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Dez06

Prowl

Prowl

Originaltitel: Prowl
Herstellungsland: USA, Bulgarien
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Horror 
Freigabe: FSK-16
Regie: Patrik Syversen
Darsteller: Ruta Gedmintas, Joshua Bowoman, Bruce Payne, Atanas Sebrev, Perdita Weeks, Courtney Hope u.a.

Amber (Courtney Hope), ein Teenager aus einer amerikanischen Kleinstadt, träumt von einem aufregenden Leben in Chicago. Sie kann ihre Clique überreden, sie dorthin zu begleiten, denn sie hat ein Apartment in Aussicht, das sie besichtigen will. Der Ausflug scheint jedoch zu Ende zu sein, als ihr Auto mitten auf der Landstraße liegen bleibt. Die Clique stoppt einen Trucker und überredet ihn, sie im Laderaum mitzunehmen. Dort beginnen sie eine ausgelassene Party zu feiern und bemerken erst spät, dass sich der Truck nicht auf dem Weg nach Chicago befindet, sondern in einem abgelegenen Lagerhaus Halt gemacht hat. Sie sind gefangen und es scheint keine Menschenseele ihre Schreie wahrzunehmen. Um der Sache auf den Grund zu gehen, beginnen sie, die Ladung des Trucks zu inspizieren und machen dabei eine schockierende Entdeckung: Es handelt sich um Blutkonserven. Und schon bald erfolgt der erste Übergriff hungriger Kreaturen, die sich begierig auf die Ladung Frischfleisch stürzen...

- Kritik -


Teenager einer amerikanischen Kleinstadt machen sich auf zum Roadtrip - bis hierher klingt es unterhaltsam bis lustig. Allerdings ist der lustige Roadtrip bereits am Ortsschild zu Ende. Der Motor stirbt, die Laune sinkt und die Herde ist auf fremde Hilfe angewiesen. Wer hätte es gedacht, natürlich erbarmt sich innerhalb weniger Minuten ein versierter Fremder der Gruppe. Zwar wirkt er nicht besonders vertrauenserweckend, und es wäre auch nicht wesentlich logischer jemanden zurückzuschicken um einen Mechaniker zu holen. Nein, lieber fährt man mit einem wildfremden, komischen Lastkraftwagenfahrer auf der Ladefläche mit - trotz aller bedenken die man hegt. Aber hey, seien wir mal ehrlich: Welcher Horrorfilm ist denn durchgängig logisch? Richtig. Die wenigsten. Deswegen hat das herumhacken auf der Story auch ein Ende. Überhaupt, die Story wurde ja in der Inhaltsangabe schon genügend dargelegt - jedes weitere Wort darüber wäre eines zuviel.Wenden wir uns lieber wieder Sachen zu, die - im Gegensatz zu einer Geschichte ohne Logiklöcher durch die ein Haus fallen würde - jeder akzeptable oder gar gute Horrorfilm bieten sollte: Schockeffekte, Suspense, ein passender Soundtrack und entweder gute Special-Effects oder viel Spielraum für die Vorstellung des Zuschauers, indem man möglichst wenig zeigt. Der Hausgemachte Horror im Kopf ist doch meistens immer noch der beste. Starten wir mit den Schockeffekten: Das erste drittel des Films bleibt davon schon einmal völlig verschont. Schliesslich müssen die vielschichtigen und interessanten Charaktere erst beinahe vierzig Minuten vorgestellt werden. Als dann der Fleischtransport seinen Bestimmungsort erreicht kommt es dann natürlich zu ein bis zwei Momenten, in denen man erschrecken könnte - wäre es nicht absolut logisch und vorher schon klar was nun passieren wird. Leider hat Regisseur Patrik Syversen nicht den Mut aufgebracht Prowl einmal etwas Innovation aufzuwerten. Wobei Innovation schon zuviel wäre. Ein wenig Variation bei den Schockmomenten hätte schon wunder gewirkt.

Also weiter im Text: Suspense, Spannung - Fehlanzeige. Schaffen andere Filme die sich auf ähnlich stereotype Schockszenarien verlassen es, eine gewisse Spannung aufzubauen indem sie es interessant machen wer als nächstes stirbt, schafft Prowl es diesen Aspekt quasi vollkommen zu streichen - die Gruppe wird einfach mit der maximal möglichen Geschwindigkeit dezimiert. All die Hintergrundinformationen zu den Protagonisten wird innerhalb von fünf minuten vollkommen wertlos. Spitzenmässig. Doch ist bei weitem nicht alles schlecht. So bietet der Soundtrack belangloses für zwischendurch, und die effekte sind immerhin durchschnittlich. Nichts besonderes, aber immerhin auch nicht besonders schlecht.


- Fazit -

Horrir ist definitiv was anderes. Prowl bietet uninteressante Charaktere, eine uninteressante Story und praktisch keinerlei Horror oder Spannung. Ganz verzweifelte die unbedingt den Griff zum Horrofilm brauchen können das natürlich gern tun - wenn aber Prowl der einzige Horrorfilm in der Auswahl ist, ist ein anderes Genre vielleicht doch die bessere Wahl.

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.5/10 Bewertung (6 Stimmen)

  - DVD FACTS UND EXTRAS -




DVD-Verkaufstart: 23.09.2011
Label: Universum Film

Verpackung: Single-Disc Amaray
Wendecover: Ja

Bild: 16:9
Laufzeit: ca. 81 Minuten
Uncut: Nein

Ton:
1. Deutsch (DD 5.1)
2. Englisch (DD 5.1)

Untertitel:
- keine

Extras:

  • Making Of

Kritik: 
Ein rund zweiminütiges Making Of? Bitte was? Das ist wohl eher ein schlechter Witz als irgend etwas anderes.

Bewertung: 2 | 10

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Martin Riedel

Martin Riedel

   

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