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Feb24

BD Kritik: Bad Banks - Staffel 2

BD Kritik: Bad Banks - Staffel 2

Originaltitel: Bad Banks
Herstellungsland:
Deutschland, Luxemburg
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Drama, Thriller, Wirtschaft, Serie
Freigabe: FSK-12
Regie: Christian Schwochow

Darsteller: 
Paula Beer, Désirée Nosbusch, Barry Atsma u.a.

Wir danken Eye See Movies für das Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: In der zweiten Staffel erzählt Oliver Kienle, wie sich die Finanzwelt sechs Monate nach der Krise, mit der die erste Staffel endete, neu erfindet. Verschärfte Auflagen machen das Geschäft der fusionierten Deutschen Global Invest extrem mühsam. Der ersehnte Aufstieg in den Vorstand rückt für die neue Investmentchefin Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch) in weite Ferne. Auch für Jana Liekam (Paula Beer) läuft es in Frankfurt nicht nach Plan. Doch längst hat sie sich mit ihrem Team in Stellung gebracht. Während die alte Bankenwelt nur noch mit halber Kraft fährt, erlebt die junge Finanzbranche in kleinen beweglichen Startups und FinTechs einen fundamentalen Wandel. Um die riesige Herausforderung der Digitalisierung zu meistern, baut die DGI einen Inkubator in Berlin auf, einen „Brutkasten“ für junge FinTechs, die mit dem Investment der Bank großgezogen und an den Markt gebracht werden sollen. Jana soll die Leitung eines FinTechs übernehmen, das auf nachhaltige Finanzprodukte setzt. Doch heimlich fährt sie ihre eigene Agenda – schließlich hat sie noch eine Rechnung mit Leblanc offen. Die schillernde, turbulente Hauptstadt wird für Jana Chance und Herausforderung zugleich, nicht zuletzt weil ein alter Bekannter wieder in ihr Leben tritt, der charismatische Gabriël Fenger (Barry Atsma)... BAD BANKS nimmt uns auch in den neuen Folgen wieder mit auf eine waghalsige Reise in die Welt der Hochfinanz, die nach der Krise mehr denn je vor einem gewaltigen Umbruch steht. Neue Player wirbeln das althergebrachte System auf und das Spiel um Macht, Manipulation und persönlichen Ehrgeiz dreht sich weiter. Doch geht es diesmal für unsere Figuren um alles oder nichts. Noch nie lagen Aufstieg und Fall so nah beieinander und treibt unsere Helden in noch tiefere Abgründe. Ein Kampf der Generationen, bei dem am Ende die Frage bleibt, wer die Zukunft des Systems bestimmen wird…

 


 

 


 

Kritik: BAD BANKS feierte im Rahmen der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2018 Premiere. Die erste Staffel erschien 2018 auf DVD und Blu-ray und wurde parallel im Free-TV auf Arte und im ZDF ausgestrahlt. Eine Besprechung der ersten Staffel findet Ihr übrigens hier. Im Mittelpunkt der Serie steht die junge Investmentbankerin Jana Liekam, die für eine internationale Großbank in Luxemburg arbeitet. Als sie für den Fehler eines Kollegen gefeuert wird, vermittelt ihre Ex-Chefin Christelle Leblanc ihr einen Job bei der DEUTSCHEN GLOBAL INVEST in Frankfurt. Dort steigt sie schnell zur Projektleiterin auf. Doch sie steht auch in der Schuld von Leblanc, die immer wieder Forderungen stellt. Als Jana erkennt, wer im Hintergrund die Fäden zieht, holt sie zum Gegenschlag aus… BAD BANKS hat insgesamt über 20 Auszeichnungen bekommen und wurde unter anderem 2019 mit dem Deutschen Fernsehpreis als „Beste Drama-Serie“ und dem Grimme Preis in der Kategorie „Serie“ ausgezeichnet. Außerdem war BAD BANKS für den Internationalen Emmy® Award 2019 nominiert. Die Heimkinoauswertung der zweiten Staffel erfolgt auf DVD und Blu-ray in einem Digipak im Schuber am 06. Februar 2020 bei Eye See Movies. Mehr zur der Serie könnt ihr in unserer Kritik nachlesen.

