!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun26

The Boy

The Boy

Originaltitel: The Boy
Herstellungsland: USA, China, Kanada

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Horror
Freigabe: FSK-12
Regie: William Brent Bell
Darsteller: Lauren Cohan, Rupert Evans, James Russell u.a.

Preis: EUR 12,99


 

Inhalt: Kennt ihr Brahms? Brahms ist der achtjährige Sohn von Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle) und er fordert ganz besonders liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die soll er künftig von der jungen Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) erhalten, die als seine neue Nanny einen strikten Regelkatalog erhält. Aber auch der kann sie nicht ansatzweise auf das vorbereiten, was sie bei Arbeitsantritt im pittoresken Herrenhaus wirklich erwartet: Brahms ist eine Porzellanpuppe! Was Greta zunächst für einen grausamen Scherz hält, lässt nach Verletzung einiger Regeln jedoch nur einen Schluss zu: Die Puppe führt ein furchteinflößendes Eigenleben...


 

 



- Kritik -
    

Puppen sind schon jeher auch gern gesehene Gäste in Horrorfilmen. Man denke an CHILD'S PLAY (Chucky - Die Mörderpuppe, USA 1988, R: Tom Holland), die heute im Genre einen nahezu ikonischen Status zugestanden bekommt. Oder zuletzt ANNABELLE (USA 2014, R: John R. Leonetti), welcher ein Spin-Off zu THE CONJURING (USA 2013) von James Wan darstellte. Wan wiederum hatte schon in seinem zweiten Film DEAD SILENCE (USA 2007) Puppen in den Mittelpunkt gestellt, nachdem schon bei seinem SAW (USA 2004) eine Puppe ihren prominenten AUftritt hatte. Puppen sind damit mittlerweile nicht mehr aus dem Genre wegzudenken, aber auch nichts mehr Neues. Neues wollte man scheinbar bei THE BOY (USA 2016) auch gar nicht erzählen, aber was wollte man eigentlich? Seit 23. Juni ist der Film auf DVD und Blu-ray erhältlich.
 

Die Prämisse des Films ist ziemlich einfach und läuft eigentlich nur auf ihren eigenen Twist hinaus. Das man dabei versucht den Figuren noch einen dramatischen Unterbau zu geben ist löblich, scheitert aber größtenteils auf ganzer Linie. Sieht man den Film als Drama, sind die Mittel dafür viel zu simpel und oberflächlich. Für einen Horrorfilm, was der Film schlussendlich auch sein will, fehlen aber eigentlich wirkliche Ideen. Man fragt sich, wie die Macher hiervon nur überzeugt sein konnten. Nach diesem Drehbuch und dieser lieblosen Umsetzung, kann man doch schlichtweg nicht geglaubt haben, dass man (Zitat Regisseur aus dem Making Of) "einen Klassiker geschaffen hat"? Selbst der vielerorts zumindest gelobte Twist entpuppt sich als heisse Luft und lässt vor allem viel zu viele Fragen offen. Es scheint so, dass sich ausgenommen James Wan, auch wenn er mit INSIDIOUS: CHAPTER 2 (USA 2013) sich einen Fehltritt geleistet hat, keiner wirklich mehr Gedanken macht, wie man ohne die bekannten Mittel eine wirkliche Atmosphäre aufbauen kann..

Auch die Figuren arbeiten in Klischees. Die Dialoge zwischen ihnen sind teilweise so peinlich, dass man die Darsteller schon fast loben muss, dass sie diese so ernst vorgetragen haben. Regisseur William Brent Bell hatte sich auch schon mit THE DEVIL INSIDE (USA 2012) nicht mit Ruhm bekleckert, aber irgendwie konnte der Film, auch wegen des sehr geringen Budgets, einen hohen Gewinn einfahren und ihm weitere Projekte in diesem Genre ermöglichen. Doch spätestens mit THE BOY sollte klar sein, dass Bell weder neue Ideen noch eine eigene Handschrift für das Genre mitbringt. .

  

- Fazit -  

Nichts Neues und das im wahren Sinne des Wortes. Ohne jegliche neuen Ideen oder Esprit wird ein uninspiriertes Drehbuch hier auf die Leinwand bzw. den Bildschirm gebracht. Die Schauspieler sind ok, haben aber auch kaum etwas zu spielen. Ein Film, der nur dazu beiträgt, dass das Genre Horror weiterhin am Rande wahrgenommen wird. Ware von der Stange..

Wertung: 2|10

Durchschnittliche Userbewertung

2.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 23. Juni 2016
BD Verleihstart: 23. Juni 2016

Publisher: Capelight

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 97 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos 7.1.4)
2. Englisch (Dolby Atmos 7.1.4.)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Making Of (11:21 Min.)
  • Trailer
  • Teaser

Kritik Extras
Was einem hier als Making Of verkauft wird, entpuppt sich mal wieder nur als Werbung. 11 Minuten lang erzählen einem die Schauspieler um was es in dem Film geht und der Regisseur spricht davon einen Klassiker gemacht zu haben. Fazit: Kopfschütteln. Das parallel erscheinende Mediabook soll zumindest noch ein 24-seitiges Booklett dabei haben. Vielleicht gibt es dort etwas mehr Hintergrundinformationen.

Wertung: 2.5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

Statistik  

Filme: 1.440
Videospiele: 88
Specials: 105
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden