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Dez28

BD Kritik: Death Kiss

BD Kritik: Death Kiss

Originaltitel: Death Kiss
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Action
Freigabe: FSK-18
Regie: Rene Perez

Darsteller: 
Robert Bronzi, Daniel Baldwin, Richard Tyson u.a.


 

Inhalt: In einer amerikanischen Großstadt gerät die öffentliche Gewaltkriminalität zunehmend außer Kontrolle. Ganze Stadtviertel stehen davor, von Gangstern, Räubern und Dealern beherrscht zu werden. Der Radiomoderator Dan Forthright des Senders Justice Radio zählt zu denjenigen, die der Welle des Verbrechens die Stirn bieten. Im Stil des legendären Reporters Edward R. Murrow prangert Forthright die Unfähigkeit der Politik und die Passivität der Strafverfolgungs-behörden an. "Wer beschützt uns?", fragt Dan in seiner Sendung und findet für sich selbst keine Antwort. Da taucht aus dem Nichts der mysteriöse Vigilant "Mr. K" auf, der ein Relikt aus einer anderen Ära zu sein scheint. "Mr. K" begibt sich auf einen privaten Feldzug gegen das Verbrechen. Nacht für Nacht stellt er die Gangster auf frischer Tat und verpasst ihnen eine Ladung Blei. Doch sein größter Widersacher, der brutale Gangsterboss Tyrel, schlüpft "Mr. K." immer wieder durch die Finger. "Mr. K." führt das Leben eines Phantoms. Der einzige Hinweis auf seine Vergangenheit ist die junge Mutter Ana, deren zehnjährige Tochter Isabel im Rollstuhl sitzt. Ana erhält regelmäßig Geld von "Mr. K.", aber sie weiß nicht, warum er dies tut. Während Ana dem Geheimnis von "Mr. K." näher kommt, erhält dieser den entscheidenden Hinweis, wo er Tyrel aufspüren kann …

 


 

 


Kritik: Was waren das noch für Zeiten, als Charles Bronson in der Rolle des Paul Kersey in der legendären DEATH WISH-Reihe (BGT-Special) die Straßen von bösen Buben befreite. Mit dem 5. Teil endete diese Ära. Gründe für das Aus gab es zuhauf. Die Kult-Filmschmiede „Cannon“ ging pleite, die Produktionsbudgets wurden kleiner, die Qualität entsprechend schlechter. Zudem ließ das Zuschauerinteresse merklich nach und jeder neue Aufguss generierte weniger Geld. Selbst wenn dies alles nicht so eingetroffen wäre, das Altern eines jeden Menschen kann man nicht aufhalten. Und deshalb ist es im fiktiven wie auch im wahren Leben so, dass man sich von gewissen Dingen verabschieden muss. Für uns Actionfilm-Fans bedeutet dies, dass die einstigen Actionhelden unserer Jugend irgendwann die letzte Patrone abgefeuert haben. In den letzten Jahren keimte aber so eine Art Hoffnung auf: Plötzlich wurden ältere oder gar bereits verstorbene Schauspieler via Tricktechnik zurück auf die Leinwand gebracht.


Filme wie ROGUE ONE: A STAR WARS STORY – in dem kein Geringerer als Peter Crushing alias Tarkin zum Leben erweckt wurde – oder GUARDIANS OF THE GALAXY 2 – in dem wir einen jungen Kurt Russel zu Gesicht bekamen – seien da mal als aktuelle Beispiele genannt. Das gibt viel Anlass für Spekulationen. Übernehmen CGI Figuren(außerhalb gängiger Animationsfilme) bald den Part eines beliebten und bereits etablierten Filmcharakters? Oder besser: Gibt es womöglich einen neuen RAMBO Film im Jahre 2040? Nicht als Reboot, nein, mit „CGI“ Sly Stallone in der Hauptrolle? Ein zugegeben faszinierender Gedanke. Im Falle von Charles Bronson scheint sich dieses Gedankenspiel aber zumindest vorerst erledigt zu haben. Mit Robert Kovacs (welcher auf IMDb auch als Robert Bronzi geführt wird) scheint man nahezu einen Doppelgänger der Filmlegende gefunden zu haben. Was liegt also näher, mit ihm einen Revenge-Film im Stile von DEATH WISH zu drehen?

