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Nov28

Knights of Badassdom

Knights of Badassdom

Originaltitel: Knights of Badassdom
Herstellungsland: USA 

Erscheinungsjahr: 2012
Genres: Abenteuer, Fantasy, Horror
Freigabe: FSK 16
Regie: Joe Lynch

Darsteller: Steve Zahn, Ryan Kwanten, Summer Glau, Margarita Levieva, Jimmi Simpson u.a.


 

Joe (Ryan Kwanten), Hung (Peter Dinklage) und Eric (Steve Zahn) sind nicht nur beste Freunde, sondern auch leidenschaftliche Live-Action-Rollenspieler. Als Joe von seiner Freundin verlassen wird und sich daraufhin in Selbstmitleid badet, haben seine Freunde eine Idee: Da ihr Spiel-Kumpane mittlerweile mehr dem Alkohol frönt und die gemeinsame Fantasy-Leidenschaft schleifen lässt, packen sie ihn in angetrunkenem Zustand ins Auto und fahren zum großen Live-Rollenspiel-Event "Evermore". Dort lernen sie die attraktive Rollenspiel-Kriegerin Gwen (Summer Glau) kennen. Gemeinsam wollen sie mit Hilfe eines auf eBay ersteigerten Zauberbuches Joes Rollenspiel-Charakter wiederbeleben – nichts ahnend, dass der Wälzer tatsächlich magische Kräfte besitzt und sie ungewollt echte blutrünstige Dämonen aus der Hölle beschwört haben…


 

 


- Kritik -  

Was in Deutschland erst in den 990e-jahren populär wurde, erfreut sich in den Staaten bereits seit den späten 70er-Jahren wachsender Beliebtheit: LARP (Live Action Role Playing). Dabei können die Teilnehmer in entsprechender Kostümierung ihre Rolle selbst spielen und innerhalb der vorgegebenen Geschichte frei improvisieren. Die überwiegenden Veranstaltungen dieser Art greifen Fantasy-Elemente auf und erfahren auch durch den gigantischen Erfolg von GAME OF THRONES einen wachsenden Zulauf. Da liegt es doch nahe einen Film zu produzieren, in dem die vermeintlichen Nerds zu helden mutieren und die Rollen entsprechend prominent zu besetzen, oder? Doch so einfach ist es nicht.

KNIGHTS OF BADASSDOM hat nämlich eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich und wurde bereits 2010 gedreht - also noch bevor Peter Dinklage als Tyrion Lannister zum Fanliebling und GAME OF THRONES zum Serienhit avancierten. Seit 2011 lag der Film wegen interner Probleme rechtlicher Auseinandersetzungen auf Eis, wurde in der Post Production entgegen dem Willen von Regisseur Joe Lynch, der zuvor  unter anderem WRONG TURN 2 inszenierte, komplett umgeschnitten und erst 2013 verkauft. Von der nun veröffentlichten Fassung distanzierte sich Lynch öffentlich - nicht die besten Vorzeichen. Doch entgegen der verständlichen Skepsis im Vorfeld kann halbwegs Entwarnung gegeben werden, auch wenn die Probleme von  KNIGHTS OF BADASSDOM ziemlich offensichtlich sind und den Unterhaltungswert durchaus beeinträchtigen.

Es ist zwar müßig zu spekulieren ob die Fassung von Lynch ausgewogener war oder nicht;  Fakt ist jedoch, dass die nun veröffentlichte Version dramaturgisches Stückwerk bietet und besonders in der zweiten Hälfte eher wie eine lose Aneinanderreihung von einzelnen Szenen wirkt. Zudem fehlt die Ausgewogenheit zwischen den Komödien- und Horror-Elementen, da sie sich nicht wie zum Beispiel in TANZ DER TEUFEL 2 ergänzen, sondern vielmehr die jeweilige Wirkung abschwächen. Der Humor ist dabei derbe bis albern, wird jedoch durch ziemlich harte Splattereffekte kontrahiert, die entweder bewusst trashig umgesetzt wurden oder dem sichtbar geringen Budget geschuldet sind. Doch warum auch immer: Die Mischung stimmt nicht. Durch die dramaturgischen und erzählerischen Mängel kommt auch kein rechter Erzählfluss auf, da die eigentliche Handlung durch unnötige Subplots unnötig ausgebremst wird. Der Film schwankt zu sehr in seiner Ausrichtung, als dass  Spannung entstehen könnte, teilweise zieht sich KNIGHTS OF BADASSDOM  sogar ein wenig in die Länge – und das darf bei einer Laufzeit von knapp 90 Minuten einfach nicht passieren.

Doch trotz dieser Mängel ist der für eine überschaubar konzipierte Nerd-Streifen kein gänzlicher Rohrkrepierer – dafür sind die Serien erprobten Darsteller – neben Dinklage finden sich unter anderem auch Ryan Kwanten, bekannt aus TRUE BLOOD, und Summer Glau, bekannt aus SERENITY, auf der Castliste wieder – zu gut aufgelegt und dafür ist die Prämisse auch zu amüsant. Zudem betreffen die meisten kritikpunkte hauptsächlich die zweite Hälfte, nachdem sich der Film ungeschickt und zu überzeichnet in einen Horrorfilm verwandelt. Die erste Hälfte hingegen hat zwar auch einige Schwächen, ist jedoch charmant, temporeich  und abgedreht genug, um  den geneigten Zuschauer zu unterhalten.

Unter dem Strich ist KNIGHTS OF BADASSDOM  daher sicherlich kein zweiter ARMEE DER FINSTERNIS und man trauert zu Recht den verpassten Möglichkeiten hinterher, doch für die angestrebte Klientel darf trotzdem einen Blick riskieren.

 

- Fazit -

Die einfache wie geniale Grundidee leidet unter der inkonsequenten Ausarbeitung: Für eine Komödie nicht witzig, für eine Horrorfilm nicht erschreckend genug. Gerade in der zweiten Hälfte harmonieren die Stilelemente überhaupt nicht, so dass die Handlung zum reinen Stückwerk verkommt. Dank der gut aufgelegten Darsteller, der temporeichen und amüsanten ersten Hälfte, sowie einiger netter Einfälle trotzdem unterhaltsam genug – ein gewisses Faible vorausgesetzt.

Wertung: 5.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 28. Oktober 2014
DVD Verkaufstart: 28. Oktober 2014

Publisher: Ascot Elite

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Niederländisch

Extras

  • Interviews
  • San Diego Comic-Con Panel
  • Originaltrailer
  • Trailershow

Kritik Extras:
Die Interviews sind kurz und wenig aussagekräftig. das interessanteste Feature ist sicherlich das Comic Panel von der Comic Con in San Diego. Das hätte man vielleicht auch etwas zusammenschneiden können, aber das bietet durchaus interessante Infos.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Tobias Hohmann

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