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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb16

The Purge: Election Year

The Purge: Election Year

Originaltitel: The Purge: Election Year
Herstellungsland: USA, Frankreich

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Thriller, Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: James DeMonaco

Darsteller: Frank GrilloElizabeth MitchellMykelti Williamson u.a.

Preis zum Test: EUR 14,99


 

Inhalt: Nach dem 2022 spielenden The Purge – Die Säuberung und dem ein Jahr später angesetzten Sequel The Purge 2 – Anarchy geht die Reihe mit The Purge 3 in eine dritte Runde. Doch während in den Vorgängerfilmen die Nacht, in der jeder Mensch zwölf Stunden lang ungestraft morden und Verbrechen begehen darf, bereits etabliert war, wirft The Purge 3 kurz einen Blick zurück: Die Regierung hat soeben das Gesetz verabschiedet, das es den US-Bürgern ermöglicht, Aggressionen durch Gewalt abzubauen: Die erste “Säuberung” steht im Jahr 2018 kurz bevor und soll, beginnend am 21. März, von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens dauern. Doch da alles, was zum ersten Mal ausprobiert wird, häufig noch fehlerhaft ist, läuft die Nacht längst nicht so ab wie geplant. Jahre später, 2025, ist Charlie Roan (Elizabeth Mitchell) immer noch durch die damaligen Ereignisse der ersten Nacht der Gewalt traumatisiert. Deshalb setzt die Senatorin sich für eine Abschaffung der Purge-Tradition ein. Die Wähler scheinen ihre Idee willkommen zu heißen. Einen Unterstützer findet die Politikerin im Ex-Sergeant (Frank Grillo), der ihr Security-Chef wird, doch nicht jeder Bürger begrüßt Charlies Umdenken.

 


 

 



- Kritik -
     

Wer hätte 2013 gedacht, dass sich aus THE PURGE eine neue (finanziell) erfolgreiche Horror-Reihe bilden würde. Gerade einmal 3 Millionen Dollar betrug das Budget des Films, in dem das fiktive Szenario entworfen wurde, dass für eine Nacht 12 Stunden lang alle Verbrechen legal seien. Mit Ethan Hawke in der Hauptrolle namhaft besetzt, spielte der Film diese Vorgaben vor allen Dingen innerhalb der Parameter eines Home-Invasion-Thrillers aus. Es folgte nur ein Jahr später THE PURGE: ANARCHY, der sich nun auf die Straßen hinaus traute und sich mit Frank Grillo in der Hauptrolle mehrerer verschiedener Gangs in der blutigen Nacht widmete. Letzten Sommer folgte passend zur medialen überpräseneten Präsidenschaftswahl in den USA THE PURGE: ELECTION YEAR. Was der Film anders als seine Vorgänger macht oder gleich, lässt sich seit Kurzem auch von zu Hause aus überprüfen, denn Universal Pictures hat den Film auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.

Von vornherein war es durchaus ein cleverer Schachzug sich dem Hype um die Wahl eines neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin in den USA als Hauptthema zu widmen. Doch gibt diese Ausrichtung dem Film generell eine politischere Note mit und lässt die schon vorher mitgeschwungene Gesellschaftskritik deutlicher hervortreten. Dies geschieht mal mehr und mal weniger subtil und im Grunde mehr mit dem Holzhammer, aber innerhalb eines Horrorthrillers dieser Marke ist das wohl noch vertretbar. Regisseur deMonaco erweitert sein Spielfeld und den Fokus indem er aufzeigt, wie sehr die eigentlich als "Spiel" konzipierte Purge-Nacht ein definierendes Ereignis in allen Gesellschaftskreisen wird. Elizabeth Mitchell als Neuzugang tritt hierbei als eine Präsidentschaftskandidatin auf, die dafür plädiert diesem Treiben endlich ein Ende zu setzen. Mit diesem politischem Vorstoss macht sie sich natürlich nicht nur Freunde, denn der Film nutzt die politische Lage um auch eine Art Klassenkampf zu entfachen, indem der Politik unterstellt werden soll die Situation rundum die Säuberung auszunutzen um die Armen zu schwächen und die Reichen und sich zu stärken. Einiges in Argen somit in Teil 3, der sich zeitlich nach einer Rückblende in das Jahr 2022 (das Jahr in dem auch der erste Teil spielte) 18 Jahre in die Zukunft bewegt.

Im Bereich der Darsteller ist wieder Frank Grillo dabei, der sich sichtlich wohl in seiner Rolle fült, ohne aber außergewöhnlich zu glänzen. Den Nebencharakteren wird diesmal etwas mehr Platz in der Handlung verschafft, was sie zu mehr als sprechenden Komparsen werden lässt und dem Film mehr als gut tut. Die Figuren wie auch die angestrebte Allegorie des Films mögen wohl im generellen Getöse des Films etwas untergehen, doch ist es wohl gerade diese anarchische Stimmung und Ausgangslage, die die meisten Zuschauer anlocken wird. Ein Ende soll das Ganze dabei noch nicht gefunden haben, da Teil 4 bereits in Vorbereitung ist, der, soll man den bisherigen Informationen glauben, als eine Art Prequel funktionieren und aufzeigen soll, wie es überhaupt zur Festlegung einer Purge kam..

  

- Fazit -  

Fans dürften wieder auf ihre Kosten kommen. Ansonsten tun die fast schon Politthriller-artigen Komponenten dem Film gut um ihn vor Wiederholungen zu bewahren, doch bleiben diese Aspekte in einem begrenzten Rahmen, denn am Ende will der Film unterhalten und ist mehr ein Horrorthriller, als ein Plädoyer für eine fairere Politik und eine offenere Gesellschaft. Intentionen, die wenn dann mit de Holzhammer vorgetragen werden.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 19. Januar 2017
BD Verleihstart: 19. Januar 2017

Publisher: Universal Pictures Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 109 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)
3. Französisch (DTS-HD MA 5.1)
4. Italienisch (DTS-HD MA 5.1)
5. Spanisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Arabisch
- Dänisch
Finnisch
- Französisch
- Hindi
- Isländisch
- Italienisch
- Niederländisch
- Norwegisch
- Portugiesisch
- Schwedisch
- Spanisch

Extras:

  • Ein Blick in The Purge
  • Im Spotlight: Leo
  • Unveröffentlichte Szenen

Kritik Extras
Alles etwas kürzer gehalten, aber zumindest eine Informationsverabe auf solidem Niveau. Regisseur James DeMonaco erzählt von seinen Gedanken über die Reihe, während "Im Spotlight: Leo" sich voll und ganz auf Frank Grillo konzentriert, der vor allen Dingen von der Stuntarbeit berichtet, die er größtenteils selbst ausführt. Abschließend gibt es noch sieben unveröffentlichte Szenen.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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