B-Film Regisseur Rene Perez hat versucht, mit einem sichtbar schmalen Budget eine Art Hommage an die alten Vigilante-Streifen der 70er und 80er Jahre zu verwirklichen. Leider gelingt ihm das nur zu selten. Der Film ist weder spannend, noch dreckig genug, um  nur ansatzweise das Niveau damaliger bekannter Filme wie DEATH WISH zu erreichen. Die Geschichte ist einfach gehalten und plätschert förmlich vor sich hin. MR. K lauert Kriminellen auf, die er gezielt ins Jenseits befördert. Nebenbei hilft er einer alleinerziehenden Mutter - was ganz offensichtlich vergangener Taten geschuldet ist - dem Zuschauer wird das aber als „großer“ Twist verkauft. Das ist aber alles nicht weiter schlimm, solange die Action stimmt. Doch auch diesbezüglich gibt es nichts Fantastisches zu berichten, fallen die Auseinandersetzungen doch recht zäh, lahm und gediegen aus. Da werden beispielsweise Gangster von unserem Helden uninspiriert über einen Schrottplatz gejagt, was mit teils unpassend platzierten Slo-Motion Aufnahmen noch kreativloser wirkt, als es generell schon ist.

Dennoch können sich die Shootouts zumindest vom Gewaltgrad her sehen lassen, denn wenn MR. K mit der schön polierten Magnum auf seine Gegner ballert, knallt er ihnen verdammt große Löcher in den Pelz. An Blutpacks wurde definitiv nicht gespart, da spritzt es wie aus Eimern. Das allein rechtfertigt die FSK 18 Freigabe. Trotz limitierter Mittel, konnte man mit Daniel Baldwin einen recht bekannten Namen für eine kleine Rolle als patriotischer Radiomoderator gewinnen und als Bösewicht macht Richard Tyson – mit dem Perez schon zum wiederholten Male zusammengearbeitet hat – eine überzeugende Figur. Eva Hamilton macht als Eye Candy ebenfalls ein gute Figur und zieht blank. Ein großes Plus ist aber Robert Kovacs, den man den wortkargen Rächer mit der Knarre ohne Weiteres abnimmt. Sein starkes Charisma ist es, das die Zuschauer bis zum Ende bei der Stange hält. Kovacs nur als Bronson-Double abzutun, wird ihm nicht gerecht. Er vermittelt dem Publikum definitiv seinen eigenen Charme. Regisseur  Rene Perez, der den ersten DEATH WISH Film zu seinen Lieblingsfilmen zählt und auch das Drehbuch zu DEATH KISS schrieb, sagt über seinen Star folgendes: „Ich habe ihn in Almeria Spanien entdeckt. Ich hatte gerade eine Western-TV-Sendung gedreht und fand heraus, dass er dort als Schauspieler für eine Live-Stuntshow gearbeitet hat. Ich war natürlich überwältigt von seiner Ähnlichkeit mit Charles Bronson. Er ist einfach als Charles Bronson wiedergeboren. Die Art und Weise, wie er schauspielert, sich bewegt und sogar sein Tonfall. Er ist auch ein sehr engagierter und professioneller Schauspieler. Ich habe bisher 3 Filme mit ihm gemacht und ich hoffe, dass ich noch unzählige mehr mit ihm machen kann.“

Fazit: DEATH KISS ist nicht der erhoffte Rache-Actioner geworden. Dafür fehlte einfach das Budget und auch inszenatorisch wurden nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Doch die blutigen Shootouts und vor allem das Charisma des Hauptdarstellers machen so einiges wett. Actionfans und Bronson-Jünger im Speziellen können einen Blick riskieren.

Wertung: 5.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

Verkaufstart: 14. Dezember 2018

Publisher:
Busch Media Group
Homepage: -

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 88 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
*Trailershow

Kritik Extras
Neben einer Trailershow befindet sich ein interessanter, amüsanter und aufschlussreicher Audiokommentar von Regisseur Rene Perez auf der Scheibe. Weitere Extras sucht man leider vergebens.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

4.0/10 rating 1 vote
Kevin Zindler

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