!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Gewinnspiel #1  

   

Kommende Reviews  

   
Okt27

Devil

Devil

Originaltitel: Devil
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Horror, Thrille
Freigabe: FSK-16
Regie: Drew Dowdle, John Erick Dowdle
Darsteller: Chris Messina, Geoffrey Arend, Logan Marshall-Green, Bojana Novakovic, Bokeem Woodbine u.a.

Kurz nachdem ein Selbstmörder den Weg aus dem Fenster eines Wolkenkratzers gesucht hat, steigen fünf Passagiere in einen der Fahrstühle des Gebäudes: Sicherheitsmann Ben (Bokeem Woodbine), eine ältere Lady (Jenny O'Hara); der Verkäufer Vince (Geoffrey Arend), der Ex-Soldat und jetzige Mechaniker Tony (Logan Marshall-Green) und die reiche Erbin Sarah (Bojana Novakovic). Auf halben Weg nach oben blockiert die Kabine plötzlich und läßt sich trotz aller Bemühungen nicht von der Stelle bewegen, was auch bald schon die im Suizidfall ermittelnden Polizisten, speziell Detective Bowden (Chris Messina) aufmerksam werden läßt. In der Enge der Fahrstuhlkabine geht es nämlich schon sehr bald nicht mit rechten Dingen zu und immer wenn das Licht flackert, geschieht etwas Grauenhaftes...

- Kritik -

Wie schnell man in Hollywood die Karriereleiter herunter fallen kann, musste M. Night Shyamalan am eigenen Leibe erfahren. Galt er nach The Sixth Sense und Unbreakable bereits als das neue Wunderkind des Filmgeschäfts, musste er mit Das Mädchen aus dem Wasser und The Happening schwere Schlappen einstecken – sowohl an den Kinokassen als auch bei den Kritikern. Vielleicht mit ein Grund, warum er es vorzog, bei Devil nicht auf dem Regiestuhl zu sitzen, steuerte er doch lediglich (offiziell)die Story für den Horrorfilm bei, der gleichzeitig Auftakt für die Filmereihe Night Chronicles sein soll.



Horrorfilme mit dem Handlungsplatz Fahrstuhl gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, der bekannteste und vielleicht auch beste dieser seltenen Gattung hat schon fast 30 Jahre auf dem Buckel: Die Rede ist natürlich von dem niederländischen Fahrstuhl des Grauens, den Dick Maas 1983 inszenierte und 2004 in den Staaten unter dem Titel Down selbst remakte.
Die Probleme, die ein Film in dieser begrenzten Location mit sich bringen, liegen auf der Hand: Eintöniges Setting, wenig Protagonisten, begrenzte Möglichkeiten der Storyentwicklung. Ein fähiger Regisseur und ein gutes Drehbuch können diese scheinbaren Nachteile jedoch zu einem Vorteil ummünzen. Devil hat jedoch weder das eine noch das andere, und bleibt daher unter den Möglichkeiten, ist jedoch interessant und kurzweilig genug, um nicht zu langweilen.



Devil hat zwei grundsätzliche Probleme: Da wären primär die Klischeebeladenen Figuren, die in keiner Sekunde aus ihrer ärgerlichen 08/15-Ckarakterisierung herausbrechen können und wie ein Sammelsurium typischer Horrorprotagonisten wirken. Den Schauspielern kann man da kaum Vorwürfe machen, da sie aus den Gegebenheiten noch das Beste machen. Sie sind ein Opfer des Skripts und der an ihnen nicht interessierten Inszenierung. Womit man bei der zweiten auffallenden Schwachstelle des Mysterystreifens wäre – der Regie. Hier führte John Eric Dowdle das Zepter, der auch schon das [REC]- Remake Qurantäne in Szene setzte. Dowdle ist kein schlechter Handwerker, hält das Tempo recht hoch und lässt den Film optisch recht ansprechend aussehen, kann jedoch weder die Schwächen des Skripts kaschieren, noch die Enge des Handlungsortes nutzen. Aus scheinbarer Hilflosigkeit verlegen sich Dowdle und das Skript von Brian Nelson, der auch die Vorlage zu Hard Candy verfasste, auf die Ermittlungsarbeit eines Polizisten. Das sorgt zwar für ein wenig Abwechslung und durchaus auch für ein paar Ansätze, ist aber in der rückblickenden Betrachtung als unnötig einzustufen, da sich am reinen Handlungsverlauf so gut wie nichts durch diesen Subplot ändert. Es beweist aber auch, dass Nelson und Dowdle nicht wirklich wussten, wie sie den grundsätzlichen Plot auf Spielfilmlänge strecken sollten. So bleibt Devil durchaus unter seinen Möglichkeiten, da der prinzipielle Ansatz verschenkt und nicht konsequent ausgenutzt wird.



Was jetzt jedoch so negativ klingt, ändert jedoch auch nichts an der Tatsache, dass Devil kein langweiliger Film ist. Das Tempo ist wie angesprochen recht hoch, einige Ideen – so geht z.B. immer das Licht aus, kurz bevor jemand umgebracht wird, was sich im Laufe des Films fast schon zu einer Art Running Gag entwickelt – interessant und auch aus technischer Sicht kann man dem Start der Night Chronicles nichts vorwerfen. Zusätzlich sorgt eine gewisse unfreiwillige Komik für einen zwar ungewollten, aber trotzdem vorhandenen Unterhaltungswert. So besticht gerade ein extrem religiöser und grandios überflüssiger Wachmann durch diverse Kofschüttel-Auftritte, die aber wie gesagt für reichlich Amüsement sorgen.



- Fazit -

Unter dem Strich ein unterhaltsamer, jedoch recht schablonenhafter Horrorstreifen, der aus seinen Möglichkeiten jedoch viel zu wenig macht. Bedingt spannend und handwerklich ohne Fehl und Tadel rettet sich Devil jedoch akzeptabel über die Runden, langweilt nicht und bietet genügend Schauwerte, um am Ende dann doch deutlich über Genre-Durchschnitt zu liegen.

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.7/10 Bewertung (9 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: -
DVD Verkaufstart: 26.05.2011

Label: Universal

Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 77 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Türkisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Dänisch
- Finnisch
- Niederländisch
- Türkisch

Extras

  • Unveröffentlichte Szenen 
  • Die Story
  • Devils Meeting
  • Die Night-Chroniken

Review Extras
Leider sehr rar, allerdings kann das, was zu sehen ist, dann weitestgehend überzeugen. So erzählt Shyamalan über den Ursprung seiner Night-Chronicles-Idee und der Entstehungsgeschichte dieses Films. Das war´s aber auch an wirklich sehenswertem Matrial.

Wertung: 4.5 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

Spieltipp  

   

Neu im Februar  

 
04.02.2020

 
06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


06.02.2020


07.02.2020

 
07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


07.02.2020


11.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


13.02.2020


14.02.2020


14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 

 
14.02.2020 


14.02.2020 


14.02.2020 


18.02.2020 

 
18.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


20.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


21.02.2020 


25.02.2020 


27.02.2020 


27.02.2020


27.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020


28.02.2020

Sie sehen Ihren Titel nicht?
Schreiben Sie uns!

   

Statistik  

News: 3.618
Filme: 1.430

Videospiele: 86
Specials: 104
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden