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Mär28

A Young Doctor's Notebook - Staffel 2

A Young Doctor's Notebook - Staffel 2

Originaltitel: A Young Doctor's Notebook
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2012
Genres: Drama
Freigabe: FSK 16
Regie: Alex Hardcastle

Darsteller: Jon Hamm, Daniel Radcliffe, Rosie Cavaliero, Adam Godley, Vicki Pepperdine u.a.

Preis: 14,99.- Euro


 

Russland (Moskau), 1935. Der russische Oberarzt Dr. Vladimir Bomgard (Jon Hamm) steht – immer noch - vor den Trümmern seines Lebens und blickt auf seine Lehrjahre in einem sibirischen Kaff zurück. Russland (Muryevo – das sibirische Kaff), 1918. Der junge Arzt Dr. Vladimir Bomgard (Daniel Radcliffe) kämpft mit seiner Morphiumsucht. Unter dem kritischen Blick seines älteren Ichs (Jon Hamm), das nun „clean“ ist, versucht der junge Arzt, mit dem Leben im Krankenhaus, mit dem Bürgerkrieg und der Ankunft einer schönen, jungen Adeligen (Margaret Clunie) zurechtzukommen.


 

 



- Kritik -

Staffel 1 um den jungen Doktor (Daniel Radcliffe) war erfrischend anders und extrem britisch. Ein bizarres Abenteuer im tiefen Hinterland Russlands während des Weltkriegs. Ohne eine nostalgisch verklärte Brille auf zu haben, beäugt der alte Doktor (Jon Hamm) sein älteres Ich und muss zugeben, dass ihm nicht gefällt, welchen Weg er in seinen jungen Jahren eingeschlagen hat.

In der 1. Staffel steckte der junge Absolvent noch voller Ideale, die jedoch trockenem Pragmatismus weichen musste. Zudem holte den jungen Doktor die Realität ein und die war längst nicht so schwarz-weiß, wie es einem die Universitäts-Lektüre weis machen wollte. Letztlich treibt ihn die desolate Situation in die Morphium-Abhängigkeit. Diese Sucht führt schließlich dazu, dass er als Erwachsener seine Lizenz verliert und ins Gefängnis wandert. Hier ist es, wo Staffel 2 einsetzt.

Staffel 2 ist eine saubere Fortsetzung des Vorgängers, unterscheidet sich jedoch ein wenig im Ton. Mittlerweile ist die Situation deutlich festgefahrener und tragischer. Der junge Doktor ist ein Morphium-Süchtiger, der vollkommen desillusioniert ist und sich nur noch um sich selber kümmert. Zwar geht er weiterhin seiner Arbeit nach, jedoch längst nicht mit derselben Hingabe, wie noch zu Beginn seiner Karriere. Seine Sucht führt schließlich dazu, dass andere Menschen leiden und er auch Tote zu verschulden hat. Dem alten Doktor bietet sich ein desolates Bild seiner selbst. Ein Bild, dass ihm verständlicherweise gar nicht gefällt und gar dazu führt, dass er sich für seine eigenen Entscheidungen verachtet.

Die Bühne gehört den beiden Doktoren und dem Zusammenspiel dieser beiden. Bereits wie in der 1. Staffel zeigen sich sowohl Hamm, als auch Radcliffe von ihrer besten Seite. Keiner von beiden ist sich zu schade, um dem zerrütteten Charakter das richtige Profil angedeihen zu lassen. Das kann man durchaus als mutig bezeichnen, denn der junge Doktor ist ein Feigling und Egoist, der nur noch wenige positive Eigenschaften in sich trägt. Der alte Doktor hingegen ist verwahrlost und vollkommen orientierungslos.

Die Schauspielkollegen sind schmückendes Beiwerk, welche die Handlung vorantragen, die aber (gewollt) simpel gezeichnet sind. Es sind jedoch diese Figuren, die es dem Drehbuch ermöglichen die verkorkste Gesinnung des jungen Doktors zu zeigen. Hierdurch verblassen die restlichen Figuren leider ein wenig.

Staffel 2 zeigt sich erneut recht abwechslungsreich, doch der Tonus der gesamten Staffel ist ungleich desolater und düsterer als im Vorgänger. Der Humor wird nicht mehr so stark forciert, wodurch das Gesamtwerk ein wenig homogener, zeitgleich aber auch etwas monotoner wirkt. Schade auch, dass die Handlung so stark auf den jungen Doktor fokussiert wird, während die Entwicklung des alten Doktors ins Hintertreffen gerät. Trotzdem bleibt es interessant, wie sich die Geschichte noch entwickeln wird.

 

- Fazit -

Absurd, skurril, bizarr, schonungslos, witzig, dramatisch, amüsant. Auch die 2. Staffel um den jungen Doktor ist ein wildes Potpourri, welches in der Form recht einzigartig ist. Leider geht die Mischung auch zuweilen nicht ganz auf und es fehlt die Stringenz aus der ersten Staffel. A YOUNG DOCTOR’S NOTEBOOK ist ob der Kürze recht schnell geguckt und bietet darüber hinaus einiges an Tiefgang.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 27. Februar 2015
Bluray Verkaufstart: 27. Februar 2015

Publisher: Polyband / WVG

Verpackung: Keep Case (Erstauflage in O-Card)
Wendecover: Nein

Bild: 1920x1080i (1.78:1)
Laufzeit: ca. 88 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: 
keine

Extras
Keine

Kritik Extras
Leider gibt es dieses Mal gar keine Extras auf der Disc zu bewundern.

Wertung: 0|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Sascha Weber

Sascha Weber

Dez04

A Young Doctor's Notebook - Staffel 1

Geschrieben von: Sascha Weber A Young Doctor's Notebook - Staffel 1

In A YOUNG DOCTOR’S NOTEBOOK begleitet der Zuschauer einen jungen Arzt (Daniel Radcliffe), der namentlich nie genannt wird, auf seiner Reise in die tiefste Provinz Russlands. Voller Enthusiasmus und Tatendrang verschlägt es den Doktor in ein abgelegenes Nest, wo er auf viele Meilen der einzige Arzt ist und es auch sonst keine Möglichkeiten gibt, sich die Zeit zu vertreiben. In kurzen Episoden zeigt man die widrigen Umstände, unter denen der junge Doktor zu arbeiten und mit welchen Widerständen er zu kämpfen hat.

7.9/10 Bewertung (7 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

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