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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jan25

The Psycho Legacy

The Psycho Legacy

Originaltitel: The Psycho Legacy
Herstellungsland: USA   
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Horror, Dokumentation

Freigabe: FSK-16
Regie: Robert V. Galluzzo

Darsteller: Jeff Fahey, Olivia Hussey, Robert Loggia, Diana Scarwid, Katt Shea u.a. 

Im Jahre 1960 verängstigte Anthony Perkins die Welt mit seinem abschreckendem Portrait eines mörderischen Geisteskranken, welcher besessen von seiner toten Mutter ist. Das Horror Genre wurde somit in einen neuen Bereich des Möglichen katapultiert. Alfred Hitchcocks original Psycho hat drei Folgen und einen Remake hervorgebracht und beeinflusst das Genre noch 50 Jahre später. Die Psycho Legacy folgt dem unauslöschlichen Erbe der Psycho Filme und enträtselt den Prozess des Drehbuchsschreibens, des Casting und der Regiearbeit der ganzen Filme. Dabei wird deren Langlebigkeit und deren Erfolg untersucht. Nie gezeigte und sehr seltene Interviews und Fotos von Anthony Perkins werden mit dutzenden Interviews von Robert Loggia, Olivia Hussey, Henry Thomas, Diana Scarwid, Tom Holland, Hilton Green, Mick Garris und viele mehr verflochten. Die Psycho Legacy ist die erste Dokumentation, welche Jahrzehnte von Psycho Filmen vereint, untersucht und dabei Überraschungen zu Tage führt und Einblicke in den Ursprung des modernen Horrors ermöglicht.

- Kritik -
 

Und weiter geht´s im Reigen der  Dokumentationen rund um berühmte Horrorfilm-Reihen. Nachdem Anthony Masi bereits HALLOWEEN und FREITAG, DER 13. abgehandelt hatte,  wandte er sich einem absoluten Klassiker zu und gab eine Doku zu den Psycho-Filmen in Auftrag. Damit wagte er sich auf sehr dünneres Eis, denn auch wenn sich die beiden o.g. Slasher-Reihen großer Beliebtheit erfreuen, genießt doch keine von ihnen den Ruf, den zumindest das Original von Alfred Hitchcock innehat. Wie gliedert sich als THE PSYCHO LEGACY im Rahmen dieser Dokumentationen ein?

Etwas überraschend ist die neueste Dokumentation auch die bislang beste. Sie wirkt nicht so unbeholfen und anbiedernd wie die Retrospektive zu den Michael-Myers-Streifen, noch so hektisch und ziellos wie die Betrachtung der Jason-Voorhees-Filme.  Das hat einerseits natürlich damit zu tun, dass man nicht diese Masse an Filmen abhandeln musste, andererseits aber auch, dass man bei der Auswahl abseits der üblichen Interviewpartner etwas stärker darauf achtete, wen man da vor die Kameras zerrte.  So mag ein Stuart Gordon, Regisseur von RE-ANIMATOR,  auf den ersten Blick ein etwas willkürlicher Gesprächspartner sein, doch hinsichtlich der zeitlichen Einordnung und der Brisanz des ersten Psycho-Films kann er einige interessante Einblicke liefern. Trotzdem hätte man sich das eine oder andere Interview sparen können, denn ein Joe Lynch, Regisseur von WRONG TURN 2, trägt nichts Wesentliches bei. Trotzdem ersparte man dem Zuschauer das hektische und nervöse Zapping von einem Interview zum nächsten und lässt die wirklich bedeutenden Personen der vier Filme zu Wort kommen. Gerade die Gespräche mit Tom Holland (Drehbuch Psycho 2) oder Mick Garris (Regie Psycho 4) sind informativ und unterhaltsam. Da sollte für alle Psycho-Fans, aber auch für alle Filmfreunde überhaupt  durchaus interessant sein.

