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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug30

Alien vs. Zombies

Alien vs. Zombies

Originaltitel: The Dark Lurking
Herstellungsland: Australien

Erscheinungsjahr: 2010
Genres: Action, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: Gregory Connors
Darsteller: Tonia Renee, Bret Kennedy, Ozzie Devrish u.a.

Unterirdische-Station Outpost #320. Alle Systeme sind abgebrochen, sämtliche Fluchtwege zerstört und eine extrem gefährliche Horde von Kreaturen flüchtig, nachdem Wissenschaftlern ein brisantes Experiment misslungen ist. Es gibt 8 Überlebende: 2 Versuchsobjekte, 3 Söldner, 2 Wissenschaftler und ein Mediziner. Sie verbarrikadieren sich in einem abgelegenen Teil der Station, mit wenig Nahrung oder Munition und kaum Hoffnung aufs Überleben. Die einzige Fluchtmöglichkeit zurück an die Erdoberfläche führt durch 13 Stockwerke. In jedem Level lauert das Grauen in Form von Zombies und Aliens. Und einer der Überlebenden ist scheinbar auch nicht ganz menschlich.

- Kritik -

Wenn man als Meisterwerk in Filmbüchern steht, kommt man wohl nicht umhin, immer wieder als Vorlage für weniger begabte Menschen herhalten zu müssen. Ridley Scotts Alien gehört wohl ganz eindeutig in die Kategorie, der Filme, die immer wieder als Inspirationsquelle herhalten müssen. Bereits der unsäglich „Space of the Living Dead“ bemühte sich dreist diverser Elemente der ersten beiden Alien-Filme und erschuf eine mehr als durchwachsenes Werk. Der zur Kritik vorliegende „The Dark Lurking“, der im deutschen „Alien vs. Zombies – The Dark Lurking“ heißt, hat sich recht deutlich an der Alien-Reihe orientiert, zieht die meisten Elemente aber eher aus Jeunets „Alien: Resurrection“.
 

Das positive Vorweg: Als kleine Independent-Produktion, die geschätzte 1 Millionen US-Dollar verschlungen hat, bietet „Alien vs. Zombies“ gewissen Kurzweil und Unterhaltungswert, den man auch noch ertragen kann, wenn man nicht gerade 5 Liter Bier intus hat. Um der Vorfreude einen Dämpfer zu verpassen, muss jedoch auch direkt gesagt werden, dass der Film letztendlich trotzdem ein eher durchwachsener B-Movie-Vertreter ist, dessen Mankos die positiven Seiten deutlich überschatten. 
 

Über die Story kann man getrost den Mantel des Schweigens hüllen, denn diese ist wenig mehr als ein fadenscheiniges Gerüst, welches für das Einbinden der Action genutzt wird. Dass man hierbei die Nachvollziehbarkeit ein wenig aus den Augen verliert und am Ende sogar noch ins Übernatürlich abdriftet, ist ebenso schade, wie der Mittelteil, der sich ziemlich in die Länge zieht und mit dümmlichen Dialogen gefüllt ist. Gleiches gilt für die Figuren, die allesamt recht platt sind und im schlimmsten Fall schlichtweg nerven.  
 

Als erstes fällt einem wohl die schlechte schauspielerischer Leistung fast aller Beteiligten auf. Insbesondere Jen (Cassia Rosenstraus) und Canning (Davyd Williams) gehen mit ihrem extremen Overacting dermaßen auf die Nerven, dass man diesen beiden Figuren umgehend einen ausgefeilten Filmtod an den Hals wünscht. Der Rest der Crew ist nicht ganz so penetrant, aber leider wirken alle Darsteller in ihren Rollen dermaßen verkrampft, dass man nie die Möglichkeit bekommt tiefer in die Handlung einzutauchen und immer nur den Schauspieler im Vordergrund sieht und nicht die Figur. Lena (Tonia Reene), die Ripley in diesem Werk, wirkt latent überfordert und der obligatorische Bösewicht mit (mehr oder weniger) deutschem Namen Konieg (Dirk Fougler) bleibt unscheinbar und uninteressant. Positiv hervorzuheben wären lediglich Bret Kennedy als Michals und der Kirkland-Darsteller Ozzie Devrish, auch wenn beide ein wenig zuviel Coolness in ihre Rolle legen, ohne so recht überzeugen zu wollen. Die letzte Darstellerin wird hier nur der Vollständigkeit und ihres Namens wegen erwähnt: Yutani (Roslyn van Doorn). 
 

Man muss „Alien vs. Zombies“ zu Gute halten, dass man den Einsatz von digitalen Effekten auf ein Minimum reduziert hat und stattdessen, Spezialeffekten den Vortritt gelassen hat. Davon profitiert sowohl der Look, als auch die Qualität des Films. Am meisten glänzt „The Dark Lurking“ tatsächlich bei den Spezialeffekten und beim Creature Design, weniger bezüglich der Kreativität, sondern in erster Linie wegen der Umsetzung. Das sieht alles durchaus gut aus und ist auch der Hauptgrund, weswegen der Film überhaupt unterhalten kann. Man sollte jedoch nicht auf allzu viel Abwechslung und bizarre Kreaturen hoffen, ebenso wenig, wie man dem deutschen Titel und dem DVD/BD-Cover zu sehr Glauben schenken sollte. „Alien vs. Zombies“ hat wenig, bis gar nichts mit Zombies, geschweige denn Aliens zu tun. Das man sich bei einem Xenomorph an Gigers Alien-Design orientiert hat, ist wohl offensichtlich, aber bei der Optik und den Storyversatzstücken hören jegliche Parallelen bereits auf. Als kleines Sahnehäubchen obendrauf, bekommt man aber noch ein paar gut umgesetzte Kills und einiges an Geballer präsentiert. Leider spielt sich fast alles in Close-Ups und in einem recht dunkel gehaltenen Setting ab, was der Übersicht und dem Film an sich nicht gerade zu Gute kommt. 

 

- Fazit -

„Alien vs. Zombies“ ist an sich ganz unterhaltsam, aber zu plump und grobschlächtig, um nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Wer über die dilettantischen Darsteller hinwegsehen kann und nicht allzu anspruchsvoll ist, kann sich an den diversen Monstren und den Splattereffekten erfreuen. Alle anderen gucken sich lieber die richtigen Alien-Filmen an. 

Wertung: 3.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.0/10 Bewertung (9 Stimmen)

 

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 24. September 2010
DVD Verkaufstart: 24. September 2010

Publisher: WVG / Musketier Media
Verpackung:
 Keep Case (Amaray) 
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 96 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Surround)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Surround)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Making of/Interviews (25:12)
  • Deutscher Trailer (01:52)
  • Englischer Trailer (02:08)
  • Bildergalerie (Slideshow, 2:07)

Kritik Extras
Das Making of sowie die Interviews ergeben ein nettes Beiwerk und bieten den Endverbraucher die nötigen Infos rund um dem Film. Ansonsten wird einem ein deutschsprachigen und englischsprachigen Trailer zum Film geboten, sowie eine nette Bildergalerie mit netten Artworks. Die ersten 5000 Exemplare wurden übrigens mit einer 3D-Holokarte ausgestattet.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

4.0/10 rating 1 vote
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