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Dying Breed

Dying Breed

Originaltitel: Dying Breed
Herstellungsland: Australien 
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Jody Dwyer
Darsteller: Leigh Wannell, Nathan Phillips, Melanie Vallejo u.a.

Auf einer Expedition In den tiefen Wäldern Tasmaniens, in denen Mythen zufolge vor langer Zeit der Kannibale "Pieman" sein Unwesen trieb, entdecken die Zoologin Nina, ihr Freund Matt und dessen partysüchtiger Kumpel Jack eine grauenvoll mutierte Brut. Die degenerierten Rednecks, scheinen nachkommen Piemans zu sein und haben nur eines im Sinn: Ihre "Sippe" muss überleben und zwar um jeden Preis! Doch was passiert mit den Eindringlingen in ihren Lebensraum...

- Kritik -

Der Film “Dying Breed” fügt sich nahtlos in das Untergenre der Backwood Filme ein, macht jedoch im Vorfeld aufgrund der Genreerfahrenen Besetzung und des ungewöhnlichen Handlungsortes neugierig. Leider überwiegend umsonst.


 
Kaum ein anderes Subgenre ist thematisch so begrenzt wie der Backwood Slasher: Thematische Varianten sind kaum möglich, Handlungsabläufe sind stets gleich, nahezu vorgegeben. Eine der wenigen flexiblen Komponenten ist der Handlungsort und der jeweilige Stil, der durch den Regisseur und die Geschichte vorgegeben wird. Überzeugen Stil der Regisseurin und die Handlung auch nicht durchweg: Die Abgeschiedenheit und die Optik des Handlungsspielortes Tasmaniens bieten jedoch eine angenehme Abwechslung und gehören zu den Pluspunkten des Films. Denn ansonsten bewegt sich „Dying Breed“ ohne große Überraschungen in ausgetretenen Genrekonventionen. Zwar lässt man sich recht viel Zeit, um die Protagonisten vorzustellen und eine gewisse Erwartungshaltung aufzubauen, doch leider sind die drei Hauptfiguren Reißbrettcharaktere, denen man nicht wirklich Sympathie entgegenbringen kann. Zudem wird auch noch der minimalst interessante Punkt, die Ausgangsposition – die Differenzen untereinander – so schwach abgehandelt, dass die erste Hälfte recht verschlafen wird. Die Ausnahme bildet dabei die recht atmosphärisch gefilmte Anfangsequenz, die in der Vergangenheit spielt. Auch Leigh Wannell („Saw“) und Nathan Phillips („Wolf Creek“) gehen dabei ziemlich unter und sind nicht wirklich in der Lage, diesen 08/15 Figuren Leben einzuhauchen.


 
Nachdem „Dying Breed“ in der zweiten Hälfte dann einmal Fahrt aufgenommen hat, ist er trotz aller Vorhersehbarkeiten der Geschichte und dem mitunter dämlichen Verhalten der Figuren ziemlich temporeich und leidlich spannend. Etwas neues oder unvorhergesehenes darf man aber nicht erwarten: Der Ablauf ist absolut Genrekonform und daher trotz der ziemlich straff durchgezogenen Inszenierung mitunter auch zäh. Leider nimmt sich der Streifen trotz der lahmen Geschichte aber völlig ernst, zeigt auch nicht den Anflug von Selbstironie und ist daher manchmal sogar unfreiwillig komisch. Denn die kompromisslose Härte von Genrekollegen, z.B. dem norwegischen “Rovdyr“, erreicht der australische Vertreter dann auch nicht. Das bezieht sich nicht nur auf den Goregehalt, der lobenswerter Weise nie plakativ ausfällt, sondern auch auf die Spannungskurve, die leider nie ausgereizt wird.


 
Wirklich herausragend und besonders ist nur der Handlungsschauplatz Tasmaniens, der teilweise für die fehlende Atmosphäre der restlichen Inszenierung entschädigt. Schlussendlich ist das aber zu wenig, weil „Dying Breed“ zu stromlinienförmig und überraschungsfrei in knietief bekannten Genreklischees schwimmt und dabei dann doch ein zu kleiner Fisch ist, um wirklich aufzufallen.
 

- Fazit -

Viel zu überraschungsfrei und die gute Besetzung überwiegend verschenkend, ist „Dying Breed“ ein typischer Backwoodslasher, bei dem nur eines in Erinnerung bleiben wird: Der Handlungsschauplatz Tasmanien.   

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.3/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  07.04.2009
DVD-Verkaufstart: 24.04.2009
- Single Disc 
 
Label: Splendid
Verpackung: Keep Case
 
Ton:
1. Deutsch Dolby Digital 5.1
2. Englisch Dolby Digital 5.1 
 
Untertitel:
- Deutsch
 
Bild: 1.78:1 (16:9)
Laufzeit: ca. 88 Min.
Uncut: Ja
 
Extras:

  • Audiokommentar
  • Making of
  • Interviews
  • Deleted Scenes
  • Trailershow

Review Extras:
Bevor man zu einer Besprechung des Bonusmaterial kommt, muss man lobend erwähnen, dass Splendid auch die begehrten Wendecover einsetzt, auf denen das große Freigabezeichen der FSK auf der Vorderseite nicht mehr zu sehen ist. „Dying Breed“ erscheint in zwei Varianten: Einmal als Single Disc und einmal als 2-Disc Special Edition. Die zuletzt genannte lg uns auch vor. Und diese Edition geizt nicht mit Bonusmaterial: Auf Disc 1, auf der auch der Film zu finden ist, liegt ein Audiokommentar der Regisseurin vor: Das ist interessant, allerdings nicht sonderlich unterhaltsam. Da sind die Extras des zweiten Silberlings wesentlich interessanter: Interviews und Making of sind trotz der etwas zu großen Begeisterung aller Beteiligten durchweg informativ und unterhaltsam. Die Deleted Scenes fallen dagegen etwas ab, lohnen das einmalige Anschauen aber durchweg 

Bewertung: 8 | 10

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