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Filmtipp  

   

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Jan30

BD Kritik: Axolotl Overkill

BD Kritik: Axolotl Overkill

Originaltitel: Axolotl Overkill
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Helene Hegemann

Darsteller:
Jasna Fritzi Bauer, Arly Jover, Laura Tonke u.a.


 

Inhalt: Mifti (Jasna Fritzi Bauer) ist 16, sieht aus wie 12, verhält sich wie Mitte 30 und lebt seit dem Tod ihrer Mutter mit ihren Halbgeschwistern in einer Berliner WG. Ihr Vater hält Terrorismus für einen zeitgemäßen Karrierezweig und interessiert sich eher für Kunst als für Menschen; zur Schule gehen macht in diesem Setting weniger Sinn als sein Leben zwischen Partys, Drogen, Affären und Küchentischpolemiken zu verbringen. Sie ist wild, traurig, vernünftig und verliebt. Die Erwachsenen, auf die sie trifft, sind dagegen nur eines: verzweifelt. Entweder, weil bald die Welt untergeht, oder weil sie nicht wissen, was sie anziehen sollen. Also muss Mifti selbst erwachsen werden, auf die eine oder andere Weise…



 

 



- Kritik -
     

AXOLOTL OVERKILL wurde bereits letztes Jahr auf dem Sundance Festival international gemischt aufgenommen, was vor allen Dingen daran lag, dass sich der Film nicht so einfach in eine Schublade stecken lässt. Der Film ist das Regie-Debüt von Helene Hegemann, die damit mit ihrem eigenem Roman "Axolotl Roadkill" aus dem Jahr 2010 ihren ersten Langfilm realisisert hat. Die Schwierigkeit ihren Film beispielsweise nicht auf die beliebte Schiene des Coming-Of-Age-Films zu stecken, liegt dabei vielleicht schon im Namen verwiesen, denn das 'Axolotl' ist ein mexikanische Schwanzlurch, der sein ganzes Leben lang im Larvenstadium verharrt. Er wird also nie erwachsen. Doch was kann einem der Film dann geben? Seit Kurzem läss sich diese Frage beantworten, dank der DVD und Blu-ray des Films, die von Constantin Film erschienen ist.


© Constantin Film

Das Buch von Helene Hegemann war seinerzeit noch groß in der Diskussion, aufgrund von Plagiatsvorwürfen. Diese Kontroverse brachte dem Film aber wohl nicht so viel ein. Weder Positiv noch Negativ. Denn trotz des bereits erwähnten Sundance Filmfestival, wo der Film einen Preis gewann, ging der Film hierzulande von der Aufmerksamkeit eher unter. Eigentlich schade, denn ansich ist der Film AXOLOTL OVERKILL, der im Grunde die Anleihen und Strukturen eines Coming-of-Age-Films hat, eine interessante Variation genau dieses Genres, wenn Mifti, gespielt von Jasna Fritzi Bauer, auf der Suche nach einem Platz auf der Welt, eben diesen Platz nicht finden kann. Miftis ist dabei keine lustvolle Antagonistin, sondern wirkt eher traurig denn böse. Dass dabei dem ein oder anderen Klischee niht komplett ausgewichen wrden kann und der Film es sich manchmal leichter macht, indem er keine Erklärungen liefert, verzeiht man erstmal Film und Filmemacherin.


© Constantin Film

Genauso verhält es sich auch mit Zufälligkeiten des Plots im Film, die man dem Film nicht negativ ankreiden muss. Denn am Ende ist der Film, wie es der Film schon ankündigt, vor allen Dingen ein Overkill, der dem Zuschauer als Droge eine Überdosis an schnell zusammengeschnittenen Eindrücken und Passagen mitgibt, die laut, schrill und dreckig daherkommen und doch gleichzeitig fesseln aber auch überfordern. Die keine Antworten auf die großen Fragen des Lebens gibt, sie auch gar nicht geben will. Weitermachen bis zum Umfallen lautet die Devise. Und manchmal eben auch darüber hinaus. Hegemann versucht dabei nach der ersten  Szene in der Alice (Arly Jover) auf dem Weg zu einem illegalen Kunstdeal eine Schimpftirade auf Berlin ablässt, der an stream-of-concsiousness-Passagen aus dem Buch erinnert, nicht weiter den Stil ihres Buches zu adaptieren, was wohl auch auf 90 Minuten schnell ermüdend geworden wäre, sondern findet einen ganz eigenen Stil für ihre Geschichte.

- Fazit -  

Ein Rausch von Film, nicht ganz fehlerfrei, aber mal eine erfrischende Variation des Coming-Of-Age-Stoffes.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 07. Dezember 2017
BD Verleihstart: 07. Dezember 2017

Publisher: Constantin Film

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 94 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:
*Axolotl - Behind the Scenes
*Axolotl und andere Tiere
*Interviews
*Trailer "Axolotl Overkill"

Kritik Extras
Die insgesamt fast eine halbe Stunde laufenden Interviews trösten darüber hinweg, dass der Rest eher weniger ergiebig ist.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
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