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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Nov27

Dead Rising: Endgame

Dead Rising: Endgame

Originaltitel: Dead Rising: Endgame
Erscheinungsjahr: 2016
Herstellungsland: USA

Genre: Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Pat Williams
Darsteller: Jesse Metcalfe, Keegan Connor Tracy, Jessica Harmon u.a

Preis zum Test: EUR 11,49
 


 

Inhalt: Im Sequel zu DEAD RISING: WATCHTOWER wird Investigativ-Journalist Chase Carter (Jesse Metcalfe) nicht nur von seiner Vergangenheit geplagt, sondern auch vom US-Militär gejagt: Seit seiner Flucht aus der Zombie-Hölle von East Mission City quälen ihn tiefe Schuldgefühle, weil er seine loyale und zuverlässige Kollegin im Stich gelassen hat. Zurück in der Quarantänezone stößt er nun auf die wahren Drahtzieher der Zombie-Epidemie und deckt in diesem Zusammenhang eine Verschwörung auf, die in Umfang und Ausmaß noch größer und gewaltiger ist, als er sich in seinen schlimmsten Fantasien hätte vorstellen können. Streng behütet wird dieses Geheimnis vom ebenso knallharten wie skrupellosen General Lyons (Dennis Haysbert), der jeden ausschaltet, der den Plänen der Regierung gefährlich werden könnte. Nun liegt es an Chase Carter und seinen Verbündeten, die drohende Katastrophe zu verhindern. Doch dazu muss sich die Gruppe erst einmal ihren Weg durch die Zombie-Horde bahnen - und die Zeit läuft gegen sie...

 


 

 


 

- Kritik - 

Der 4. Teil der Videospielreihe DEAD RISING erscheint Anfang Dezember für die Xbox One. Publisher Microsoft ziert sich ein wenig und versucht gar nicht erst einen offiziellen Release in Deutschland anzustreben. Man rechnet bei den hiesigen Prüfungsinstanzen wohl mit Problemen, weil Teil 1 seinerzeit gar beschlagnahmt wurde. Wer auf Dead Rising jedoch nicht gänzlich verzichten möchte, für den wartet bereits Ende November die Fortsetzung der Videospielverfilmung in den BD-Regalen. DEAD RISING: ENDGAME erzählt die Geschichte weiter, die in WATCHTOWER ihren Anfang nahm. 

Es ist einige Zeit vergangen, seitdem Journalist Chase Carter (Jesse Metcalfe) der groß angelegten Verschwörung des US-Militärs auf die Schliche kam und nur mit knapper Not der Zombie-Apokalypse entkommen konnte. Die Gefahr ist jedoch längst nicht ausgestanden. Weiterhin wüten die Zombies und das Militär verteilt Zombrex an Menschen, die bereits vom Zombievirus infiziert wurden aber noch nicht gestorben sind. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Jordan (Keegan Connor Tracy) und Jill (Jessica Harmon) versucht Jesse die Strippenzieher hinter der Verschwörung zu entlarven, um die Bürger aufzuklären. Dabei müssen sie erkennen, wie ruchlos das Militär vorgeht und welch diabolischen Plan General Lyons (Dennis Haysbert) tatsächlich verfolgt. Die Zeit tickt erbarmungslos. 

Wie leider so häufig der Fall, muss man sich auch bei diesem Zombie-Vertreter keine nennenswerten Gedanken über die Handlung machen. Bereits die Tatsache, dass die Redaktion sich nicht traut an die Öffentlichkeit zu treten, weil man ein finanzielles Desaster durch Anwaltskosten befürchtet, mutet etwas hanebüchen an. Schließlich geht es darum, dass hier im Namen der Regierung wahre Kriegsverbrechen begangen werden. Ein Genozid schwebt über den Bürgern, doch statt an die Öffentlichkeit zu treten, versucht man selber das Problem zu lösen. Selbstverständlich ist diese mehr als fragwürdige Entscheidung schlicht die Ausgangslage, um im zombieverseuchten Quarantänegebiet weiterhin auf Patrouille zu gehen.  

