.

Doch diese Masse an Interview ist gleichzeitig Fluch und Segen. Einerseits sorgen die verschiedenen Statements für Kurzweiligkeit und einen breiten Gesamt-Überblick, andererseits verlässt sich masi viel zu sehr auf seine Interviewschnipsel und verpasst es, der Dokumentation eine klare Struktur zu geben und Themenschwerpunkte zu setzen. So springt man von Statment zu Statement, kratzt mal hier, mal dort etwas an, geht jedoch nie wirklich ins Detail oder nimmt sich die Zeit, Aussagen zu hinterfragen. Diese mitunter hektisch aneinandergereihten Interview-Fetzen sind zwar überwiegend amüsant, doch etwas wirklich Neues erzählen sie nicht. Masi scheint von seinen neu gewonnenen Möglichkeiten so begeistert gewesen zu sein, dass er alles hineinpacken wollte, was nur irgend möglich war. Doch manchmal zählt halt immer noch die alte Weisheit: Weniger ist mehr. Statt irgendwelche Nebendarsteller vor die Kamera zu zerren, wäre es informativer gewesen, den wirklich tragenden Personen mehr Platz einzuräumen. So kommt einfach vieles zu kurz, anderes wird zu schnell und hektisch abgearbeitet.
Schade, aber trotzdem unterhaltsam und informativ.

 

- Fazit -

Eine Doku von Fans für Fans – im guten, wie im schlechten. Man sieht HIS NAME WAS JASON die Begeisterung der Macher für die Materie an, doch im Taumel ihrer Möglichkeiten verlieren sie den Blick für das wesentliche. Zu hektisch aneinander gereihte Interviewschnipsel und eine fehlende Struktur unterlaufen die Chancen, die man hier hatte.  Für Fans fraglos unterhaltsam und informativ, aber eben nicht so gut, wie es hätte sein können.

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

8.7/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -


DVD Verleihstart: 30. September 2011
DVD Verkaufstart: 30. September 2011

Label: WVG / Musketier Media
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0)
2. Englisch (Dolby Digital 2.0) 

Untertitel: 
Keine

Laufzeit: 86 Minuten
Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Uncut: Ja 

Extras
  • Gallery I (03:10 Min.) 
  • Gallery II (06:54 Min.) 
  • Trailer: "Halloween: 25 Years of Terror" (00:32 Min.)

Kritik Extras
Wie auch schon bei der Halloween-Dokumentation verzichtete der deutsche Anbieter WVG auch hier auf die Extras der Original-Bonus-Disc. Durchaus möglich, dass gerade diese Extras die Doku an sich noch aufgewertet hätte. Schade.  

Bewertung: 2 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

2.0/10 rating 1 vote
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

Jan25

The Psycho Legacy

Geschrieben von: Tobias Hohmann The Psycho Legacy

Und weiter geht´s im Reigen der  Dokumentationen rund um berühmte Horrorfilm-Reihen. Nachdem Anthony Masi bereits HALLOWEEN und FREITAG, DER 13. abgehandelt hatte,  wandte er sich einem absoluten Klassiker zu und gab eine Doku zu den Psycho-Filmen in Auftrag. Damit wagte er sich auf sehr dünneres Eis, denn auch wenn sich die beiden o.g. Slasher-Reihen großer Beliebtheit erfreuen, genießt doch keine von ihnen den Ruf, den zumindest das Original von Alfred Hitchcock innehat. Wie gliedert sich als THE PSYCHO LEGACY im Rahmen dieser Dokumentationen ein?

7.5/10 Bewertung (6 Stimmen)

Dez12

Halloween: 25 Years of Terror

Geschrieben von: Tobias Hohmann Halloween: 25 Years of Terror

Es gibt kaum treuere und wissbegierigere Fans als Anhänger des Horro-Genres. Nicht umsonst werden insbesondere Horrorfilme immer weiter fortgesetzt, nicht umsonst erfreuen sich Horror-Conventions konstanten Besucherzuspruchs. Logisch, dass früher oder später jemand auf die Idee kam, diese Fangemeinde mit dem zu beglücken, wonach sie verlangt: Infos, Hintergründe und Einblicke zu ihren Lieblingsfilmen. Produzent Anthony Masi war einer der ersten, der das Potential erkannte und schuf mit Halloween: 25 Years of Terrorquasi die Vorlage für später folgende Dokumentationen. Versuch geglückt?

7.3/10 Bewertung (9 Stimmen)

Feb12

Never Sleep Again

Geschrieben von: Tobias Hohmann Never Sleep Again

In den 80er Jahren lag das Horror-Genre am Boden. Bekannte Themen wurden nur noch mehr schlecht als recht variiert, bestehende Konzepte ausgeschlachtet. Kommerziell konnten sich nur die Sequels zu FREITAG, DER 13., doch auch die wurden immer  ärgerlicher. Doch wie immer bestätigt die Ausnahme natürlich die Regel – so auch in diesem Fall, als Wes Craven mit NIGHTMARE ON ELM STREET ein neues Kapitel des Genres aufschlug. Der Erfolg war gleichermaßen groß wie überraschend. Schnell folgten weitere Sequels, später sogar eine eigene TV-Serie und ein Remake. Heute gilt das Franchise als eines der erfolgreichsten und besten aller Zeiten. Die Dokumentation NEVER SLEEP AGAIN: THE NIGHTMARE LEGACY will einen Blick hinter die Kulissen werfen und sowohl Entstehungsgeschichte wie Auswirkungen der einzelnen Filme beleuchten.

7.9/10 Bewertung (7 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

Statistik  

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