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Jun28

DVD Kritik: Pet

DVD Kritik: Pet

Originaltitel: Pet
Herstellungsland: USA, Spanien

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Thriller, Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Carles Torrens

Darsteller:
 Ksenia Solo, Jennette McCurdy, Dominic Monaghan u.a.

Preis zum Test: EUR 9,98


 

Inhalt: Seth (Dominic Monaghan) ist ein scheuer Außenseiter, ohne soziale Kontakte und arbeitet für den Mindestlohn im örtlichen Tierheim. Die zufällige Begegnung mit seiner alten Highschool-Flamme Holly (Ksenia Solo) reißt ihn plötzlich aus seiner Trägheit. Hoffnungsvoll beginnt er ihr den Hof zu machen, bekommt aber wie immer eine Abfuhr. Doch dank Hollys Tagebuch, das er heimlich an sich bringen konnte, keimt in dem Verschmähten bald eine hinterhältige Idee: Er entführt die hübsche Kellnerin und sperrt sie in einen Käfig im Keller des Tierheims. Um zu überleben, muss Holly einen Weg finden, ihrem Verehrer die Stirn zu bieten.

 


 

 



- Kritik -
      

Der Regisseur Carles Torrens legt mit "PET - Wenn Du etwas liebst, lass es nicht los" seinen zweiten Film vor und hat sich damit ein bisschen verhoben. So interessant die überraschende Wendung, die der Film nach dem zwei Drittel der Spielzeit in Erfahrung bringt, so unglaubwürdig wird der Film ab diesem Zeitpunkt leider auch. Die Logik gerät ab der zweiten hälfte völlig außer Kontrolle und gipfelt in einer Schlusseinstellung, bei der man bedauerlicherweise nur noch mit den Augen rollen kann. Am besten ist der Film in seiner ersten hälfte, so lange nimmt sich Carles Torrens die Zeit, seine beiden Protagonisten einzuführen. Aber da auch in der ersten hälfte schon einige Längen entstehen, ist die Behauptung der starken ersten hälfte ein zweischneidiges Schwert. In der Summe ist "Pet" somit leider nicht mehr als bemühte Regieneulings-Kost, die weder richtig durchdacht noch souverän umgesetzt wurde. Aber durchleuchten wir Carles Torrens "PET" noch ein wenig ausführlicher und gehen auf den Inhalt des Films ein.

"PET" ist nicht die Art Film, für die man ihn anfangs hält. Carles Torrens führt den Zuschauer hier einigermaßen gekonnt in die Irre, fängt aber schon früh an, den Zuschauer zu langweilen. Zwar dient die recht lang geratenen Einführung auch dazu, die Protagonisten ausführlich vorzustellen, nur wirklich interessant ist das leider auch nicht immer. Endlose Einstellungen von Seths Stalking Unternehmungen und hilflosen Versuchen, sich Holly wieder ins Gedächtnis zu rufen wechseln sich ab mit belanglosen Dialogen auf Seths Arbeit oder dem Abfilmen seiner Arbeitsabläufe. Sobald Holly dann im Käfig ist, kommt zwar etwas Schwung in die Sache, leider nur wird es ab da zunehmend absurd. Fortan wird zwar viel geredet, aber wenig gesagt. Dies ist einerseits natürlich auch dem Spannungsbogen geschuldet, denn Carles Torrens will die Katze auch nicht zu früh aus dem Sack lassen. Zu gute halten muss man ihm, dass man auf die Wendung, die die Handlung erfährt, wohl nicht wirklich gekommen wäre. Negativ anrechnen muss man ihm dafür, dass dem deshalb so ist, weil es einfach ziemlich weit hergeholt und fast schon hanebüchen ist. Lässt man die psychologische Logik über sich ergehen, ergibt sich zumindest ein weiterer Handlungsverlauf, der Spannung verspricht. Doch auch dieses Versprechen vermag Carles Torrens nicht zu halten, da ihm sein Film mehr und mehr entgleitet. Völlig überzogene Gewaltausbrüche und psychologische Knicke bilden den Schlussakkord.

Inhaltlich vermag "PET" leider nur sehr bedingt zu überzeugen, und auch, wenn es im letzten Drittel etwas heftiger zugeht, geht dem Film mehr und mehr die Glaubwürdigkeit verloren. Zumindest verfügt "PET" über einen nennenswerten Cast und stimmige Locations. Der Look des Films ist dazu passend düster und auch leicht billig, was zum schmuddeligen Kellerverlies, den engen Käfigboxen der Tiere und Seths trostloser Wohnung wunderbar passt. Dominic Monaghan wirkt ob seiner geringen Größe und schmächtigen Statur sowie des bubihaften Gesichts vielleicht nicht wie die perfekte Verkörperung eines Psychopathen. Dennoch überzeugt er durch sein Spiel, das zwischen unterwürfig/nett und schräg/unheimlich wechselt. Auch Ksenia Solo, die bereits in über 30 Filmen zu sehen war, spielt geschickt die verschiedenen Schattierungen ihres Charakters aus, auch wenn das, was sie schlussendlich darstellen muss, psychologischer Blödsinn ist. Die weiteren Rollen fallen zu klein aus, um sie wirklich ausreichend beurteilen zu können.

 

- Fazit -  

"PET" ist zumindest ein Film, der die in ihn gesetzten Erwartungen nicht bedient. Das hat sowohl positive als auch negative Aspekte. Positiv ist jedoch, dass man auf den Twist, den die Story irgendwann schlägt, nicht vorbereitet ist und Regisseur Carles Torrens für diese immerhin halbwegs kreative Idee einen Plus-Punkt verdient. Da aber ab diesem Wendepunkt seine Story mehr und mehr unlogisch wird, nicht ausgereift ist und in einem total unglaubwürdigen und bescheuerten Finaltwist mündet, bleibt es schlussendlich bei dem einen Plus-Punkt für seine Regieleistung. In der Summe macht das dann leider nur sechs von zehn Haustieren, die hoffentlich nie in einem Käfig landen.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 23. Juni 2017
DVD Verleihstart: 23. Juni 2017

Publisher: Pandastorm Pictures

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 94 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras: 

  • Originaltrailer
  • Trailershow

Kritik Extras
Bis auf den Originaltrailer und eine Trailershow kein weiteres nennenswertes Bonusmaterial, welches den Film um ein paar Interessante Eckdaten erweitert. Schade!

Wertung: 2|10

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