Jesse ist ein hartgesottener Journalist, der sich zu wehren weiß. Doch auch seine Kolleginnen und sämtliche andere Leute, denen sie bei ihrer Reise begegnen, wissen sich ihrer Haut zu erwehren. Schließlich hausen sie schon seit geraumer Zeit in einer Gegend, wo an jeder Straßenecke der Tod lauert. Entsprechend häufig lässt man auch die Waffen sprechen. Dabei distanziert man sich etwas stärker vom „Fun-Factor“, den die Spielereihe mit ihren unterschiedlichen Waffen ausmacht (Teil 4 übertreibt es damit scheinbar maßlos). Wurden Spielefans in WATCHTOWER noch mit zahlreichen Waffenkreationen verwöhnt, die man auch aus dem Spiel kennt, ist ENDGAME deutlich bodenständiger unterwegs. Die Waffen sind immer noch aus der Reihe entlehnt, jedoch etwas zweckdienlicher und nicht ganz so abgehoben. Nichtsdestotrotz zelebriert man auch in ENDGAME die blutigen Kämpfe mit den Zombies. Die Untoten wurden zudem um eine rennende Variante erweitert, die das Tempo stark erhöht und für etwas dynamischere Kämpfe sorgt. Man beraubt sich dabei jedoch gleichzeitig häufig der Atmosphäre. Die Bedrohlichkeit der Zombies bleibt in weiten Teilen etwas auf der Strecke. Außerdem lässt auch die Maske häufig zu wünschen übrig. Gerade in den längeren Kampfsequenzen, in denen viele Zombies ins Spiel kommen, springen einen die Gummimasken förmlich ins Gesicht. Ein paar interessante Kämpfe hat ENDGAME trotz alledem zu bieten, insbesondere eine längere Sequenz zum Ende des Films ist stark inszeniert. Entsprechend blutig geht es die meiste Zeit im Film zu. Handwerklich definitiv gelungen, mit guten plastischen und etwas weniger guten digitalen Effekten.  

Die Schauspieler hingegen sind allesamt austauschbar. Keine Performance bleibt in Erinnerung. Gleichzeitig kann man sagen, dass keine Performance negativ auffällt, was bei einem Film dieser Machart vielleicht sogar wichtiger ist. ENDGAME macht vieles besser, als der Vorgänger, distanziert sich dabei aber auch verstärkt von seiner Herkunft. Das mögen Fans der Spiele als störend empfinden, war aber letztlich die bessere Entscheidung. Die einzelnen Spiele-Elemente, die man in WATCHTOWER präsentiert bekam, wirkten häufig genug ohnehin recht erzwungen, so dass nun alles etwas organischer wirkt. Leider hat man sich bei der Story nicht weiter bemüht, so dass ENDGAME zwar technisch besser als der Vorgänger ist, inhaltlich aber ebenso schwächelt. Große Fortschritte sollte man entsprechend keine erwarten, jedoch eine grundsolide Fortsetzung, der man das kleine Budget jedoch jederzeit ansieht. 

 

- Fazit -

DEAD RISING: ENDGAME ist etwas selbständiger als der Vorgänger. War man in DEAD RISING: WATCHTOWER noch sehr darauf Bedacht, das Spiel zu kopieren, orientiert man sich nun verstärkt auf klassische Zombiefilm-Elemente. Das ist leicht uninspiriert und führt auch dazu, dass der Humor zu weiten Teilen auf der Strecke bleibt. Gleichzeitig wirkt alles jedoch etwas gesetzter und runder. Bei der Handlung zeigt man jedoch starke Schwächen, was letztlich dazu führt, dass der Film spannungsarm bleibt. ENDGAME lebt in erster Instanz von seinen Zombie-Kämpfen und die sind handwerklich stark inszeniert, blutig und damit unterhaltsam anzusehen. Einzig die etwas schwache Maske gibt es hier noch zu bemängeln.

Bewertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 


 

- BD FACTS UND EXTRAS - 

 

Blu-ray Verkaufstart: 25. November 2016
Blu-ray Verleihstart:  25. November 2016

Label: Polyband
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 93 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)
2. Englisch (DTS-HD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • From Game to Screen
  • Making the Weapons

Kritik Extras:
Die Presse-BD verfügt leider über keinerlei Extras. Die Kaufversion mag dahingehend etwas besser ausgestattet sein. An dieser Stelle ist jedoch keine Wertung möglich

Bewertung: x| 10

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Sascha Weber

Sascha Weber

Jul04

Dead Rising: Watchtower

Geschrieben von: Sascha Weber Dead Rising: Watchtower

Im Vergleich zu Comic-Filmen haben Videospieleverfilmungen den Sprung auf die große Leinwand noch nicht so recht geschafft. Einige, wenige erfolgreiche Verfilmungen gab es bisher, den Spagat zwischen dem Mainstream-Zuschauer und den Spiele-Fans ist jedoch noch viel weniger Filmen gelungen. Die von Paul Anderson produzierten und gedrehten RESIDENT EVIL Filme sind (finanziell) sehr erfolgreich, stoßen bei den Fans allerdings auf nicht allzu viel Gegenliebe. DEAD RISING WATCHTOWER ist eine filmische Adaption der (teils hierzulande beschlagnahmten) Spielereihe um die lebenden Toten. Dass sich die , bei der Produktion beteiligten Personen mit Personen mit der Vorlage auseinandergesetzt haben, wird bereits in den ersten Minuten deutlich. Allerdings ist fraglich, ob das für einen gelungen Film langt.

7.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

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