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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jul14

BD Kritik: The LEGO Batman Movie

BD Kritik: The LEGO Batman Movie

Originaltitel: The LEGO Batman Movie
Herstellungsland: USA, Dänemark

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Animation
Freigabe: FSK-6
Regie: Chris McKay

Darsteller:
Will Arnett, Michael Cera, Rosario Dawson u.a.

Preis zum Test: EUR 14,99


 

Inhalt: Augenzwinkernde Respektlosigkeit hat „The LEGO® Movie“ zu seinem weltweiten Erfolg verholfen – kein Wunder also, dass die selbsternannte Hauptfigur jenes Ensembles – LEGO® Batman – jetzt die Hauptrolle in einem eigenen Leinwandabenteuer übernimmt. Doch in Gotham stehen weitreichende Veränderungen bevor, und wenn Batman verhindern will, dass der Joker sich die Stadt durch eine feindliche Übernahme einverleibt, muss er vielleicht endlich einmal sein Image vom einsamen Rächer revidieren und die Unterstützung anderer annehmen. Außerdem könnte es ihm auch nicht schaden, wenn er alles etwas lockerer sehen würde …

 


 

 



- Kritik -
  

Während Matt Reeves verkündet, dass seine Umsetzung für Warner beziehungsweise DC mit Ben Affleck mit der Hauptrolle nochmals eine Drehbuchüberarbeitung benötigt, hat Lego bereits einen neuen Film für den dunklen Rächer veröffentlicht. Schon in THE LEGO MOVIE (2014) gehörte der Charakter des Batmans, gesprochen von Will Arnett, mit zu den beliebtesten Charakteren des Animationsfilms. Nicht überraschend also, dass man sich entschieden mit den Rechten an der Comicfigur und dem zurzeit generellen Interesse an Comicverfilmungen der Figuren einen eigenen Film zu gönnen. Warner Home Video hat diesen nun auf DVD, Blu-ray und 3-D Blu-ray veröffentlicht. Wir haben ihn mal angesehen m einschätzen zu können, ob er die Wartezeit bis zum nächsten realen Einzel-Abenteuer des Superhelden verkürzen kann.

Es ist nicht das leichteste in die Fußstapfen von Phil Lord und Chris Miller zu treten. Auch wenn sie kürzlich mit dem Han Solo Spin-Off ihre eigene negativen Erfahrungen machen mussten - man entließ sie aufgrund künstlerischer Differenzen mitten im Dreh - so legten sie mit THE LEGO MOVIE einen DER Überraschungshit der letzten Jahre im Bereich des Animationsfilms hin. Wer konnte schon wissen, dass ein Film basierend auf Spielzeug so unterhaltsam werden kann. Lego bediente sich einfach dem Kniff, dass sie Rechteinhaber vieler verschiedener bekannter Figuren waren und so können in ihren Filmen Helden wie Batman auf Zauberer wie Gandalf treffen. Allein hier besteht also viel Potenzial den Zuschauer anzulocken. Dazu setzten sie eine gehörige Portion Selbstironie und -reflexivität und fertig war der große Kritiker- und Publikumserfolg. Doch auch Chris McKay, der Regisseur des nun vorliegenden Batman Spin-Offs, stieß nicht ganz ohne Vorschusslorbeeren zu diesem Projekt war er doch der Macher der Emmy-prämierten Stop-Motion-Serie ROBOT CHICKEN, welche unter anderem bekannt ist für ihre Parodie bekannter Spielzeugfiguren. Eine perfekte Paarung nun also. Das Regie-Duo des Originals war hier nur als Produzententeam dabei, kann aber wohl mit dem Endergebnis zufrieden sein. Denn ähnlich wie ihr Film nutzt auch das Spin-Off nicht nur die Möglichkeiten zahlreiche Charaktere aus dem Batman-Universum in Legoform zum Leben zu erwecken, sondern auch Figuren vieler anderer Franchises bekommen hier ihre Momente und Auftritte spendiert. Das mag zuweilen chaotisch wirken, verfehlt aber nur selten seine Wirkung. 

Doch neben den Charakteren gibt es noch viel mehr auf der Leinwand beziehungsweise dem heimischen Fernseher zu entdecken. Zahlreiche kleine, liebevolle Details schleichen sich in die Einstellungen ein, so dass man in jeder Sichtung immer wieder was Neues entdecken kann. Hierin liegt auch der größte Reiz. Das heißt nicht, dass der Film ansich inhaltlich nicht zu bieten hat. Die Geschichte des einsamen Helden, der sich eigentlich nur eine Familie wünscht, erscheint simpel, und doch bietet sie genug um einen halbwegs runden Rahmen für den Film aufzustellen, der in dieser Form auch ausreicht. Optisch bietet der Film daneben auch gelungene Kamerafahrten, die trotzdem dem Film emotionale Ruhe und Tiefe in den nötigen Momenten gönnen. Selbstverständlich erhalten auch die bisherigen Batman-Verfilmungen ihre Hommagen. So ist der Film ein großer Spaß, in dem es fast mehr zu entdecken gibt, als in einem Kinderzimmer voller Legosteine.

  

- Fazit -  

Ein großer Spaß, der dem Original in nichts nachsteht. Mal wieder dürfen sich viele Fans auf bekannte Figuren aus allerelei Franchises und Ecken der Film- und Comicwelt freuen.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 06. Juli 2017
BD Verleihstart: 06. Juli 2017

Publisher: Warner Home Video

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 104 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos 7.1)
2. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
3. Englisch (Dolby Atmos 7.1)
4. Deutsch (Hörfilmfassung) (DD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte
- Englisch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Audiokommentar
  • 4 Verschiedene animierte Kurzfilme u.a. Ein Lego Ninjago Kurzfilm (ca. 7 Min.)
  • 4 Nicht verwendete Szenen (ca. 7 Min.)
  • 6 Featurettes:
    - Ein Stein nach dem anderen - Die Entstehung von The Lego Batman Movie
    - Die Gewinner des Rebrick Wettbewerbs
    - Besuch auf Wayne Manor
    - uvm.
  • Trailer und Promomaterial (ca. 14 Min.)

Kritik Extras
Da die Extras bei Animationsfilmen oft auf die jüngeren Zuschauer abzielen, ist es hier mal ganz angenehm neben dem Audiokommentar auch Featurettes zu finden, die auch etwas ernsthafter hinter die Kulissen des Films schauen und über die Entstehung des Films berichten.

Wertung: 7|10

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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