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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jan26

Don't Breathe

Don't Breathe

Originaltitel: Don't Breathe
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Thriller, Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Fede Alvarez

Darsteller: Stephen LangJane LevyDylan Minnette u.a.

Preis: EUR 14,49


 

Inhalt: Der Mann aus Don't Breathe scheint das perfekte Opfer zu sein, vor allem, weil er zurückgezogen und allein lebt und blind ist. Das zumindest denkt sich eine Gruppe krimineller Jugendlicher rund um Money (Daniel Zovatto) und Alex (Dylan Minnette), die sich auf Einbrüche spezialisiert hat. Die Jugendliche Rocky (Jane Levy), Moneys Freundin, schließt sich dem geplanten Raubzug eigentlich nur an, weil sie das nötige Geld braucht, um ein Versprechen einzulösen, das sie ihrer Schwester gegeben hat: endlich von zu Hause und ihren nachlässigen Eltern wegzuziehen. Das Eindringen bei einem Blinden (Stephen Lang) soll der bisher größte und profitabelste Erfolg der Diebesbande werden, denn der Misanthrop hat bei sich zu Hause im Keller in einem Safe angeblich Millionen versteckt. Doch was die Teenager für leichte Beute gehalten haben, entwickelt sich unerwartet zu einer äußerst gefährlichen Angelegenheit, denn der Blinde entpuppt sich nicht als das hilflose Opfer, das sie in ihm vermutet haben, und bald sind die Eindringlinge diejenigen, die um ihr Leben fürchten müssen.

 


 

 



- Kritik -
     

Regisseur Fede Alvarez gehört zu einer Generation an Filmemachern, die die Aufmerksamkeit der Produzenten aus Hollywood mit Hilfe günstig produzierter, aber in puncto Effekten aufwendigen Kurzfilmen im Internet bekamen. Aufgrund diesen Hintergrunds war Skepsis bei seinem ersten Hollywood-Projekt angebracht. Denn nach seinem Internet-Hit PANIC ATTACK, der nur fünf Minuten läuft und dessen Inhalt daraus besteht, dass überdimensionale Roboter Montevideo angreifen, sollte er ein Remake von Sam Raimis EVIL DEAD (1981) drehen. Ursprünglich sollte aus seinem Kurzfilm ein Spielfilm werden, doch schließlich landete er komplett im Horror-Genre und bewies sich zur Überraschung mancher als fähiges Talent in diesen Gefilden. Sein EVIL DEAD (2013) erfand das Rad nicht neu und hatte doch genügend Ansätze, die Genrefans und Kritiker teilweise mehr als überzeugen konnten. Nun folgt mit DON'T BREATHE ein Film, der auf einem Originalstoff basiert. Kann Alvarez erneut überzeugen? Sony Pictures Home Entertainment hat den Film auf DVD und Blu-ray veröffentlicht, wir haben mit angehaltenem Atem die Disc mal in den Player geschoben.

Man mag es ja kaum glauben, aber seinen größten Fehler macht der Film schon in den ersten Minuten. Es bleibt offen welche Intention Fede Alvarez mit der ersten Szene hatte. Sie führt gekonnt in die Stimmung des Films ein, verrät aber dadurch bei nicht mal besonders genauem Blick gewisse Handlungsverläufe, die im Laufe des Films als eine Art durchgehender Spoiler gesehen werden kann, wenn es sich um das Ableben bestimmter Figuren oder Handlungsfortgänge handelt. Dies sei als Gedanke vorangestellt, wie es auch die Szene dem Film selbst vorangestellt. Einiges an Ballast, was man aber im ersten Drittel noch vergessen kann. Die Figurenzeichnung ist eher schablonenhaft und interessiert Alvarez auch weniger. Er kann sich dahingehend auf seine Darsteller, vor allen Dingen Dylan Minnette bedanken, die trotz dieses reissbrettartigem Entwurfs ihrer Charaktere ein Mitgefühl oder besser Mitfiebern beim Zuschauer evozieren können. Denn Anfangs sind die Sympathieverteilungen noch relativ ambivalent, schließlich brechen die drei Protagonisten bei einem alten, blinden Kriegsveteranen ein, der eigentlich nichts Böses getan hat.

Die Szenen im Haus nehmen folglich auch den größten Teil der Laufzeit ein und man merkt, dass sich Alvarez hier in seinem Element befindet und mit immer neuen visuellen, wie auch inszenatorischen Ideen aufwartet, die die erste Stunde relativ kurzweilig und hochspannend wirken lassen. Im letzten Drittel wird der Film aber nicht nur Opfer seiner ersten Szene, sondern auch dem unbedingten Willen dem Zuschauer immer mehr und mehr Wendungen bieten zu wollen und dabei gleichzeitig ein Szenario zu entwerfen, was sich immer und immer wieder weitererzählen lässt und nur mit End Credits verschließbar zu sein scheint. Ein Wink Richtung einer Fortsetzung bleibt natürlich nicht aus. Die Highlights des Films befinden sich aber im Mittelteil, wenn der Film noch nicht seine Narration zum Ballast werden lässt und die einzelnen Standpunkte ungewiss. Alvarez kann im Laufe des Films auch wieder mit der bekannten Konsequenz und Erbarmungslosigkeit wie bekannt aus EVIL DEAD punkten, wobei DON'T BREATHE bei weitem weniger blutig ausfällt.

  

- Fazit -  

Ein tadelloser Mittelteil wird flankiert von einer unnötigen ersten Szene, die dem ganzen Film mehr schadet als wirklich zu unterstützen. Das letzte Drittel verliert sich dann etwas in Wendungen und entwirft eine Form der Narration, die eigentlich endlos fortführbar ist. Die Figuren sind kaum der Rede wert, werden aber überzeugend von ihren Darstellern gespielt. Ein Genre-Tipp mit mehr oder weniger großen Abzügen in der B-Note.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 19. Januar 2017
BD Verleihstart: 19. Januar 2017

Publisher: Sony Pictures Home Entertainment

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 88 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)
3. Französisch (DTS-HD MA)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Arabisch
- Französisch
- Niederländisch
- Türkisch

Extras: 

  • Audiokommentar von Regisseur Fede Alvarez, Koautor Rodo Sayagues und Darsteller Stephen Lang
  • 8 unveröffentlichte Szenen mit Kommentar des Regisseurs
  • Kein Entkommen
  • Der Entwurf des Gruselhauses
  • Die Besetzung
  • Mann in der Dunkelheit
  • Geräusche des Grauens 

Kritik Extras
Neben dem abwechslungsreichen Audio-Kommentar gibt es mehrere kleine Featurettes, die für sich relativ kurz ausfallen und jeweils nur 3 oder 4 Minuten laufen, aber in dieser Kürze interessante Einblicke in die Herstellung des Films geben. Auch die 8 unveröffentlichten Szenen laufen insgesamt 15 Minuten und sind wahlweise mit einem informationven Kommentar von Regisseur Fede Alvarez anwählbar.

Wertung: 7,5|10

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