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Kommende Reviews  

   
Jun06

Prometheus

Prometheus

Originaltitel: Prometheus
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Science-Fiction, Horror
Freigabe: FSK-16
Regie:
Ridley Scott

Darsteller: Noomi Rapace, Charlize Theron, Michael Fassbender, Patrick Wilson u.a.

Vorstellung: Cinestar (Enschede/Holland)

Die Prometheus unter der Leitung von Meredith Vickers (Charlize Theron) und der Betreuung durch Cyborg David (Michael Fassbender) hat ihren Zielort erreicht. Vor ihr liegt der einzig lebensfähige Planet des Sternensystems, welche bei archälogischen Ausgrabungen und Expeditionen auf der Erde wiederkehrend auf Steintafeln und Höhlenmalereien unterschiedlichster Kulturen entdeckt werden konnte. Mit an Bord der Prometheus befinden sich die Forscher Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green), dener der aktuellste Fund in den Highlands von Schottland gelang. Beide setzen große Hoffnungen in ihre Theorie, den Ursprung der Menschheit hier im Weltraum zu finden. Schon bei der Landung entdeckt die insgesamt 17 köpfige Besatzung Strukturen auf dem Planeten, die unmöglich natürlicher Herkunft sein können. In geradliniger Anordnung reihen sich mehrere Pyramidenartige Erhebungen aneinander. Bei einer ersten Erkundung stellen sich diese als Eingang in ein Höhlensystem heraus, welches Tief in den Untergrund führt. Bei Weiterem Vordringen findet das Forscherteam vor einem Portal den Leichnam einer unbekannten Spezies. Als David herausfindet, wie sich die Tür öffnen lässt, ahnt das Team noch nicht, dass nicht der Ursprung, sondern der Untergang dahinter schlummert.

 - Kritik -

 

Ridley Scott ("Gladiator", "Der Blade Runner") konnte sich im Jahre ’79 mit dem Science-Fiction-Horror "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" einen Namen machen und fusioniert gekonnt das Science Fiction-Genre mit dem Horror-Genre und konnte so eine gruslige und mitreißende Atmosphäre schaffen, die in dieser Zusammensetzung heutzutage noch in vielen weiteren Filmen anklang findet. Es war demnach sehr angenehm zu hören, dass Ridley Scott wieder zu seinen Wurzeln zurück kehrt und mit "Prometheus" die Alien-Saga erweitert. Man könnte "Prometheus" auch als eigenständigen Film betrachten, da der Handlungszweg nicht direkt auf die darauffolgenden Fortsetzungen anknüpft. Man schneidet die Thematik nur an und versucht dabei den Zuschauer mit neuen Elementen und Sichtweisungen zu Unterhalten. Neueinsteiger werden sich deshalb bei "Prometheus" sehr schnell zurecht finden, da der Inhalt nur den Anfang der Alien-Saga schildert und zahlreiche Interpretation erlaubt. Für die zahlreichen Interpretationen können wir uns bei Drehbuchautor Damon Lindelof bedanken, der schon bei der Tv-Serie "Lost" mit Verantwortlich war und die Tv-Serie für Ihre zahlreichen Interpretationen schließlich bekannt wurde.

Ridley Scott‘s "Prometheus - Dunkle Zeichen" hält was es verspricht und kann sich zurecht auf seine Weise faszinierend in die Alien-Saga einfügen. Viele Gegebenheiten lassen das Herz höher schlagen wie z.B. die Konstruktion des Alien-Raumschffinneren, die man bereits aus "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" kennen sollte und nahezu 1:1 übernommen wurde. Die musikalische und packende Sound-Untermalung erzeugte ein stimmiges und angenehmes Gefühl und die fantastischen CGI-Effekte bei den Schiffen, Explosionen, der digitalen Touchscreen Menüs am Board oder bei der "Abtreibungs"-Szene - die letztendlich mein persönliches Highlight war - wurden fantastisch in Szene gesetzt. Der packende Showdown am Ende, rundete das Gesamtbild positiv ab und brachte noch mal ein hohes Tempo mit sich und eine actiongeladene Unterhaltung. Der Spannungsbogen war konstant gespannt und konnte von Anfang bis zum Ende die Spannung aufrecht halten. Ridley Scott hat viele Hebel in Bewegung gesetzt und dabei wohl wissend neue Wege eingeschlagen. "Prometheus - Dunkle Zeichen" erzählt eine packende, mitreißende und aktzeptable Vorgeschichte zu "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" und die darin angehauchten "Space Jockey" die in "Prometheus" die erste Geige spielen und erst dort richtig zu Geltung kommen.
 

