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Mai03

11-11-11 - Das Tor zur Hölle

11-11-11 - Das Tor zur Hölle

Originaltitel: 11-11-11
Erscheinungsjahr: 2011
Herstellungsland: Spanien, USA

Genre: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Darren Lynn Bousman
Darsteller: Michael Landes, Wendy Glenn, Timothy Gibbs, Denis Rafter, Salomé Jiménez u.a

In seinen Alpträumen muß Bestseller-Thriller-Autor Joseph Crone (Timothy Gibbs) immer wieder den Feuertod seiner Mutter durchleben, der seinen Bruder Samuel (Michael Landes) in den Rollstuhl verbannte. Seitdem ist Joseph trotz seines Erfolgs nur selten glücklich im Leben geworden, ein wahnsinniger Anhänger hat sogar seine Frau und seinen Sohn ermordet. Irgendwie hängen die schicksalhaften Ereignisse immer wieder mit den Zahlen 11.11. zusammen, sei es als Datum oder als Uhrzeit und Joseph sieht sich von der Ziffernfolge allmählich verfolgt. Als der 11.11.2011 näher rückt, wird es für ihn unerträglich. Als sein Vater im Sterben liegt, reist er in sein Elternhaus nach Barcelona, wo sein Bruder inzwischen als Priester arbeitet und Angst um seine Gemeinde hat. Nach und nach nimmt Joseph die Ereignisse im Haus, die Erscheinungen und Phänomene um ihn herum als Warnungen eines furchtbaren Ereignisses wahr, das er offenbar verhindern muss...

- Kritik -

 
Nein, man kann wirklich nicht behaupten, dass die Karriere von Filmemacher Darren Lynn Bousman sonderlich erfolgreich verläuft. Egal, was er nach SAW 2- SAW 4 auch anfasste – sonderlich gut funktionierte es nicht.  Sei es nun das etwas groteske Horror-Musical REPO! oder  das austauschbare Remake MOTHER´S DAY: Weder die Kritik noch das Publikum zeigte wirklich Begeisterung für Bousmans neueste Ideen.  Auch sein neuester Streich 11-11-11 enttäuschte an den Kassen und spielte gerade einmal 5 Millionen Dollar weltweit ein. Dabei versuchte sich  der erprobte Torture-Porn-Regisseur diesmal an etwas neuem, in dem er sich an einem atmosphärischen Grusler versuchte.

Laut eigener Aussage wollte Bousman mit 11-11-11 eine Referenz an Filme wie ROSEMARY´S BABY abliefern. Ansatz und Wille dazu sind auch durchaus ersichtlich, doch gut gemeint bedeutet nicht zwangsläufig gut gemacht.  Bousman will, kann aber nicht, weil seine Fähigkeiten – und das kann man mittlerweile beurteilen – nicht dazu ausreichen, über die komplette Laufzeit Atmosphäre und Spannung aufzubauen. Gelingt ihm das anfangs noch, verrennt er sich immer mehr in Details und nimmt damit einerseits das Tempo aus der Erzählung und schafft es zudem nicht, die Atmosphäre der ersten Minute dauerhaft zu halten, so dass 11-11-11 zahm, träge und unaufgeregt dahinplätschert. Scheinbar bemerkte das auch Bousman und setzte zahlreiche Schreckmomente ein, die anfangs gut funktionieren und von der Langatmigkeit des Rests ablenken können, sich aufgrund ihres immer gleichen Ablaufs jedoch recht schnell totlaufen und genauso austauschbar wirken, wie der inhaltliche Nonsens des Streifens.

Die visuelle Herangehensweise überrascht für einen Grusler dieser Machart, denn trotz der üblichen Stilmittel wie Nebel und diffuses Licht arbeitete der Regisseur mit hell ausgeleuchteten Kameraeinstellungen, die eher an SAW denn an Filme wie DAS GRAUEN erinnern. Dieser Stilbruch wirkt nicht nur irritierend, sondern häufig sogar störend, obwohl die Kameraarbeit zusammen mit dem akzeptablen Score noch zu den positiven Merkmalen von 11-11-11 gezählt werden darf. Auch die Schauspieler reißen da nichts heraus. Hauptdarsteller Timothy Gibbs ist völlig fehlbesetzt und ist darstellerisch so eingeschränkt, dass er der eigentlich emotionalen Figur überhaupt kein eigenes Profil verleihen kann. Der Rest des Casts bietet zwar keinen herausragenden Akteur, fällt jedoch zumindest negativ nicht auf. Für die Synchronisation kann Bousman natürlich nichts, aber auch die fällt störend.

11-11-11 ist im internen Genrevergleich nun kein Voll-Flop, da atmosphärisch angedeutet wird, was möglich gewesen wäre und auch einige Schreckszenen gut funktionieren. Abseits dieser Highlights ist er jedoch austauschbar und unoriginell, da Bousman nicht viel mehr zu bieten hat, als seine großen Vorbilder ideenlos und noch dazu schlechter zu kopieren. Eine eigene Handschrift hat er immer noch nicht entwickelt und ehrlich gesagt darf auch bezweifelt werden, ob er diese in seinen kommenden zwei Produktionen, die beide noch dieses Jahr erscheinen werden, findet.

 

- Fazit -

Austauschbares Futter für die Horror-Fans. Große Ansprüche verlieren sich in einer stillosen Kopie bekannter Genre-Motive, einem völlig fehlbesetzten Hauptdarsteller und einer ideenlosen Inszenierung. Nicht wirklich schlecht, aber über weite Strecken schlicht und ergreifend austauschbar, vorhersehbar und lahm in Szene gesetzt. Gähn.

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.1/10 Bewertung (8 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS - 

 

DVD Verkaufstart: 23. März 2012
DVD Verleihstart:  23. März 2012

Label: Ascot Elite
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Audiokommentar

Extras:

  • Deutscher Trailer [01:41 Min.] 
  • Originaltrailer (englisch) [01:44] 
  • Behind the Scenes (englisch, deutscher Untertitel) [24:01 Min.] 
  • Deleted Scenes (englisch, deutscher Untertitel) [4:16 Min.]  
  • Trailershow

Kritik Extras:
Während der Audiokommentar durchaus interessante Fakten und Hintergründe bietet, verpasst das Making-of eine größere Wirkung, da man durch die ständige Lobhudelei gar nicht erst zu den wissenswerten Geschichten kommt.   

Bewertung: 5.5 | 10

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