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Sep23

BD Kritik: Avengers - Endgame

BD Kritik: Avengers - Endgame

Originaltitel: Avengers: Endgame
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Abenteuer, Action, Fantasy, Science-Fiction
Freigabe: FSK-12
Regie: Anthony Russo, Joe Russo

Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth 
u.a.

Wir danken Walt Disney für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Trotz der gemeinsamen Anstrengungen der beiden Avengers-Gruppen um Tony Stark und Steve Rogers konnte Thanos die sechs Infinity-Steine in seinen Handschuh integrieren und mit einem Fingerschnipp dafür sorgen, dass das halbe Universum ausgelöscht wurde. Nicht nur die 50% des gemeinen Volks zerfiel daraufhin zu Staub. Auch Drax, Mantis, Groot und Quill sowie T’Challa, Bucky, Wanda, Sam, Dr. Strange, Nick Fury und Peter Parker lösten sich vor den Augen ihrer Freunde in Luft auf. Von den 14 Millionen Möglichkeiten, wie das Ganze ausgehen konnte, wurde es nicht die von Strange einzig errechnete Möglichkeit, die in Thanos den Verlierer sah. Die Besiegten lecken sich derweil ihre Wunden oder schließen (im Falle der antriebslos vor sich hintreibenden Benatar, auf der sich Stark und Nebula befinden) mit ihrem Schicksal ab. Wäre da nicht Captain Marvel, würde es auch so laufen. Doch die von Fury im letzten Moment aktivierte Superheldin holt Stark und Nebula auf die Erde zurück. Dort beschließen Rogers, Hulk, Banner, Natasha, Rhodes und Rocket, Thanos erneut aufzuspüren und mit dessen Infinity-Steinen die Ereignisse wieder rückgängig zu machen. Als sie eine Energiesignatur empfangen, die auf den erneuten Einsatz der Steine hindeutet, gehen sie davon aus, dort auf Thanos zu treffen. Doch was sie finden, wird ihnen nicht gefallen. Die Umkehr der Geschehnisse und damit das Erreichen der einen Möglichkeit aus 14 Millionen scheint für immer verloren …

 


 

 


Kritik: Was 2008 begann wird 2019 mit einem bombastischen Knall sein großes Finale geben. Alle Fäden des Marvel Cinematic Universe laufen zu diesem ultimativen alles verändernden Showdown zusammen. Die Russo Brüder ("The First Avenger: Civil War") brachten in diesem Jahr mit "Avengers: Endgame" den mittlerweile 20. Film des Marvel Cinematic Universe auf die große Kinoleinwand. Der Inhalt des 20. Marvel Spielfilm mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth und Josh Brolin in den Hauptrollen beschreibt sich wie folgt: Nach den dramatischen Ereignissen in "Avengers: Infinity War", müssen nun die Übriggebliebenen als eine starke Allianz gegen den machthungrigen Thanos kämpfen, der mit Hilfe der Infinity-Steine die halbe Menschheit "ausgelöscht" hat. Kann sich das Blatt überhaupt noch einmal wenden? Das Avengers-Franchise hat auf der Leinwand eine beispiellose Reise bewältigt und in den 11 Jahren seit dem Eintritt ins Marvel Cinematic Universe Stationen zurückgelegt, die mehrere Galaxien umspannen. Im neuesten Abenteuer steht so viel auf dem Spiel wie nie zuvor: Es kommt zum tödlichen Showdown zwischen den Avengers und Thanos, dem mächtigsten Bösewicht des Universums. Die Avengers müssen ihre alte Entschlossenheit wiederfinden und den Kampf aufnehmen, um Thanos für immer zu vernichten. Nach seiner Kinoauswertung erschien "Avengers: Endgame" über Walt Disney am 05.09.2018 auf DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray und 4K Ultra HD jeweils im Keep Case und im Steelbook. Ob die Russo Brüder mit "Avengers: Endgame" ein weiterer Meilenstein geglückt ist und der letzte Part die Phase 3 vernünftig abschließt, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Was ist in "Avengers: Infinity Warpassiert? Die Avengers wurden besiegt und Thanos konnte wie angekündigt mit dem Schnippen eines Fingers die Hälfte allen Lebens auslöschen. In "Avengers: Endgame" stellt sich nun herhaus, dass die versprochene Balance nicht ein tritt. Fünf Jahre später ist nicht nur die Menschheit in einer tiefen Depression versunken, sondern auch die Avengers. Viele versuchen immer noch den Verlust zu verarbeiten, kommen dabei aber kaum voran. Auch die Avengers haben sich deutlich verändert, ohne einen Plan machtlos gegen Thanos stehen. Dies ändert sich jedoch, als eines Tages Scott Lang (Ant-Man) bei den Avengers auftaucht. Scott Lang bringt tatsächlich so etwas wie Hoffnung mit sich und einen Plan, wie man alles Rückgängig machen kann. Mit über 180 Minuten Laufzeit bietet "Avengers: Endgame" ein grandiosen Blockbuster auf die Leinwand und zu guter Letzt ins heimische Wohnzimmer. Nicht desto trotz fühlt sich der Film zu keiner Minute zu lang an. Im Gegenteil, es hätte durchaus mehr Screentime geben können. Gerade bei den unterschiedlichen Protagonisten oder dem Antagonisten Thanos hätte man etwas ausführlicher thematisieren können. Im Fokus steht nämlich hauptsächlich das Umsetzen des Plans, was dazu führt, dass viele Konflikte unter gehen. Besonders auffällig ist dies bei Clint Barton (Hawkeye), der zuvor einen sehr dunklen Pfad einschlug, später jedoch kein Bezug drauf genommen wird.

