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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jul19

BD Kritik: Split

BD Kritik: Split

Originaltitel: Split
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: M. Night Shyamalan

Darsteller:
James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Haley Lu Richardson u.a.

Preis zum Test: EUR 14,97


 

Inhalt: Aus Mitleid ist Casey (Anya Taylor-Joy), die generell lieber allein ist, zu der Geburtstagsfeier von Claire (Haley Lu Richardson) eingeladen worden. Als Casey nicht abgeholt wird, entscheidet Claires Vater, Casey nach Hause zu fahren. Doch statt sicher nach Hause zu kommen, betäubt und entführt Kevin (James McAvoy) Casey, Claire und Marcia (Jessica Sula). Als die Mädchen in einem spärlich eingerichteten Zimmer erwachen, stellen sie schnell fest, dass in Kevin mehrere Persönlichkeiten zu leben scheinen. So treffen sie auf "Dennis", "Patricia" und weitere Identitäten. Natürlich wollen die Mädchen fliehen, zumal sich die Ankunft der "Bestie" ankündigt...

 


 

 



- Kritik -
      

M. Night Shyamalan war mal eine Art Wunderkind Hollywoods. Mit THE SIXTH SENSE (1999) gelang ihm ein großer Kritiker- wie Publikumserfolg. Doch dies war Fluch und Segen zugleich, sollte er doch fortan immer wieder an diesem Film gemessen werden. Mit den folgenden Filmen UNBREAKABLE (2000) und SIGNS (2002) sollte er den Erfolg finanziell nicht mehr erreichen, aber fand trotzdem ein Publikum, das er zufriedenstellen sollte. Eine Tatsache, die ihm mit seinen folgenden Filmen mehr und mehr abhanden kommen wird. Finanziell wie auch bei Kritik und Publikum fiel er mehr und mehr durch. Sein Ruf wurde mehr eine Lachnummer und die Erwartungen an ihn und seine Filme waren nicht mehr besonders hoch. Doch er sollte nochmal die Kurve bekommen und feierte mit dem mit wenig Budget realisierten THE VISIT (2015) und der Serie WAYWARD PINES (2015-) eine Art Comeback. Ob SPLIT diese Welle mitnehmen kann? Seit Kurzem ist der Film von Universal Pictures Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erhältlich. Geht es weiter auf mit M. Night Shyamalans Karriere? 

Eines der vielen Dinge, woran M. Night Shyamalan immer wieder gemessen wurde, waren die finalen Wendungen (Twists) seiner Filme, die mehr und mehr die Erwartungen der Zuschauer schürten. Erwartungen, die er irgendwann nicht mehr erfüllen konnte, egal wie sehr er es auch probierte. Auch hier wird ist man als Zuschauer darauf vorbereitet, dass es am Ende nochmals eine Wendung geben wird. Diese soll hier nicht verraten werden, aber mit den bisherigen Wendungen hat das nicht viel zu tun, was die Bandbreite betrifft. Andererseits muss man aber auch dazu sagen, dass es dem Film keineswegs schadet, da er von vornherein ein unüberwindbares Ereigniss prophezeit und dahingehend mehr und mehr zusteuert. So hält Shyamalan die Spannung dauerhaft an, ohne zu sehr auf einen Knalleffekt hinsteuern zu müssen. Doch soll sein Film (mal wieder) nicht nur auf die Effektivität und Kreativität seines letzten Aktes reduziert werden. 

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist erstmal James McAvoy und seine verschiedenen Persönlichkeiten. 23 an der Zahl, von denen man aber im Film nur wenige kennenlernen wird. Anders als man vielleicht erwartet spielt der Film aber in der Folge nicht nur in irgendeinem Keller, wo McAvoy als Entführer seine drei Gefangenen festhält, sondern auch außerhalb dieser Räume, was dem Film eine erfrischende Abwechslung gibt. Der Film ist so auch weniger Entführungsthriller als eine Art Mysterythriller. Anya Taylor-Joy, die erst kürzlich mit THE WITCH (2015) einem größeren Publikum gemacht wurde spielt hier den weiblichen Gegenpart, wo Shyamalan mehr oder weniger kreativ versucht mit Rückblenden eine Art Charakterisierung beizusteuern, was nicht immer ganz funktioniert. James McAvoy kann sie dabei nicht das Wasser reichen, da dieser natürlich mit seinen Rollen einen großen Fundus an Schauspielmöglichkeiten hat, was er mit sichtlicher Spielfreude ausnutzt. Mit fast zwei Stunden kann der Film wohl nicht immer zu jeder Sekunde überzeugen, punktet aber mit einem originellen Drehbuch, was erst generisch zu werden scheint um dann nochmals die Kurve zu bekommen.

  

- Fazit -  

SPLIT hat mitunter ein paar Hänger und nicht jede Idee fruchtet, aber ansonsten erwartet den Zuschauer ein innovativer Mystery-Thriller, der mit seinem Ende ganz unerwartete Dimensionen eröffnen wird.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 08. Juni 2017
BD Verleihstart: 08. Juni 2017

Publisher: Universal Pictures Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 117 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)
3. Französisch (DTS-HD MA 5.1)
4. Italienisch (DTS-HD MA 5.1)
5. Russisch (DTS-HD MA 5.1)
6. Spanisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Arabisch
- Dänisch
- Estnisch
- Finnisch
- Französisch
- Hindi
- Isländisch
- Italienisch
- Lettisch
- Litauisch
- Niederländisch
- Norwegisch
- Portugiesisch
- Russisch
- Schwedisch
- Spanisch

Extras:

  • Alternatives Ende
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Das Making-Of von Split
  • Die vielen Gesichter von James McAvoy
  • Aus der Sicht der Filmemachers: M. Night Shyamalan

Kritik Extras
Sehr interessante Extras, die den Blick auf den Film sinnvoll erweitern.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

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