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Feb19

BD Kritik: Between Worlds

BD Kritik: Between Worlds

Originaltitel: Between Worlds
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Action, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Maria Pulera

Darsteller: Nicolas Cage, Franka Potente, Penelope Mitchell
 u.a.

Hardware: Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

Wir danken EuroVideo für das Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Joe (Nicolas Cage) ist ein heruntergekommener Trucker, den die Erinnerungen an seine verstorbene Frau und Tochter plagen. Zufällig trifft er auf Julie (Franka Potente), die eine besondere Gabe besitzt und sich in der Welt zwischen Leben und Tod bewegen kann. Joe hilft ihr bei dem verzweifelten Versuch, ihre komatöse Tochter Billie (Penelope Mitchell) zurück zu holen. Doch der Geist von Joes verstorbener Frau ergreift Besitz von Billies Körper, um eine offene Rechnung in der Welt der Lebenden zu begleichen.

 


 

 


Kritik: Kürzlich sorgte Oscar Preisträger Nicolas Cage im Horror-Schocker "Mandy" für Furore. Nun taucht er im abgedrehten und expliziten Action-Thriller "Between Worlds" wieder in die dunklen Gefilde von Schmerz und Lust ein. In weiteren Rollen konnte die Regisseurin und Drehbuch Autorin Maria Pulera für die spanische Produktion die deutsche Ausnahmeschauspielerin Franka Potente ("Lola rennt", "Die Bourn Identität") und Shooting Star Penelope Mitchell ("Hellboy - Call Of Darkness", "The Vampire Diaries") gewinnen. Für die atmosphärischen musikalischen Momente sorgte Angelo Badalamenti, der schon für Klassiker wie "Twin Peaks", "Mullholland Drive" oder "The Beach" verantwortlich war. Maria Pulera's Debütfilm "Between Worlds" beschreibt sich wie folgt: Joe (Nicolas Cage) ist ein heruntergekommener Trucker, den die Erinnerungen an seine verstorbene Frau und Tochter plagen. Zufällig trifft er auf Julie (Franka Potente), die eine besondere Gabe besitzt und sich in der Welt zwischen Leben und Tod bewegen kann. Joe hilft ihr bei dem verzweifelten Versuch, ihre komatöse Tochter Billie (Penelope Mitchell) zurück zu holen. Doch der Geist von Joes verstorbener Frau ergreift Besitz von Billies Körper, um eine offene Rechnung in der Welt der Lebenden zu begleichen. Über EuroVideo erscheint der Film am 28.02.2010 auf DVD, Blu-ray und als VoD. Ob "Between Worlds" das Potential eines gelungenen Action-Thriller bieten kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Nicolas Cage war in den 1990er mit "The Rock - Fels der Entscheidung", "Con Air" und "Im Körper des Feindes: Face/Off" ein A-Star in Hollywood und sein Name stand für Erfolg und Qualität. Ab den 2000er ging es mit ihm Berg ab und nur jeder vierte Film war ein Erfolg oder konnte die Qualität eines guten Films übermitteln. Nach sein Erfolg mit "Ghost Rider" (2007) folgte mit "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" (2011) sein letzter großer Kinofilm. Danach folgten nur noch dtd-Produktion, wovon er fünf bis sechs Filme pro Jahre drehte. "Between Worlds" ist so ein Kandidat und auch hier spielt Nicolas Cage wieder die Hauptrolle, der seine Filmografie jedoch alles andere als aufwertet - mal wieder! Es kommt einem nicht nur so vor, als würde Nicolas Cage praktisch jede Rolle annehmen, die er und sein Manager kriegen kann. Es ist leider auch so und ein blick auf seine Filmografie zeigt einem gut, dass er Mitten in seiner B-,C- und Z-Movie Karriere drin steckt und gar nicht vor hat, den Kurs zuändern. Mit "Between Worlds" verkörpert er einen heruntergekommenen Trucker mit einem noch heruntergekommenen Bart und einer heruntergekommenen Frisur, die seit geraumer Zeit kein Shampoo mehr gesehen hat. Visuell blüht Nicolas Cage in seiner B-, C- und Z-Movie Karriere bestens auf, er macht offensichtlich kein heil drum, wie es mit ihm Finanziell zurzeit steht. Sein Aussehen und seine schauspielerischer Darbietung sind so konfus, dass man denken mag, dass man ihm mit eine Kiste Schnaps für die Filmrolle gewinnen konnte.

Dabei beginnt "Between Worlds" durchaus interessant, noch dazu wo Nicolas Cage als heruntergekommener, alkoholsüchtiger und ein wenig durchgeknallter Trucker grundsätzlich eine passende Besetzung ist. Allerdings wird bereits zu Beginn des Films klar, dass das Drehbuch nur wenig Anstalten macht, die Ereignisse oder Hintergründe wirklich zu erklären, sondern diese lieber als gegebene Tatsache in den Raum wirft. Dementsprechend scheint sich hier auch keiner auch nur ansatzweise darüber zu wundern, dass eine Franka Potente fröhlich zwischen den Welten wandeln kann. Einen Spannungsbogen oder Überraschungen sucht man hier ebenfalls vergeblich, denn der Ablauf der Geschichte wird bereits bei in der Inhaltsangabe offenbart, und so konzentriert sich "Between Worlds" lieber darauf, seine schräge Momente und konfus Dialoge als kunstvoll zu verkaufen. Selbst Nicolas Cage - dessen Name schon ein Markenzeichen für den Schauspieler darstellt - erscheint hier viel zu übertrieben und nachhaltig unglaubwürdig, während Franka Potente zwar solide, aber auch nicht wirklich bemüht wirkt. Da bleibt ein flüssige Abläufe oder gar eine ansprechende Erzählung schnell auf der Strecke und eine klare Struktur ist nicht wirklich nicht erkennbar. Selbst der Soundtrack weiß hier nicht so recht, in welche Richtung er eigentlich gehen will. Schlussendlich hat "Between Worlds" weder etwas zu sagen, noch weiß die absurde Handlung auf irgendeine Art und Weise zu fesseln. Als Zuschauer kämpft man sich in der Hoffnung auf Besserung durch das vorhandene Chaos, nur um am Ende feststellen zu müssen, dass hier wirklich nicht mehr dahintersteckt als knapp 90 Minuten Zeitverschwendung.

Fazit: Maria Pulera's Debütfilm "Between Worlds" hätte inhaltlich durchaus das Potential eines unterhaltsamen Action-Thriller, versagt jedoch komplett bei Umsetzung. Hier passt einfach nichts zusammen und letztendlich steht der Endverbraucher beinahe chancenlos, dem wirren Chaos gegenüber. Der Unterhaltungswerte liegt unter dem Erwarteten und Nicolas Cage ist visuell, aber auch von seiner Schauspielerischen Leistung am Tiefpunkt seiner Karriere angelangt. Franka Potente hingegen spielte ihre Rolle zwar solide, wirkte aber nicht wirklich bemüht in ihrer Mutter-Rolle und verblasste an der Seite von Nicolas Cage als B- und Z-Promi. Dank ein paar nette Szenen rettet sich der Film vor dem totalen Zusammenbruch, der Schlussendlich aber ein Film darstellt, den man ohne weiteres links liegen lassen kann.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.0/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

Verkaufstart: 28. Februar 2019

Publisher: EuroVideo

Homepage: -

Verpackung: Keep Case
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 90 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD High Resolution Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD High Resolution Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*Keine

Kritik Extras
Leider kommt diese Veröffentlichung ohne Extras daher. 

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