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Jul07

BD Kritik: Logan - The Wolverine

BD Kritik: Logan - The Wolverine

Originaltitel: Logan
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2017
Genres: Action, Drama, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: James Mangold

Darsteller: Hugh Jackman, Dafne Keen, Patrick Stewart u.a.

Preis: EUR 17,99


 

Story: Im Jahr 2029 sorgt der von einem langen und brutalen Leben gezeichnete Logan (Hugh Jackman) für seinen pflegebedürftigen Mentor, Professor X (Patrick Stewart). In einem Versteck nahe der mexikanischen Grenze verbirgt er sich vor der Welt und seinem Vermächtnis. Das misslingt jedoch, als er auf die junge Mutantin Laura (Dafne Keen) trifft, die von einer mächtigen Organisation verfolgt wird.

 


 

 


 

- Kritik -  

Was wäre das „Marvel-Universum“ ohne die X-MEN? Es wäre mit Sicherheit um einige wichtige und interessante Charaktere ärmer! Einer – wenn nicht der – beliebteste Charakter der X-MEN ist Wolverine. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der von Hugh Jackman so grandios dargestellte „Wolf“ eine eigene Trilogie spendiert bekam, welche nun mit LOGAN – THE WOLVERINE ihrdramatisches, melancholisches und blutiges Ende findet. Die X-MEN FILME (inklusive DEADPOOL, 2016) spielten weltweit knapp 5 Milliarden Dollar nur durch die Kino-Auswertungen ein. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat Wolverine, der es schafft, durch die sympathische und faszinierende Charakter-Zeichnung auch eigene Filme und Comics zu tragen. Und wenn man sich die Solo-Verfilmungen etwas genauer anschaut, heben sich diese deutlich von der eigentlichen Reihe ab. Sie sind härter, dreckiger und kommen vor allem deutlich finsterer daher. Was Regisseur James Mangold mit dem unterschätzten WOLVERINE – WEG DES KRIEGERS, 2013 bereits andeutete, wurde durch den ersten fantastischen Trailer zu LOGAN – THE WOLVERINE – für den Mangold erneut auf dem Regiestuhl Platz nahm -  noch befeuert: Das bedrückende Gefühl, dass es mit Logan kein gutes Ende nehmen wird. Und die Gewissheit, dass Hugh Jackman das Neunte und letzte Mal in die Haut des Superhelden schlüpft.

LOGAN – THE WOLVERINE ist von der Comic-Reihe Old Man Logan von Mark Millar inspiriert. Die Kämpfe der X-MEN sind seit Jahren vorbei, viele Weggefährten tot, neue Mutanten wachsen scheinbar nicht nach, und  Mastermind Professor X leidet an Demenz - was nicht ganz ungefährlich ist bei einem machtvollen Gehirn, das sogar das Raum-Zeit-Kontinuum beugen kann. Logan – der selbst alt und krank ist und dessen Wunden nicht mehr so schnell heilen wie in den guten alten Zeiten -  sorgt für ihn, in einem heruntergekommenen Versteck in Mexiko.Bis ein 11-jähriges Mädchen namens Laura – welches sich,  wenn es darauf ankommt, durch eine ganze Horde von bösen Buben metzelt  - in das staubige Leben der ehemaligen Superheros platzt. Sie wird  von den Schergen einer neuen Waffenschmiede gejagt. In diesem Moment muss Logan, der eigentlich nur vergessen will, sich erinnern: dass seine DNA schon vor Jahren in einem Labor abgezapft wurde, dass damit längst neue Experimente laufen könnten und dass er und dieses Mädchen viel mehr gemeinsam haben, als er wahrhaben will. Logan wird der unfreiwillige Hauptakteur einer blutigen Flucht in die Rocky Mountains, wo noch andere Mutanten-Kinder warten.

Fans bekommen mit LOGAN – THE WOLVERINE den emotionalsten und spannendsten Teil der Reihe serviert. Der Blutgehalt ist sehr hoch und auch die Action-Szenen können begeistern. Dennoch überzeugen gerade die ruhigen Momente während des Roadtrips – insbesondere wenn Logan und Professor X mehr oder weniger tiefgründige Gespräche führen. Hugh Jackman setzt sich selbst ein Denkmal mit seiner Performance des gebrochenen Antihelden und läuft auch im Anzug und Rauschebart (frappante Ähnlichkeit zu Mel Gibson) zur Hochform auf. Er bietet eine fesselnde, stellenweise meisterhafte schauspielerische Leistung. Nicht weniger sehenswert, glaubwürdig und berührend ist Patrick Stewart. Die Flucht ist spektakulär und witzig, bevor es dann wieder Szenen gibt, die einem mit Thors Dampfhammer in die Eingeweide fahren. Die von Mangold perfekt eingefangene melancholische Grundstimmung ist allgegenwärtig.

Die CGI Orgien anderer Marvel Filme geraten hier fast in Vergessenheit. Kritik-Punkte gibt es wenige, aber es gibt sie. So fragt man sich schon, warum die Verfolger nicht auch über Luftunterstützung verfügen. Oder warum Logan und Professor X die schwarze Farmer-Familie in Gefahr bringen, wenn sie doch wissen, dass sie verfolgt werden. Zudem zieht sich das Finale mit den Kindern in den Bergen ein wenig in die Länge (erinnert ein wenig an MAD MAX III – JENSEIRTS DER DONNERKUPPEL, 1985). Und doch ist der Film im Grunde genommen viel zu kurz, da man eigentlich viel mehr über die vergangenen Jahre erfahren möchte, welche im Film recht schnell abgehandelt werden. Hier wird einiges an vorhandenes Potenzial verschenkt. Ein Zweiteiler hätte sich in diesem Fall definitiv angeboten. Doch das ist meckern auf hohem Niveau. Letzten Endes bekommt man das, was man spätestens nach dem ersten Kino-Trailer erwarten durfte: Einen mehr als würdigen letzten Akt.

 

- Fazit -

LOGAN – THE WOLVERINE ist hart – womöglich der härteste Superheldenfilm, der je im Kino angelaufen ist. Doch Wolverines letzter Auftritt  ist auch ein tiefgründiges, emotionales Action-Drama, das für einen Blockbuster relativ stringentes Storytelling bietet. Es ist mehr ein Outlaw-Western und ein Roadmovie alter Schule als ein Superheldenfilm.

Wertung: 8|10 

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 31. Juli 2017
DVD Verkaufstart: 31. Juli 2017

Publisher: 20th Century Fox

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 137 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • Making-Of
  • Interviews
  • Audiokommentar von James Mangold
  • Entfallene Szenen

Kritik Extras
Ein 75 minütiges Making-Of inkl. Interviews hat es auf die Scheibe geschafft. Sehr ausführlich und vor allem interessant, bekommt man hier einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films. Zusätzlich kann man den Streifen wahlweise mit dem Audiokommentar des Regisseurs genießen. Entfallene Szenen runden die Extras ab.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
Kevin Zindler

Kevin Zindler

   

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