Negativeaspekte gibt es natürlich auch: Die Aliens, mit denen es die Forscher zu tun bekommen sahen etwas künstlich aus. Blaubeermarmorkuchenfarbene Glatzköpfe mit durchtrainierten Bodybuilderkörpern wirkten da doch etwas zu steif und unpassend. Die ätzende Flüssigkeit - abgesehen von einer kurzen Szene - sucht man in diesem Big-Budget-Film vergeblich. Schlimmer noch: Manche Beweggründe und Hintergrundgeschichten werden nur angerissen und blieben unbeantwortet im Raum stehen. Das 3D-Feature wurde weitestgehend ignoriert und beherbert nur eine künstlich räumliche Tiefe die "Prometheus" als 3D verkauft. Im direkten Vergleich mit "Avatar" wo weitaus mehr aus dem 3D-Setting rausgeholt wurde, schmatzt "Prometheus" total ab. Jedoch ist die räumliche Tiefe und die digitalen Touchscreen Menüs sehr gelungen und erzeugen einen sehr angenehmen Effekt. Man kann sich jedoch ebenso gut die klassiche 2D-Fassung antun, denn viel verpassen tut man da nicht.
 

Noomi Rapace ("Verblendung", "Sherlock Holmes - Spiel im Schatten") verkörpert die junge Wissenschaftlerin Elizabeth Shaw, die gemeinsam mit Ihrer 17-Köpfigen Crew das geheimniss Außerirdischen Urprungs erfroschen und dabei in ein packendes Abenteuer gerät. Vor gut einem halben Jahr gab es schon einmal ein Prequel zu einem der großen Science-Fcition-Horrorfilme alter Zeiten. John Capenters "The Thing" bekam ebenfalls ein Prequel spendiert und ebenfalls wurde die Hauptrolle eine jungen Wissenschaftlerin zugemutet die mit Ihren vollbärtigen Kollegen die Welt vor einem Ausserirdischen-Wirt rettet muss. Ob Elizabeth Shaw dies gelingt, möchten ich an dieser Stelle nicht verraten, aber 148 Mails muss Sie dafür nicht vorher checken. Abgesehen von Michael Fassender ("X-Men: Erste Entscheidung", "300"), Charlize Theron ("24 Stunden Angst", "The Italian Job - Jagd auf Millionen", "Æon Flux - Blicke der Zukunft ins Auge"), Logan Marshall-Green ("Devil") und Idris Elba ("Luther" [TV-Serie]) dienen die restlichen Charakterfiguren nur als Beiwerk für ein eintretendes Ende durch zweiter Hand. Betrachtet man das Gesamtbild, liegt das Hauptaugenmerk hier bei grade mal 4 Charakterfiguren, wo Noomi Rapace  schüchtern wie humorlos und später zu Super-Heldenfigur mutiert und Michael Fassbender als Androidenfigur mit ein anliegen zu Allwissenheit am besten abschneiden. Fassbender konnte durch seine Performance eine unglaubliche Leistung an den Tag legen. Er muss zwar "nur" einen logisch agierenden Androiden spielen, doch die Art und Weise, mit der er dessen Antrieb darstellt, ist unglaublich. Charlize Theron als dominante Kommandeurin konnte zwar mithalten, ging aber letztendlich mit Ihrer Rolle unter. Der von sich selbst überzeugte Logan Marshall-Green verschwand im Quartett komplett und einzig allein Idris Elba als Captain brachte noch eine dicke Portion Humor mit am Schiff und konnte von seiner Coolness in jeder Hinsicht überzeugen. Schlussendlich rollt dann auch noch Guy Pearce im Benjamin Button-Effekt auf, denn man im zweiten oder auch fünften Blick nicht wiedererkannt hätte.

 

-Fazit-

Ob Ridley Scott‘s "Prometheus - Dunkle Zeichen" einen Durchmarsch wie Marvel‘s "The Avengers" hinlegt, darf bezweifelt werden. Zu klein ist die Zielgruppe, zu speziell die Thematik und zugegebenermaßen auch nur besonders attraktiv für Kenner der Reihe und Liebhaber des Genre. Insgesamt ist "Prometheus - Dunkle Zeichen" ein Science-Fiction basierendes Meisterwerk mit atemberaubenden Effekten und eine Kinoempfehlung für Freunde des Genres und für alle, die endlich erfahren wollen, wie die Alien-Saga begann.
 

Bewertung: 8.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

9.6/10 Bewertung (16 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 07. Dezember 2012
DVD Verkaufstart: 07. Dezember 2012

Publisher: 20th Century Fox
Verpackung:
 Keep Case (Amaray) 
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 118 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Spanisch
- Türkisch

Extras

  • Trailer  
  • Alternative Szenen (10:29)

Kritik Extras
Neben ein Trailer zu "Abraham Lincoln Vampirjäger" bekommt man nur noch ein paar Alternative Szenen geboten wie "Janek feiert Weihnachten", "Haut", "Shaws Ansprache an die Besatzung", "Ein seltsames Paar" "Vickers befiehlt David zum Schiff zurückzukehren" und "Unterhaltung zwischen Vickers und Weyland". Die Szenen sind allesamt interessant inszeniert, bieten aber eindeutig zuwenig Input und sind demnach nur als nettes Beiwerk zu betrachten.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.6/10 Bewertung (5 Stimmen)
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Pascal Müller

   

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