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Mär16

DVD Kritik: The Handmaid's Tale

DVD Kritik: The Handmaid's Tale

Originaltitel: The Handmaid's Tale
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Drama, Science-Fiction, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: Reed Morano, Mike Barker u.a.

Darsteller: 
Jordana Blake, Alexis Bledel, O-T Fagbenle u.a.


 

Inhalt: Nach dem preisgekrönten Bestseller-Roman von Margaret Atwood erzählt The Handmaid's Tale vom Leben in der dystopischen Republik Gilead, einer totalitären Gesellschaft in den einstigen Vereinigten Staaten. Angesichts von Naturkatastrophen und der einbrechenden Geburtenrate herrscht in Gilead, wo mit Militärgewalt die ''Rückkehr zu den alten Werten'' durchgesetzt wird, ein verquerer Fundamentalismus. Als eine der wenigen verbliebenen gebärfähigen Frauen steht Desfred (Elisabeth Moss) als Magd im Dienst des Kommandanten. Sie gehört einer Kaste von Frauen an, die in einem letzten verzweifelten Versuch, die Erde neu zu bevölkern, in sexuelle Leibeigenschaft gezwungen wurden. In dieser schauderhaften Gesellschaft - in der jeder ein Spitzel für Gilead sein könnte - muss sich Desfred zwischen Kommandanten, deren grausamen Ehefrauen, häuslichen Marthas und den anderen Mägden zurechtfinden. Dabei verfolgt sie nur ein Ziel: Sie muss überleben und ihre Tochter ausfindig machen, die ihr genommen wurde.


 

 



- Kritik -

Die Buchvorlage von Margaret Atwood ist bereits 1985 erschienen und doch trifft die nun gleichnamige Serienadaption von Hulu, THE HANDMAID’S TALE; wiederum voll den Zahn der Zeit. Von Beginn an kann man kaum die Parallelen zum aktuellen Amerika unter Donald Trump übersehen. Es ist die Geschichte über eine Regierung, die eine Angst vor islamistischem Terror schürt um Gegner stumm zu schalten. Gleichzeitig werden die Vorpflanzungsrechte der Frauen abgeschafft. Harter Tobak, der also die Prämisse der Serie möglich macht. Nachdem Serie in Deutschland bisher nur über Telekoms Entertain-Fernsehen oder gegen Bezahlung via Amazon zum Anschauen zur Verfügung stand, wird die Serie mit ihren zehn Folgen nun von 20th Century Fox Home Entertainment auf DVD und, bei Fox dann mittlerweile eine Ausnahme, sogar auf Blu-ray veröffentlicht.


© 20th Century Fox

Bereits 1990 gab es eine Verfilmung des Buches, aber leider ist diese fast schon vergessen. Hier nun folgt man wieder der Hauptfigur Offred, die von keiner geringeren als Elizabeth Moss gespielt wird. Die Serie nimmt sich bei seinen zehn Episoden erstmal viel Zeit um seine Welt und seine Figuren zu etablieren. Genauer gesagt eigentlich ganze drei Episoden, was angesichts der Staffellänge vielleicht etwas lange erscheinen dürfte. Nimmt man dazu, dass die finalen Episoden der ersten Staffel, dann mehr in Rückblenden spielen wird man schnell bemerken, dass hier der Status Quo der Serie erstmal bleibt und die Prämisse nicht allzu schnell aufgelöst werden soll. Wichtig aber hierbei auch, dass Hulu damals die ersten drei Episoden auch gleichzeitig veröffentlichte, eine Sichtung der drei Episoden in einem also durchaus erwünscht ist.


© 20th Century Fox

Dass die Serie so gut funktioniert liegt auch mal wieder an Hauptdarstellerin Elizabeth Moss, aber auch der Regie und Bildgestaltung und dem Szenenbild, die hier dem Zuschauer nie das Gefühl geben nur eine Fernsehserie zu schauen. Nicht umsonst gab es für die Serie Golden Globes für die Hauptdarstellerin und die Serie selbst. Denn außer der Serie vielleicht Probleme im Erzähltempo vorzuwerfen, gibt es nicht was man an der Serie großartig kritisieren sollte und könnte. Für viele Zuschauer scheint die Serienwelt von Gilead eine wenig dem Amerika von Trump zu entsprechen. Gerade deswegen kann die Serie wohl auch aktuell für so viel Furore sorgen. Beunruhigend dürfte dabei umso mehr, dass man aber auch schon aktuell genügend Länder findet, die wie Gilead funktionieren und leider muss man dazu nicht nur zu solch Terrorvereinigungen wie dem IS schauen. Trotzdem weiß die Serie mit ihrer Gewalt zu stocken und ist deswegen auch keine angenehme Serie zum Ansehen, wenn man nicht direkt danach die ganze Welt hassen möchte. Eine Dosierung der ersten Staffel dürfte daher zu empfehlen sein, wenn auch wie bereits erwähnt die ersten drei Folgen von Anfang an als eins veröffentlicht worden sind. Gespannt darf man aber sein, wie es in der zweiten Staffel weitergeht, denn für die erste Staffel wurde der Inhalt der Buchvorlage eigentlich schon komplett abgedeckt. So wird also ab jetzt mehr und mehr die Kreativität der Drehbuchautoren gefragt sein.

- Fazit -

Basierend auf einem über 30 Jahre alten Buch, aber aktuell wie nie! Kaufempfehlung!

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 15. März 2018
DVD Verleihstart: 15. März 2018

Publisher:
20th Century Fox (Staffel 3)
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 130 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Sonstige

Extras:
*Der Report der Magd
*Hoffnung in Gilead

Kritik Extras
Zwei kurze Featurettes haben es leider nur auf die Discs geschafft.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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