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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jul20

BD Kritik: Florence Foster Jenkins

BD Kritik: Florence Foster Jenkins

Originaltitel: Florence Foster Jenkins
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Drama
Freigabe: FSK-0
Regie: Stephen Frears

Darsteller:
Meryl Streep, Hugh Grant, Simon Helberg u.a.

Preis zum Test: EUR 12,74


 

Inhalt: FLORENCE FOSTER JENKINS erzählt die wahre Geschichte der gleichnamigen legendären New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence (Meryl Streep) in ihrem Kopf hört, ist wunderschön - für alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr "Ehemann" und Manager, St Clair Bayfield (Hugh Grant), ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschließt, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall für die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner größten Herausforderung stellen…

 


 

 



- Kritik -
    

Die Geschichte der FLORENCE FOSTER JENKINS ist keine Erfindung, sondern es gab sie wirklich. Eine Frau, deren größter Traum war es zu singen, das Talent dazu aber fehlte: „People may say I can’t sing, but no one can ever say I didn’t sing.“ Sagt dann auch ein Schriftzug auf ihrem Grabstein. Bereits 2015 diente das Leben von Foster Jenkins als Inspiration für Xavier Giannolis Spielfil0 MADAME MARGUERITE ODER DIE KUNST DER SCHIEFEN TÖNE (2015). Giannoli verlegte die Handlung allerdings ins Paris der 1920er-Jahre und besetzte die Titelrolle mit der französischen Schauspielerin Catherine Frot. Von Von Constantin Film ist nun quasi die Hollywood-Fassung auf DVD und Blu-ray erhältlich. Taugt der Film was, für den Meryl Streep natürlich auch eine weitere Oscar-Nominierung erhalten hatte?

Welchem Genre man dem Film zuordnen möchte, ist eine erste schwierige Frage. Die beiden männlichen Parts Hugh Grant und Simon Helberg (Howard Wolowitz, bekannt aus der Serie THE BIG BANG THEORY (2007-)), lassen eher auch eine Komödie schließen und zugegeben der Ton des Films ist lange Zeit eher heiter und locker. Alles wirkt wie ein belächelnder Blick auf das Leben von Florence Foster Jenkins. Man sullt sich etwas in der historischen Zeit was Ausstattung und Kostüme angeht doch möchte man den Zuschauer nicht mit allzu düsteren Bildern vergraulen. Nimmt man nun den Hauptpart und damit Meryl Streep dazu, so fügt sich sie und ihre Rolle homogen größtenteils in dieses Muster ein. Größtenteils. Denn sie offenbart noch ein paar Nuancen ihrer Figur, die den Film etwas von der Komödie zum Drama führt und auch die männlichen Figuren zu ernsteren Momenten zwingt. 

Nun ist dies nicht der einfachste Spagat und macht es dem Zuschauer manchmal schwer zu erkennen, welchen Ton der Film gerade treffen möchte. So will er mehr sein als ein Komödie und verlässt sich doch allzu oft auf seine humoristischen Augenblicke. Meryl Streep und Hugh Grant gelingt es dabei aber souverän diese beiden Facetten des Films mit in ihr Spiel zu integrieren. Auch ist es erfrischend Simon Helberg mal in einer anderen Rolle als des Nerds aus der bekannten Serie zu sehen. Ziemlich schnell kann er sich von seiner bekanntesten Rolle lösen und überzeugt bei seinem Auftritt auf der großen Leinwand. So wird am Ende der Film diejenigen vor allen Dingen überzeugen, die befürchtet haben, dass der Film zu ernst und trocken werden könnte. Die Inszenierung ist lockerleicht und geht eher in eine Richtung, dass man Hollywood vorwerfen könnte, dass sie das Leben der wahren Florence Foster Jenkins etwas zu weichgespült wiedergeben. Es ist eben nur eine mögliche Version ihres Lebens, die man hätte auch bestimmt schlechter umsetzen können. Doch durchaus besteht auch Luft nach obene, welche man womöglich hätte nutzen können, wenn man die Genresprünge besser ausgearbeitet hätte.

  

- Fazit -  

Unterhaltsamer Blick auf ein mehr oder weniger einzigartiges, musikalisches Talent. Von der Stimmung her etwas unhomogen, weiß der Film aber über zwei Stunden grundsolide zu unterhalten.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 01. Juni 2017
BD Verleihstart: 01. Juni 2017

Publisher: Constantin / Highlight Communications

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 110 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD HR 5.1)
2. Deutsch (DD 2.0)
3. Englisch (DTS-HD HR 5.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Gestaltung des Looks (ca. 3,5 Min.)
  • Vom Drehbuch auf die Leinwand (ca. 4 Min.)
  • Unsere Welt ist eine glückliche Welt (ca. 5 Min.)
  • Die Musik und Lieder von Florence (ca. 4 Min.)
  • Interviews (ca. 50 Min.)
  • Making Of (ca. 5 Min.),
  • Deleted Scenes (ca. 6 Min.)
  • Kinotrailer Deutsch (ca. 2 Min.)
  • Kinotrailer Englisch (ca. 2 Min.)

Kritik Extras
Alles etwas kurz geraten, aber am Ende besser als gar nichts.

Wertung: 5|10

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