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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jul04

Dead Rising: Watchtower

Dead Rising: Watchtower

Originaltitel: Dead Rising
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Horror, Action, Thriller
Freigabe: FSK 18
Regie: 
Zach Lipovsky
Darsteller: Keegan Connor Tracy, Meghan Ory, Virginia Madsen u.a.

Preis zum Test: 14,99.- Euro


 

Inhalt: In einer Kleinstadt in den USA greift ein hochansteckendes Virus um sich, das Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt! Mit einem Medikament soll eine Verbreitung des Virus verhindert werden, doch erweist sich dieses schon bald als wirkungslos. Während die Stadt allmählich von Zombies überrannt wird und sich eine mordende Biker-Gang das Chaos zu Eigen macht, kommen in der Bevölkerung erste Zweifel auf, ob die Epidemie von der US-Regierung nicht sogar selbst ausgelöst und befeuert wurde. Inmitten dieses postapokalyptischen Albtraums kämpft Reporter Chase Carter ums nackte Überleben und hält die Weltöffentlichkeit via Handy auf dem Laufenden. Mit ungeahnten Folgen...

 


 

 



- Kritik -

Im Vergleich zu Comic-Filmen haben Videospieleverfilmungen den Sprung auf die große Leinwand noch nicht so recht geschafft. Einige, wenige erfolgreiche Verfilmungen gab es bisher, den Spagat zwischen dem Mainstream-Zuschauer und den Spiele-Fans ist jedoch noch viel weniger Filmen gelungen. Die von Paul Anderson produzierten und gedrehten RESIDENT EVIL Filme sind (finanziell) sehr erfolgreich, stoßen bei den Fans allerdings auf nicht allzu viel Gegenliebe. DEAD RISING WATCHTOWER ist eine filmische Adaption der (teils hierzulande beschlagnahmten) Spielereihe um die lebenden Toten. Dass sich die , bei der Produktion beteiligten Personen mit Personen mit der Vorlage auseinandergesetzt haben, wird bereits in den ersten Minuten deutlich. 

Gleich zu Beginn lächelt den Zuschauer ein T-Shirt-Motiv an, welches man aus den Spielen kennt. Das Zombrex, eine Medizin, mit der man bei regelmäßiger Einnahme, die Verwandlung in einen Zombie aufhalten kann, hat seinen Weg in den Film gefunden. Genauso wie die Tatsache, dass man beinahe jedes Objekt als und sei sie noch so skurril, als Waffe gegen die Untoten einsetzen kann. Chase (Jesse Metcalfe) zeigt auch Kampfmoves, die man aus der Spieleserie kennt. Später kommen auch noch die Freaks ins Spiel, so dass man sich als Kenner der Vorlage durchaus abgeholt fühlt. 

Doch mit Anspielungen und Referenzen zum Spiel kriegt man einen fast 2-stündigen Film nicht gefüllt. Und das dauerhafte Geschnetzel lässt sich auch nur bedingt auf die Leinwand übertragen. Am Ende kommt es dann doch auf Charaktere und Handlung an. Im Zentrum steht der Reporter Chase, der für eine Online-Plattform tätig ist und sich ins Krisengebiet wagt. Schnell versucht man einer groß angelegten Verschwörung, hinter der man das Militär und die Regierung vermutet, auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig muss man ums Überleben kämpfen, um aus der Quarantänezone zu entkommen.  

Da die Handlung allerdings nicht sonderlich ausgefeilt ist und eigentlich nur gängigen Klischees folgt, bleibt die Spannung zuweilen auf der Strecke. Der Überlebenskampf wird nicht minder spannungsarm präsentiert, dafür aber mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. Unterbrochen werden die Momente aus dem Krisengebiet, durch kurze Nachrichten-Clips mit Frank West (bekannt aus dem ersten Spiel). West ist ein vorlauter und überaus arroganter Geselle, der kein Blatt vor den Mund nimmt, auf Dauer allerdings eher nervt. Gleichzeitig wird man als Zuschauer aus der Szenerie gerissen und das Tempo des Films leidet ebenfalls darunter. Deplatziert auch die bereits erwähnten Freaks. In einer post-apokalyptischen Welt, die seit längerer Zeit am kompletten Zusammenbruch existiert, würden die Figuren passen. Da der Ausbruch jedoch erst kürzlich passiert ist, wollen sich die an MAD MAX erinnernden Gangs, nicht so recht ins Gesamtbild passen und bereichern den Plot keineswegs. 

Mit 118 Minuten ist DEAD RISING auch überaus lang geraten, mit viel Füllmaterial, welches nicht so recht zünden mag. Die Action ist zwar durchaus unterhaltsam inszeniert, das geringe Budget macht sich jedoch sowohl in der Umsetzung, als auch bei den Effekten bemerkbar. Nur selten sieht man wirklich detaillierte Aufnahmen und ein gewisser B-Movie-Charme lässt sich nicht von der Hand weisen.  Einige  Kamerafahrten sind jedoch durchaus gelungen und ab und an spritzt auch das rote Nass ordentlich. Für einen 18er Horrorfilm fehlt es jedoch an Atmosphäre. Dabei wird die zweite Hälfte von DEAD RISING überaus dunkel und düster. Es fehlt jedoch an wirklicher Konsequenz.

 

- Fazit -

Für eine kleine Produktion kann sich DEAD RISING durchaus sehen lassen. Fans bekommen viel präsentiert, was man von den Spielen kennt. Vorkenntnisse bedarf es für Quereinsteiger hingegen auch nicht. Trotzdem will die Rechnung nicht aufgehen. Zu viel Leerlauf, nervige Intermezzos mit Frank West und zu wenig Spannung, lassen DEAD RISING WATCHTOWER im Mittelfeld landen.

|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 31. Juli 2015
Bluray Verkaufstart: 31. Juli 2015

Publisher: Polyband / WVG

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 113 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras
Keine

Kritik Extras
Zur Review lag ein Presse-Screener ohne Extras zur Verfügung, deshalb entfällt hier leider eine Wertung.

Wertung: x|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Sascha Weber

Sascha Weber

   

Spieltipp  

   

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