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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun28

Where to invade next

Where to invade next

Originaltitel: Where to invade next
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Dokumentation
Freigabe: FSK-12
Regie: Michael Moore
Darsteller: Michael Moore u.a.

Preis: EUR 14,99


 

Inhalt: Mit Where to Invade Next erkennt Michael Moore das satirische Potenzial der Kriegsmaschinerie der Vereinigten Staaten von Amerika und greift die Regierung seines Heimatlandes damit an. Das heißt: Eigentlich tut er es dem US-Militär gleich und fällt in andere Länder ein, um zu sehen, was dort zu holen ist. In seiner als Reisebericht aufgezogenen Doku sehen Michael Moore und sein kleines Kamerateam sich in europäischen Ländern wie Italien, Frankreich, Deutschland, Portugal, Norwegen und Finnland um und besuchen auch arabischsprachige Regionen. Dort untersucht der Filmemacher die Methoden der anderen, mit sozialen und wirtschaftlichen Tiefs umzugehen – Methoden, die nicht die Invasion in ein Land beinhalten, das reich an Erdöl ist.


 

 



- Kritik -
    

Michael Moore ist wieder zurück. Auch nach dem Ende der Bush-Ära findet er immernoch genügend Zündstoff um auf sein Land Amerika einzuprügeln. Diesmal weniger gegen eine ganze Gruppe richtet sich WHERE TO INVADE NEXT an die gesamte Politik Amerikas in den letzten Jahrzehnten. Moore geht auf Reisen, vor allem Europa, um herauszufinden, was in den anderen Ländern besser funktioniert als in seiner Heimat. Immer mit einem Augenzwinkern bedacht jongliert er mal wieder fröhlich mit Fakten und präsentiert sie auf humorvoll und unterhaltsame Weise. Aber ob man ihm alles wirklich glauben kann? Die Falcom Media Group veröffentlichte jüngst die Dokumenation auf DVD und Blu-ray.
 

Der Film erweckt das Bild, dass es nirgendwo auf der Welt schlimmer für die Menschen ist als in Amerika. Vielleicht mag das stimmen, doch wirken seine Vergleiche mit anderen Ländern meißt mehr gezwungen und konstruiert, als wirklich produktiv. Man nehme das Beispiel Deutschland. Er eröffnet diesen Part des Films mit Bildern aus dem bayerischen Allgäu. Natürlich Bayern. DAS Klischee und das Bild, das man von Deutschland vor allem in die amerikanische Welt trägt. Doch bleibt es erstmal bei diesen landschaftlichen Impressionen. Als großes Gut der Deutschen zeigt er auf wie hierzulande mit einem dunklen Kapitel in der Geschichte umgegangen wird, im Vergleich zu den Amerikanern. Mitunter mag er da durchaus Recht haben und auch eine sensible Stelle der Amerikaner treffen, wenn es sich um die düstereren Kapitel ihrer Vergangenheit handelt, und doch hat die Episode einen faden Beigeschmack, denn so wie er die Franzosen für ihre scheinbar ausgewogene Ernährung ihrer Schüler belächelt oder die Italiener wegen ihres bezahlten Urlaubs und Mutterschutz, erweckt er vor allem beim (amerikanischen) Zuschauer ein sehr einheitliches Bild einer Nation. Es stellt immer nur die eine Seite einer Medaille eines Landes dar: Die eine, die seine Thesen untersützt. Komprimiert auf zwei Stunden und die zahlreichen Themen und Länder, die er anspricht vielleicht nicht anders möglich, aber in der Form seiner Inszenierung auch nicht ungefährlich.

Moore berichtet von Umstürzen, Veränderungen und auch der Macht des Einzelnen. Den Schlussakkord bildet er mit einem eigenen persönlichen Erlebniss, als er beim Fall der Mauer persönlich dabei. Leider nutzt er dieses nur als Aufhänger für ein sehr friedvolles und ungewöhnlich zahmen Resümee der abgelaufenen zwei Stunden. In denen montiert Moore geschickt Archivmaterial und unterlegt sie mit seinem Kommentar. Vieles stimmt soweit, doch lässt er zu kaum einem Thema eine zweite Meinung zu. Niemand amerikanisches nimmt zu irgendwelchen Themen Stellung. Hier lässt Moore nur sich schnell und seine Gastgeber aus den anderen Ländern zu Wort kommen..

  

- Fazit -  

Das alte Problem. Wo hält sich Michael Moore an Fakten und wo übertreibt er? Die zwei Stunden Laufzeit geben einem durchaus interessante Informationen und Gedanken mit,doch bemüht Moore auch zu oft ungeschickt die Klischeekiste, wenn es um andere Länder geht. Auch ist die Darstellung eines Landes anhand eines bestimmten Gesetzes o.ä. eher konstruiert als wirklich nützlich. Auch sein Fazit am Ende enttäuscht.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 17. Juni 2016
BD Verleihstart: 17. Juni 2016

Publisher: Falcom Media Group

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 120 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)
2. Englisch (DTS-HD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Trailer

Kritik Extras
Leider nur der Trailer beigefügt.

Wertung: 1|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

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