Eine Ausnahme bildet Thor, der als einzige Figur eine recht dubiose, teils lustige Charakterentwicklung durch gemacht hat. Zwar ist nicht jede Entscheidung immer wirklich gut ausgefallen, folgt mit der einen oder anderen Entscheidung auch eine große Überraschungen. Natürlich kommen auch Captain America und Iron Man nicht zu kurz. Sowohl Chris Evans als auch Robert Downey Jr. dürfen noch einmal zeigen, warum sie in den vergangenen Jahren die beiden Eckpfeiler des Marvel Cinematic Universe waren - Zu Recht. Es wird sich zeigen, ob die anderen Helden in ihre Fußstapfen treten können. Besonders Carol Danvers (Captain Marvel) ist durch die geringe Screentime tatsächlich eine kleine Enttäuschung geworden. So überspringt die Handlung leider komplett das erste Aufeinandertreffen von Captain Marvel und den Avengers. Der Großteil des Films dreht sich um den Plan Thanos doch noch zu schlagen. Am Ende kommt es aber auf die Umsetzung an und die ist nicht nur wirklich gut gelungen, sie bringt aber auch einige schöne und traurige Überraschungen mit sich.

Im Gegensatz zu "Avengers: Infinity War" ist das Finale in Part 2 etwas straffer gestrickt. Auch die WOW-Momente dürfte den einen oder anderen Marvel-Fan Gänsehaut bescheren. Einer der großen Pluspunkte von "Avengers: Infinity Warwar sicherlich Thanos Figur zu Präsentieren. Komplett am Computer erstellt, sorgte Josh Brolin dafür, dass seine Figur auch in "Avengers: Endgame" einer der besten Gegenspieler im Marvel Cinematic Universe bleibt. Jedoch verblasste Thanos-Figur durch mangelnder Screentime ein wenig und entwickelte sich zurück zur einer Komparsen-Figur. Klar, die Art und Weise, wie die Geschichte aufgebaut ist, machte ein anderes Vorgehen auch eher schwierig, schließlich stand der neue Plan der Avengers von Anfang bis Ende im Fokus. Aber das war nicht der einzige Grund. Thanos-Figur geriet aufs Abstellgleis, weil drei Protagonisten weitaus mehr Screentime spendiert bekommen haben, als sonst. Die Gründe dafür liegen nach Sichtung auf der Hand. Ändert es jedoch nichts an der Tatsach, dass Thanos in "Avengers: Endgame" nur noch ein Mittel zum Zweck diente und kein Highlight des Films war. Bei so vielen Charakter-Figuren, ist eine vernünftige Balance - so wie Thanos es für den Planeten wollte - eh unmöglich.

Trotz geringer Screentime bleibt Thanos in "Avengers: Endgame" aber trotzdem unerreibar als Antagonist und spätestens beim Showdown kommt auch bei Team-Thanos Zufriedenheit auf. Wer schon in "Avengers: Infinity War" mit den zahlreichen Charakter-Figuren und dessen Hintergründen überfordert war, der dürfte auch mit "Avengers: Endgame" seine Probleme haben. Genau das Gegenteil gilt allerdings für alle Fans, die genau das wollen. "Avengers: Endgame" fühlt sich in Stellen ähnlich übersteuert an wie "Avengers: Infinity War" und wie beim Vorgänger funktioniert es trotzdem irgendwie, wenn man mit dem Marvel Cinematic Universe vertraut ist. "Avengers: Endgame" ist sehr komplex, aber auch sehr Unterhaltsam, dass mehrere Sichtungen vorprogrammiert sind. Die Frage, wohin die Reise nun für das Marvel Cinematic Universe weiter geht, bleibt erstmal im verborgenen. Denn hier liefert der Film auch nach sein Ende kaum Antworten. Der Film versteht sich tatsächlich als Endpunkt der dritten Phasen des Marvel Cinematic Universe, ohne wirklich einen Ausblick zu bieten, wie es weiter geht. Lediglich bei den Guardians bekommt der Zuschauer einen kleinen Ausblick darauf, wohin die Reise bei "Guardians of the Galaxy Vol. 3" gehen könnte, der Rest schlummert im verborgenen.

Fazit: "Avengers: Endgame" führt zu Ende, was man mit "Iron Man" 11-Jahre zuvor begonnen hatte. Nach einem leicht zähen Anfang nimmt der Film an Fahrt auf und erzählt eine Geschichte, die schon beinahe eine Liebeserklärung an das von Marvel geschaffene Franchise gilt. Fans des Marvel-Franchise dürften voll auf ihre Kosten kommen und erhalten eine sehr emotionale, actionlasstige und mit WOW-Momenten bestücktes Geschichte, die Phase 3 zu einem gelungenen Ende bringt.

