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Sep10

BD Kritik: Kings

BD Kritik: Kings

Originaltitel: Kings
Herstellungsland:
Belgien, Frankreich
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Drama, Krimi, Thriller
Freigabe: FSK-12
Regie: Deniz Gamze Ergüven

Darsteller: 
Halle Berry, Daniel Craig, Issac Ryan Brown u.a.

Wir danken Universal Pictures für das Rezensionsexemplar!


 

Inhalt: Millie ist eine willensstarke, fürsorgliche junge Frau, die allein acht Pflegekinder großzieht. Als in ihrer Nachbarschaft Rassenkonflikte aufflammen und die Spannungen immer größer werden, verbündet sie sich mit ihrem unberechenbaren Nachbarn Obie, um ihre Kinder zu schützen. Nach dem Freispruch der vier Polizisten, die den Afroamerikaner Rodney King mit Stockschlägen und Fußtritten brutal misshandelt hatten, brechen in Los Angeles gewalttätige Unruhen aus. Millie muss mit Obies Hilfe einen Weg aus dem lebensgefährlichen Chaos finden, um zu verhindern, dass ihre Familie ins Kreuzfeuer gerät ...

 


 

 


Kritik: Von den Grundlagen kommt das belgisch-französische Drama von Deniz Gamze Ergüven eigentlich ganz solide daher. Stars wie Halle Berry, bekannt aus „The Call – Leg nicht auf!“, „Rising Star“ oder „Kingsman: The Golden Circle“ und auch Daniel Craig, bekannt aus zahlreichen James Bond Filmen, „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ oder „Flashbacks of a Fool“ liefern meistens recht zuverlässig ab. Auch diesmal haben beide Schauspieler ordentliche Arbeit geleistet, allerdings reißt es das aber irgendwie nichts so richtig raus.



Geht man nach der Inhaltsangabe verspricht man sich einen spannenden Film, der nicht allzu seicht daherkommt und vielleicht etwas zum Nachdenken anregt. Jedenfalls rechnet man damit gut unterhalten zu werden. Allerdings stellt sich heraus, dass der Film eigentlich weniger Spielfilm ist und erst recht wenig unterhaltsam wirkt. Viel ist diesem sehr schwierigen immer wieder aktuellen Thema verschuldet, aber auch die Art und Weise wie der Film umgesetzt wurde trägt einiges dazu bei. Im Großen und Ganzen begleitet man eine Pflegemutter mit ihrer Schar an Pflegekindern im Alltag an diesem bestimmten Tag, an dem die Hölle im Rassenkrieg losbricht.


Hat sich die Anfangsverwirrung, wer denn jetzt zu wem gehört und wer welche Aufgabe hat, gelegt, sorgen die Ereignisse stets dafür, dass einem die Übersicht schnell wieder verloren geht. Nimmt man diesen Film eher als Dokumentation an und lässt sich auf diese etwas speziellere Art der Darstellung ein, dann kommt die ganze Atmosphäre und die aufkochenden Emotionen sehr gut rüber. Auch die Unterschiede der Emotionen des Jungen mit seinen Teenagerproblemen und die Emotionen der Mutter mit den politischen Problemen sind ausgesprochen gut differenziert. Man merkt ganz deutlich, das die Regisseurin immer darauf bedacht war den wahren Hintergrund des Films realistisch und unverblümt darzustellen, mit dem Versuch daraus einen unterhaltsamen Spielfilm zu machen, was aber wiederum schlichtweg in die Hose ging.

Was eigentlich genau Daniel Craigs Charakter in diesem Film zu suchen hatte wird erst klar, als gegen Ende der Geschichte sich die überforderte Pflegemutter und er ziemlich nahe kommen, was natürlich durch erotische Träume von ihr sehr klischeehaft und plump eingeläutet wurde und anschließend ziemlich rasch wieder untergeht. Die meisten wirklich Aufmerksamkeit erregenden Geschehnisse treten kurz vor Ende des Films auf und werden gefühlt auf halben Wege nicht mehr weitergeführt. Bevor man in die Not kommt irgendwelche Merkwürdigkeiten aufzuklären oder ein verkorkstes Leben noch mehr zu verkorksen lässt man den Film völligst unvermittelt enden. Bumms, da sitzt er nun der Zuschauer alleingelassen in endgültigem Chaos.

Fazit: Wer sich für den wahren Hintergrund des Films interessiert und einen Einblick erhaschen will, der nicht so extrem staubtrocken daherkommt wie die meisten reinen Dokumentationen könnte mit diesem Drama glücklich werden. Man muss sich aber bewusst sein, dass es mehr um die Emotionen der Beteiligten und weniger um Details der Faktenlage geht. Wem es eher um einen großen Unterhaltungswert geht, der sollte sich nach einem anderen Film umsehen.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 30. August 2018
BD Verleihstart: 30. August 2018

Publisher:
Universal Pictures
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover:

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 86 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Chinesisch (vereinfacht)
- Koreanisch
- Tschechisch

Extras:
Keine

Kritik Extras
Leider liegen auf der Blu-ray keine Extras vor. Schade!

Wertung: 0|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Yvonne Gorille

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