Wie die erste besteht auch die zweite Staffel von BAD BANKS aus 6 Folgen die ca. 50 Minuten laufen. Die Regie führte dieses Mal Christian Zübert (ARTHURS GESETZ). Das Drehbuch schrieb u.a. wieder Oliver Kienle (DIE VIERHÄNDIGE). Zur Besetzung zählten weiterhin Paula Beer als Jana Liekam, Désiré Nosbusch als Christelle Leblanc, Mai Duong Kieu als Thao Hoang, Albrecht Abraham Schuch als Adam Pohl sowie Barry Atsma als Gabriel Fenger und Tobias Moretti als Quirin Sydow. Die Serie behandelt - wie oben bereits beschrieben - das Thema zwischen der alten und der jungen Bankenwelt und deren Vertretern. Denn sechs Monate nach der Bankenkrise haben sich die Vorzeichen in der schnelllebigen Hochfinanzwelt geändert. Investmentfonds, so scheint es, sind die Anlageart von gestern, heute sind durch Start-Up-Unternehmen entwickelte FinTechs angesagt, weshalb innerhalb der Deutschen-Global-Invest-Bank mit Sitz in Frankfurt die ohnehin schon große Konkurrenz, sich ins schier Unermessliche steigernd, geschürt wird.



Die von Ehrgeiz getriebene, risikofreudige Jana Liekam (Paula Beer) will sich mit der kontrollierten, analytischen Thao (Mai Duong Kieu) und dem aufbrausenden Adam (Albrecht Schuch) von Christelle Leblancs (Désiré Nosbuschs) Einfluss befreien und ihre Karrieren selbst bestimmen. Ihr Ziel ist der Einzug in den Inkubator für Zukunfts-Finanzideen in Berlin. Ihre Idee, in nachhaltige Finanzprodukte zu investieren. Da kommt das ökologisch ausgerichtete "GreenWallet" von Ben Kaufmann (Noah Saavedra) gerade recht. Zugleich müssen Sie das Geld aus dem Insider-Deal verschwinden lassen, um nicht erpressbar zu sein. Alle drei haben zudem mit erheblichen privaten Problemen zu kämpfen. Christelle Leblanc, die manipulative, abgezockte Leiterin des Investmentbankings der "Global", steht nach dem Scheitern der Restrukturierung dieser Sparte mit dem Rücken zur Wand. Daher braucht sie Jana, um im Spiel zu bleiben. Der charismatisch-provokante, energiegeladene Gabriel Fenger (Barry Atsma) sitzt währenddessen noch im Gefängnis, hat aber für die Zeit danach eigene, große Pläne.



Trotz der Rückblende auf die Geschehnisse der ersten Staffel zu Beginn muss man sich erst wieder einfinden, weil diese Serie sehr auf Effekt und Tempo getrimmt ist. Es scheint sogar, dass sich die Schlagzahl sogar noch erhöht hat und das Chaos verschärft. Neben dem Beschuss von Fachbegriffen aus dem Finanzsektor und nur kurz eingeblendeten Handy-Nachrichten und häufigen Ortswechseln kann man schnell den Faden verlieren. Die Dialoge in ausländischen Sprachen sind immerhin untertitelt. 
BAD BANKS beschreibt einen Kampf der Löwinnen und Sie erzeugt einen soghaften Druck, gepaart mit Gier, Skrupellosigkeit und immenser Hektik die Story dazu antreibt, dem Konkurrenten, ob Feind oder Freund, immer einen Winkel- oder Schachzug voraus zu sein. Ein doppelte Spiel zu spielen, zu lügen und zu vertuschen, zu intrigieren, zu verraten und Gefahren einzugehen, die sie oder andere, mit ihrer Gesundheit oder gar dem Leben bezahlen müssen. Die menschlichen Tragödien werden auch durch die nervöse Inszenierung in unterkühltem Ambiente grandios inszeniert, wo jedoch für zwischenmenschliche, ruhigere Momente leider wenig Zeit und Raum gelassen wurde.

Fazit: Die Story der zweiten Staffel von BAD BANKS, die ihre Protagonisten mit einem Problem nach dem anderen konfrontiert, bietet wenig Zeit und Raum um sich im Detail zu etablieren, liefert aber einen aufschlussreichen Einblick in die Machenschaften und Skrupellosigkeit. Spannend inszeniert, wenn auch schwer zu verfolgen. Diejenigen, die mit der ersten Staffel bereits warm wurden, werden auf Ihre Kosten kommen.

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

  

DVD Verkaufstart: 06. Februar 2020

Publisher: eye see movies / AV-Visionen (Staffel 2)
Homepage: www.themroc.com/film/aktuelles/bad-banks-tv-serie-zweite-staffel/

Verpackung: Digipack im Schuber
Anzahl Disks: 2
Wendecover: Ja

Bild: 1.77:1 (16:9)
Laufzeit: ca. 312 min. + 65 Min. Bonus
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Episoden­anzahl: 6

Extras:
• Booklet
• Interviews mit Regisseur Christian Zübert und Autor Oliver Kienle

Kritik Extras
Ausführliche Interviews mit den Machern bilden den Kern und bieten einiges an Hintergrundinformationen. Das Booklet bietet einen Mehrwert und rundet die Extras positiv ab. Man hätte aber auch ein richtiges Making Of oder ein Audiokommentar auf die Discs packen können.


Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote
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