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Mär23

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Originaltitel: A Tale of Love and Darkness
Herstellungsland: Israel, USA

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Natalie Portman

Darsteller: Natalie Portman, Tomer Kapon, Shira Haas
u.a.

Preis zum Test: EUR 12,99


 

Inhalt: In Eine Geschichte von Liebe und Finsternis ziehen Fania Oz (Natalie Portman) und ihr Mann Arieh (Gilad Kahana) den gemeinsamen Sohn Amos (Amir Tessler) im Israel der 1940er Jahre auf. Jerusalem wird vom britischen Mandat regiert, bevor es 1947 zur Staatsgründung kommt. In der Schule ist der 12-jährige Amos eher ein Einzelgänger, zu Hause blüht er jedoch auf und saugt all das Wissen auf, das seine Eltern ihm zu geben haben. Doch während der Junge zum Beispiel auf einer arabischen Party versucht, sich ins Leben seiner Altersgenossen einzugliedern, zeigen sich bei seiner Mutter die ersten Anzeichen einer Depression.

 


 

 



- Kritik -
     

Nicht erst mit ihrer dritten Oscar-Nominierung zuletzt für JACKIE (2016), einmal durfte sie dabei schon die begehrte Statue mit nach Hause nehmen, hat sich Natalie Portman als ernstzunehmende Schauspielerin etabliert. Anfänglich wurde sie noch für ihren Part in den STAR WARS-Sequels (1999/2002/2005) belächelt, zehn Jahre später gehört sie zu den gefragtesten Darstellerinnen in Hollywood. Doch das scheint ihr noch nicht zu genügen und so gab sie nun mit EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS ihr Spielfilm-Debüt. Bereits 2008 inszenierte sie einen Kurzfilm namens EVE und ein Jahr später einen Beitrag zu NEW YORK, I LOVE YOU (2009). Der Film basiert auf der Autobiographie von Amos Oz und feierte bereits vor zwei Jahren seine Premiere auf dem Filmfestival von Cannes. Koch Media Home Entertainment hat den Film nun endlich auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.

Natalie Portman ließ es sich nicht nehmen, neben der Regie auch das Drehbuch zu schreiben und die weibliche Hauptrolle zu übernehmen. Sie spielt die Mutter von Amos. Portman selbst wurde wie Amos Oz in Jerusalem geboren, doch zog sie im Alter von drei Jahren mit ihren Eltern in die USA. Amos Oz schildert dagegen auf fast 800 Seiten seine ganze Kindheit im Jerusalem der 1940er Jahre. Die Seitenzahl zeigt schon, dass sich Portman nicht den einfachsten Stoff für ihr Langfilmdebüt ausgesucht hat. Vielleicht auch deswegen, asu Vorsicht, hält sie sich sehr an der Vorlage fest. Sie möchte nur wenig verlieren und geht lieber einer Art des Nacherzählens nach, anstatt auf die Mittel des Films zu setzen. Doch was sie als Regisseurin oder Autorin noch zu lernen hat, macht sie zumindest auf der Ebene des Schauspiels wieder wett. Hier ist ihre Leistung mal wieder überzeugend, wie man es von ihr mittlerweile fast schon gewohnt ist.

Der Druck, der auf ihr lastete mag dabei nicht gering gewsen sein. Gerade aus ihrem eigentlichen Heimatland. Seit der Roman 2002 erschienen ist, hat er sich in Israel zum meistverkauftestens Buch aller Zeiten entwickelt und galt eigentlich als unverfilmbar. Das sie nun auch selbst die Hauptrolle übernommen lag auch an den Finanziers, die dies als Bedingung für ihre finanzielle Beteiligung gestellt hatten. Da war es dann auch kein Problem, dass sie selbst den Film auf hebräisch mit israelischen Schauspielern drehen wollte. Ihre Wurzeln ließen so ihre Beteiligung zu, ohne ihr eigenes Ziel kaputt zu machen. Sie stellt die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ins Zentrum der Geschichte und vergisst dabei aber auch nicht, die vielen weiteren historischen und gesellschaftlichen Abschweifungen und Verweise der Vorlage miteinzubauen. Das wirkt zuweilen etwas mechanisch und mehr wie eine Aneinanderreihung ist aber gerade als Debüt kein Reinfall und vielleicht nimmt sich ja Natalie Portman als Nächstes einen etwas leichteren Stoff vor, denn Talent ist ihr auch hinter der Kamera auszustellen.

  

- Fazit -  

Natalie Portman will viel und kann deshalb als Autorin und Regisseurin des Films nicht vollends überzeugen. Im Bereich der Darsteller können aber sie und ihr Ensemble mehr als glänzen.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 23. März 2017
BD Verleihstart: 23. März 2017

Publisher: Koch Media Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 99 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Hebräisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Featurette
  • Trailer

Kritik Extras
Ein kurzes Featurette, mehr gibt es leider nicht neben einem Trailer zu finden.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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Manuel Föhl

   

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