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Filmtipp  

   

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Kommende Reviews  

   
Nov26

Equals

Equals

Originaltitel: Equals
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Drama, Science-Fiction
Freigabe: Drake Doremus
Darsteller: Nicholas Hoult, Kristen StewartGuy Pearce u.a.

Preis: EUR 11,49


 

Inhalt: Equals, also in allen Belangen vollkommen gleichgestellte Menschen, gibt es erst, seit man in der Zukunft menschliche Gefühle vollkommen ausradiert hat. Ärger, Wut, Angst, Liebe – das alles sind Störfaktoren, die der Vergangenheit angehören. Erst ohne diese Emotionen konnte die Weltbevölkerung ihr volles, friedliches Potenzial entfalten. Dann allerdings bricht eine neuartige Krankheit aus, die ebenjene Gefühle wieder an die Oberfläche bringt, die man für immer unterdrückt geglaubt hatte. Als der Illustrator Silas (Nicholas Hoult) sich ansteckt, weiß er zunächst nicht, wie er damit umgehen soll. Plötzlich fühlt er sich zu seiner Kollegin, der Schriftstellerin Nia (Kristen Stewart) hingezogen. Erstaunt muss er feststellen, dass auch Nia erkrankt ist und ihre Infektion bisher geheimgehalten hat. Um zu überleben und einem System zu entkommen, das Menschen wie sie nicht mehr akzeptiert, beginnen die zwei, ihre gemeinsame Flucht zu planen.

 


 

 



- Kritik -
     

Beim Schauen des Trailers oder Betrachten von Stills aus dem Film mag man vielleicht schnell auf die Idee kommen es bei EQUALS mit einem weiteren Dystopie-Film im Stile von beispielsweise THE ISLAND (2005) zu tun zu haben. In puncto Design und Farben mag dies vielleicht stimmen, doch legt der Film seine Schwerpunkte ganz anders. Das liegt schon alleine an der Wahl des Regisseurs mit Drake Doremus, von dem u.a. das Liebesdrama LIKE CRAZY (2011) stammt. Das erste Mal verfilmt er hier nicht ein eigenes Drehbuch, wobei man dazu sagen muss, dass die ursprüngliche Idee und Geschichte durchaus aus seiner Feder stammt, nur das Drehbuch schließlich von Nathan Parker geschrieben wurde. Koch Media hat den Film, dem im Deutschland kein Kinostart gegönnt war, vor Kurzem auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Wir haben ihn uns mal gespannt angesehen.

Zugegeben ist es heutzutage bei der Masse an Filmen auch nicht mehr das einfachste bestimmte Zukunftsvisionen neu und innovativ darzustellen. Das hier aber wieder jeder in cleanem weiß herumläuft und auch sonst alles sauber und symmetrisch konstruiert ist, legt wohl die Annahme nahe, dass wohl für viele nur noch so eine Zukunft denkbar ist. Auch sonst kann man dem Film wohl auch in den Mustern seiner Erzählung ein gewisser Erfüllung von Erwartungen vorwerfen, doch im letzten Akt spätestens weiß sich der Film auch von solchen Vergleichen entfernen zu können. Daher sei jedem direkt auch ans Herz gelegt, dass man hier keine actionreichere zweite Hälfte wie in dem bereits erwähnten THE ISLAND von Michael Bay erwarten darf. Die auch durch den Film vorgelegte Monotonie, die Teil der Menschen in dieser Zukunftsvision ist, ist auch in einer Form Teil der Inszenierung. Das soll nicht heißen, dass der Film langweilig ist, aber gemeinsam mit dem elegischen und dichten Score fühlt sich der Film vielmehr wie ein Traum an. Ein Film, der sich lange Zeit mehr in einer Art Schwebezustand befindet, aus dem es aufgrund dem Verbot und Mangel an Gefühlen, kaum Chancen zum Ausbruch gibt.

Der Aspekt de Liebe kommt hiernach ins Spiel, denn darum geht es Drake Doremus auch hauptsächlich. Dem langsamen Aufkommen von Gefühlen. Von Gefühlen, die schließlich zwei Menschen aneinander binden. Das Finale ist dann keine Hetzjagd, sondern mehr ein Kamp zweier Menschen für ihre Ziele, für das Leben, aber auch ihre Existenz in der Gesellschaft. Es geht hier viel um Gefühle. Die Empathieanforderungen an den Zuschauer sind somit von größter Wichtigkeit und entscheiden schließlich auch darüber wie sehr man sich in diesen Film einfinden werden kann. Zu Diskutieren bleibt auch das Kamerakonzept. Sehr nah bleibt die Kamera an seinen Figuren dran, viele Detailaufnahmen zeigen Köpfe, Hände oder nur die Finger. Die Kamera sucht förmlich nach irgendwelchen Anzeichen kleinster Gefühle, dabei ist der Schärebereich oft immer nur auf einen kleinen Ausschnitt des Bildkaders funktioniert und steuert damit auch die Blicke des Zuschauers. Der eigentlich in blauen und weißen Farbtönen gehaltene Film, versucht auch immer wieder, besonders in Nachtszenen, mal weniger mal fast schon expressiv orangene und wärmere Töne durch das Licht in den Hintergrund oder direkt in die Linse zu setzen, bleibt aber schlussendlich eine wirkliche Erklärung für diese formalästhetischen Mittel schuldig.

  

- Fazit -  

Sehr auf seine Figuren und ihre (verbotenen) Gefühle fixiertes SciFi-Drama, dass die Monotonie dieser zukünftigen Gesellschaft in seine Inszenierung mitaufnimmt (was nicht negativ gemeint ist!). Der Film wird spalten, doch könnten diejenigen, die mit dem Film und dessen Konzept etwas anfangen können eine lohnenswerte Entdeckung machen.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 10. November 2016
DVD Verleihstart: 10. November 2016

Publisher: Koch Media

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 98 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Regisseur Drake Doremus
  • Silas & Nia
  • Trailer

Kritik Extras
Die beiden Featurettes fallen leider relativ kurz aus und wiederholen sich in den Aussagen des Regisseurs auch eigentlich nur. Der Trailer ist ja mehr Formsache.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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