Wertung: 9|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

Verkaufstart: 05. September 2019

Publisher: Walt Disney

Homepage: www.disney.de/filme/avengers-endgame

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 2
Wendecover: Nein
Besonderheit: 3 Werbeflyer für Bücher, Comics und Actionfiguren enthalten

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 182 Min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital Plus 7.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)
3. Französisch (Dolby Digital Plus 7.1)
4. Audiokommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Dänisch
- Finnisch
- Französisch
- Niederländisch
- Norwegisch
- Schwedisch

Extras:
• Intro der Regisseure Anthony & Joe Russo optional abspielbar vor dem Hauptfilm (2:33 Min.)
• Audiokommentar der Regisseure Anthony & Joe Russo und der Autoren Christopher Markus & Stephen McFeely
Bonus Disc:
• Featurettes: In Gedenken an Stan Lee (07:15 Min.)
• Tonangebend: Das Casting von Robert Downey Jr. (5:25 Min.)
• Captain America: Der Mann aus einer anderen Zeit (12:18 Min.)
• Black Widow: Was es auch kostet (7:25 Min.)
• Die Russo Brüder: Die Reise zu Endgame (5:01 Min.)
• Die Frauen des MCU (4:52 Min.)
• Bro Thor (3:42 Min.)
• Zusätzliche Szenen: Goji-Beeren (0:37 Min.)
• Bomben an Bord (0:30 Min.)
• Die mieseste Armee der Galaxis (0:24 Min.)
• Du hast hier mal gelebt (1:10 Min.)
• Tony und Howard (0:27 Min.)
• Würdigung (1:41 Min.)
• Pannen vom Dreh (1:58 Min.)

Kritik Extras
Das Bonusmaterial wurde auf einer Bonus-Disc unter gebracht und umfasst mit "In Gedenken an Stan Lee", ein etwas über sieben Minuten langes Featurettes, wo dem Schöpfer der zahlreichen Marvel-Charaktere Tribut gezollt wird. Des Weiteren liegen noch bisher unveröffentlichtes Featurette über das Casting und die Arbeit von Robert Downey jr. und jeweils einen zu Captain America und Black Widow. Diese zwei Figurenvertiefungen schildern ausführlich die Auftritte der Beiden in den vergangenen Filmen und führen auch noch mal aus, wie man sie vom Comic auf die Leinwand transferierte. In "Die Russo Brüder: Die Reise zu Endgame" bekommt man dann das Regie-Duo noch einmal näher vorgestellt und präsentieren ihren Weg über alle vier Filme, die sie fürs Franchise gedreht haben. Zwei weitere Featurettes kümmern sich um die wichtigen Frauenfiguren des Marvel Cinematic Universe ("Die Frauen des MCU") sowie um die Typen-Verwandlung von Thor ("Bro Thor"). Während Ersteres aufarbeitet, wie viel Frauenpower mittlerweile im Franchise steckt, darf man bei Letzterem noch mal ein wenig lachen, wenn Chris Hemsworth in seinem "Anzug" vor und hinter der Kamera steht. Obendrauf gibt’s noch "Pannen vom Dreh" sowie sechs entfernte Szenen. Der Audiokommentar, den die Russo Brüder mit den Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely abhalten, ist nur über die Film-Blu-ray auswählbar.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 rating 1 vote
Pascal Müller

Pascal Müller

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Okt01

BD Kritik: Avengers - Infinity War

Geschrieben von: Pascal Müller BD Kritik: Avengers - Infinity War

Die Russo Brüder ("The First Avenger: Civil War") brachten in diesem Jahr mit "Avengers: Infinity War" den mittlerweile 19. Film des Marvel Cinematic Universe auf die große Kinoleinwand. Der Inhalt des 19. Marvel Spielfilm mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth und Josh Brolin in den Hauptrollen beschreibt sich wie folgt: Der mächtige Titan Thanos hat sein Reich verlassen und zieht mit seinen Handlangern mordend durch die Galaxis, um alle sechs Infinity Stones in seine Gewalt zu bekommen, Sollte er sie vereinen, würde er unendliche Macht erhalten. Sowohl die Avengers und weitere Superhelden auf der Erde, wo zwei der Infinity Stones zu finden sind, als auch die Guardians und Thor im All erfahren jedoch von Thanos' Plänen und stellen sich dem Schurken entgegen, versuchen die Steine zu beschützen und Waffen gegen Thanos zu finden. Doch mit einen derart mächtigen Gegner hatte es bisher keiner von ihnen zu tun... Nach seiner Kinoauswertung erschien "Avengers: Infinity War" über Walt Disney am 06.09.2018 auf DVD und Blu-ray jeweils im Keep Case und im Steelbook. Ob die Russo Brüder mit "Avengers: Infinity War" ein weiterer Meilenstein geglückt ist und der erste Part die Pforte auf eine Interessante Trilogie öffnet, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

9.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

   

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