Aber: Auch diese Film-Dokumentation hat Schwächen. Diese sind zwar nicht so offensichtlich wie bei den vorangegangenen Produktionen, aber trotzdem offensichtlich. Dabei sind die Macher bei einem Schwachpunkt völlig machtlos, daher muss man diese Kritik auch in die richtige Relation setzen. Trotzdem: Es ist äußerst bedauerlich, dass die Hauptpersonen des Originals recht kurz bzw. nur durch Archivmaterial zu Wort kommen. Natürlich können Masi und Co. weder etwas dazu, dass Hitchcock, Perkins und Co. mittlerweile verstorben sind, noch tragen sie Verantwortung dafür, dass Perkins nicht sonderlich gerne Interviews zu diesem Thema und dieser Rolle gab. Trotzdem sticht der Umstand, dass Perkins seine Sicht über Norman Bates und die Filme nur durch ein Archivvideo kundtun kann, negativ ins Auge. Es fehlt einfach etwas. Und zu guter Letzt nutzt man das Potential, trotz einer spür-und sichtbaren Steigerung einmal mehr nicht voll aus: Einiges bleibt offen, anderes wird nur angerissen. Trotz der Kritik: Eine sehr gelungene Dokumentation mit vielen interessanten Interviews, deren Infos selbst Fans der Reihe noch überraschen können.
 

- Fazit -

Eine gelungene Mischung aus Dokumentation und Hommage, ebenso unterhaltsam wie informativ. Schade, dass Hitchcock, Perkins und Franklin nicht mehr , bzw. kaum, zu Wort kamen und einiges ungefragt blieb. Trotzdem darf sich THE PSYCHO LEGACY zu den besseren Genredokumentationen zählen.

Bewertung: 8 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

7.5/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 14. Februar 2012
DVD Verkaufstart: 14. Februar 2012

Label: Ascot Elite
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Ton:
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1) 
2.Englisch (Dolby Digital 5.1) 

Untertitel: 
keine

Laufzeit: 87 Minuten
Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Uncut: Ja 

Extras

  • Trailershow

Kritik Extras
Bonusmaterial zu Dokumentationen sind naturgemäß immer Mangelware. Aber nur eine Trailershow ist einfach zu wenig   

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

Dez12

Halloween: 25 Years of Terror

Geschrieben von: Tobias Hohmann Halloween: 25 Years of Terror

Es gibt kaum treuere und wissbegierigere Fans als Anhänger des Horro-Genres. Nicht umsonst werden insbesondere Horrorfilme immer weiter fortgesetzt, nicht umsonst erfreuen sich Horror-Conventions konstanten Besucherzuspruchs. Logisch, dass früher oder später jemand auf die Idee kam, diese Fangemeinde mit dem zu beglücken, wonach sie verlangt: Infos, Hintergründe und Einblicke zu ihren Lieblingsfilmen. Produzent Anthony Masi war einer der ersten, der das Potential erkannte und schuf mit Halloween: 25 Years of Terrorquasi die Vorlage für später folgende Dokumentationen. Versuch geglückt?

7.3/10 Bewertung (9 Stimmen)

Jan13

His Name Was Jason: 30 Years of Friday the 13th

Geschrieben von: Tobias Hohmann His Name Was Jason: 30 Years of Friday the 13th

Nachdem Anthony Masi mit HALLOWEEN: 25 YEARS OF TERROR seine erste Doku zu einer Horrorfilm-Reihe produziert und damit bei den Fans offene Türen einrannte, lag es auf der Hand, sich bei seiner nächsten Produktion HIS NAME WAS JASON auf eine weitere Horror-Serie zu stürzen: Freitag, der 13. erschien seinerzeit ohnehin im Fahrwasser des Carpenter-Erfolgs und kommt mittlerweile auf 12 Filme. Zudem erfreut sich Jason Voorhees ebenso großer Beliebtheit wie Michael Myers und zählt mittlerweile zu den Ikonen der Horror-Szene.  

8.7/10 Bewertung (6 Stimmen)

Feb12

Never Sleep Again

Geschrieben von: Tobias Hohmann Never Sleep Again

In den 80er Jahren lag das Horror-Genre am Boden. Bekannte Themen wurden nur noch mehr schlecht als recht variiert, bestehende Konzepte ausgeschlachtet. Kommerziell konnten sich nur die Sequels zu FREITAG, DER 13., doch auch die wurden immer  ärgerlicher. Doch wie immer bestätigt die Ausnahme natürlich die Regel – so auch in diesem Fall, als Wes Craven mit NIGHTMARE ON ELM STREET ein neues Kapitel des Genres aufschlug. Der Erfolg war gleichermaßen groß wie überraschend. Schnell folgten weitere Sequels, später sogar eine eigene TV-Serie und ein Remake. Heute gilt das Franchise als eines der erfolgreichsten und besten aller Zeiten. Die Dokumentation NEVER SLEEP AGAIN: THE NIGHTMARE LEGACY will einen Blick hinter die Kulissen werfen und sowohl Entstehungsgeschichte wie Auswirkungen der einzelnen Filme beleuchten.

7.9/10 Bewertung (7 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

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