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Jun25

BD Kritik: Hooten & the Lady - Staffel 1

BD Kritik: Hooten & the Lady - Staffel 1

Originaltitel: Hooten & the Lady
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Drama, Serie
Freigabe: FSK-12
Regie: Justin Molotnikov, Daniel O'Hara, Colin Teague u.a.

Sprecher: Michael Landes, Ophelia Lovibond, Shaun Parkes
u.a.

Preis zum Test: EUR 19,99


 

Inhalt: Im tiefsten Amazonas läuft die britische Archäologin und Aristokratin Lady Alexandra Lindo-Parker (Ophelia Lovibond, "Guardians of the Galaxy") im wahrsten Sinne des Wortes dem amerikanischen Abenteurer und Tunichtgut Ulysses Hooten (Michael Landes, "Final Destination 2") in die Arme. Obwohl Hooten und die Lady auf den ersten Blick keine echte Verbindung zueinander haben, soll es eine schicksalhafte Begegnung für beide werden. Denn trotz ihrer Gegensätzlichkeit geben das charmante Schlitzohr und die distinguierte Lady ein tolles Team ab, wenn es darum geht, verschollene Schätze zu heben und die damit verbundenen Gefahren zu meistern.

 


 

 



- Kritik -
  

Wo sind sie nur hin, die ganzen Abenteuerfilme? Das Genre, hat sich seit Jahren rar gemacht. Selbst Indiana Jones’ Rückkehr 2008 konnte nicht mehr an das Abenteuergefühl anknüpfen, welches die Vorgänger so lebhaft gemacht hat. In THE LEGEND OF TARZAN (2016) kam dieses Gefühl kurzzeitig wieder auf, konnte jedoch nicht über die gesamte Laufzeit aufrechterhalten werden. Wer Abenteuer sucht, ist derzeit in der Videospielelandschaft ein wenig besser aufgehoben. Mit Lara Croft in TOMB RAIDER durch verlorene Städte schlendern oder mit Nathan Drake in UNCHARTED nach Madagaskar reisen. Hier ist das Abenteuer noch richtig greifbar. Während der UNCHARTED-Film noch en wenig auf sich warten lässt (kürzlich wurde Tom Holland als junger Nathan Drake gecastet), nutzt die BBC-Serie HOOTEN & THE LADY die Gunst der Stunde und präsentiert sich als waschechte Abenteuer-Serie.

Hooten (Michael Landes) ist ein vorlauter Grabräuber, der mit viel Witz, aber auch Herz, durch die Weltgeschichte reist und versucht Artefakte zu Geld zu machen. Dabei geht es ihm nicht um die eigene Bereicherung, doch davon ahnt Lady Alexander (Ophelia Lovibond) jedoch nichts. Die aus vornehmem Hause stammende und für das British Museum arbeitende Archäologin trifft rein zufällig im tiefsten Dschungel auf Hooten. Seine ungehobelte, amerikanische Art ist ihr zuwider, doch werden sie zwangsläufig zu Partnern. Immer wieder kreuzen sich  in allen erdenklichen Ecken der Erde ihre Wege und obwohl Lady Alex eigentlich ihre Hochzeit planen sollte, stürzt sie sich von einem Abenteuer ins nächste.

Sowohl INDIANA JONES, als auch TOMB RAIDER und UNCHARTED haben umfangreiche phantastische Elemente. Diese fehlen bei HOOTEN vollständig. Realistisch ist die Serie jedoch beileibe nicht. Es werden sagenumwobene Schätze gesucht (und gefunden) und das ungleiche Paar schlittert von einer wilden Reise in die nächste. Rätsel müssen gelöst, Fallen entschärft und unwirtliche Natur bekämpft werden. Hootens ganovenhafte Vergangenheit ist zudem nicht selten dafür verantwortlich, dass man versucht ihm mit Waffengewalt die Artefakte abzuluchsen. Doch auch Lady Alex benimmt sich nicht sonderlich ladylike und vergisst zuweilen nicht nur ihre vornehme Herkunft, sondern auch ihre archäologische Ausbildung. Die Probleme und Lösungen werden in haarsträubender Manier aus- und aufgelöst. Das erinnert eher an eine bodenständigere Variante von DOC SAVAGE, als an INDY. Doch trotz des trashigen Charakters, strahlt die Serie stets einen gewissen Charme aus, so dass die Gratwanderung zwischen Spaß/Abenteuer und absurdem Quatsch gelingt.

Dies liegt nicht zuletzt an den beiden Hauptdarstellern, die sich gegenseitig gut ergänzen und miteinander harmonisieren. Der ständige Zusammenprall der beiden unterschiedlichen Kulturen und die knisternde Chemie zwischen Hooten und der Lady sind stets ein Quell für Amüsement. Die Serie profitiert sehr davon, dass man die verschiedenen Länder tatsächlich besucht hat, auch wenn es nicht selten nach Studioaufnahmen aussieht. Ein gewisses Entgegenkommen des Zuschauers ist jedoch unabdinglich, um an HOOTEN Gefallen zu finden. Andernfalls drängt sich einem nur allzu schnell der trashige Charakter auf, auch wenn die Serie in erster Linie versucht leichtfüßig zu unterhalten.

  

- Fazit -  

HOOTEN & THE LADY setzt komplett auf Spaß und pfeift auf jeglichen Realismus. Pulp-Geschichten als Serie mit trashigem Charme und hohem Tempo. Launig, kurzweilig, teilweise auch platt und oberflächlich. Insgesamt bleibt viel Potential auf der Strecke, auch wenn die Chemie zwischen den beiden Protagonisten stimmt.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 26. Mai 2017
BD Verleihstart: 26. Mai 2017

Publisher: Polyband (Staffel 1)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 360 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1)
2. Englisch (DTS 5.1)

Untertitel:
Keine

Extras:

  • Making Of

Kritik Extras
Ein kurzes Making Of zu jeder Episode zeigt einen halbwegs aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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