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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  



   
Mär13

BD Kritik: Thor - Tag der Entscheidung

BD Kritik: Thor - Tag der Entscheidung

Originaltitel: Thor: Ragnarok
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Abenteuer, Action, Fantasy, Komödie, Science-Fiction
Freigabe: FSK-12
Regie: Taika Waititi

Darsteller: 
Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett u.a.


 

Inhalt: Nach seiner Rückkehr nach Asgard kann Thor (Chris Hemsworth) die Pläne seines Bruders Loki (Tom Hiddleston) durchkreuzen, der in der Gestalt von Odin (Anthony Hopkins) den Thron ursupiert hatte. Doch kaum hat Thor den wahren Odin aufgefunden und gerettet, droht bereits neue Gefahr: Die mächtige Todesgöttin Hela (Cate Blanchett), Odins Erstgeborene, besetzt Asgard, wobei Thor machtlos ist, denn noch nicht einmal eine mächtige Waffe wie sein Hammer Mjölnir kann Hela etwas entgegensetzen. Nach dem verlorenen Gefecht landet Thor auf dem Planeten Sakaar, wo ihn die Gefolgsleute des Grandmaster (Jeff Goldblum) gefangennehmen und bei Gladiatorenspielen antreten lassen. Doch auch als Gladiator arbeitet Thor darauf hin Hela aus Asgard zu vertreiben und Verbündete für den Kampf zu suchen...


 

 



- Kritik -

Das Marvel Cinematic Universe ist alle Monate wieder Thema, denn dann erscheint ein neuer Film aus dem Kinouniversum. Die einen verdrehen schon vorab die Augen, die andere warten Monate heiß darauf. Eigentlich ab dann, wenn der letzte Film geendet und den nächsten in seinem Abspann schon andeutet. Eine unendliche Geschichte, zumindest in Phasen eingeteilt, deren dritter Teil dieses Frühjahr mit AVENGERS: INFINITY WAR ein erstes Ende finden soll. Davor gibt es aber nun erstmal aus dem Hause Disney THOR – TAG DER ENTSCHEIDUNG, oder im Original THOR: RAGNARÖK (Götterdämmerung). Das dritte Einzelabenteuer um den titelgebenden Marvel-Helden. Auf dem Regiestuhl nahm diesmal der Neuseeländer Taika Waititi Platz, der doch mal wieder einen neuen (humorvollen) Ansatz für den Film gewählt hat. Ob das jedem Gefallen wird?


© Walt Disney

Einer der größten Angriffspunkte bietet das Marvel Cinematic Universe mit seinem für manchen Zuschauer hohen Humoranteil. Zählt sich jemand zu diesen Kritikern dazu, so wird er wohl mit dem neuesten Thor-Abenteuer nicht viel Freude haben. Man verglich den Film oft beispielsweise mit den beiden GUARDIANS OF THE GALAXY-Filmen (2014/2017), die ja auch explizit auf Humor setzen, mit Teil 2 aber auch versucht haben den Figuren und ihren Konflikten etwas mehr Tiefe und Raum einzuberaumen. Die beiden bisherigen Thor-Filme kann man tonal nicht ganz so sehr unter einen Hut bringen. Teil 1, damals unter der Regie von Kenneth Branagh entstanden, war mehr, besonders auf die Szenen auf Asgard bezogen, mehr wie ein Shakespeare-Stück aufgezogen, wie man das bei dem Regisseur auch erwarten würde. Während Teil 2 im Anschluss des ersten großen Aufeinandertreffens der Avengers im gleichnamigen Film etwas an Kinderkrankheiten des Marvel Cinematic Universe litt und weder Fisch noch Fleisch war. Teil 3 erscheint nun als Vorbote des großen Abschlusses der dritten Staffel, wählt dafür aber gerade nicht einen dramatischen Ansatz, sondern lässt dem Filmemacher völligen Freiraum.


© Walt Disney

Taika Waititi konnte sich bisher einen Namen machen mit Filmen wie WHAT WE DO IN THE SHADOWS (5 Zimmer, Küche, Sarg, 2014) oder HUNT FOR THE WILDERPEOPLE (Wo die wilden Menschen jagen, 2016). Man konnte also durchaus einen mehr humorvollen Film erwarten, als man sich bei Disney/Marvel entschloss ihm den dritten Film in die Hand zu nehmen. Der Film, der sich mit der Gotterdämmerung-Storyline einer durchaus bekannten Geschichte aus dem Comicuniversum annahm. Skepsis war so vorprogrammiert. Zu Recht möglicherweise, denn der Humor steht bei ihm klar im Vordergrund. Da gibt es nichts drumherum zu reden, doch, und dies mag aber jeder anders empfinden, kann er durchaus auch ernsteren Momente in seinen Film einbauen. Angenehm ist, dass sein Humor, der durchaus auch mal selbstreflexiv ausfällt, nie so nervig wird wie bei einem DEADPOOL. Und das er ein Gefühl dafür hat, auch wenn er in ernsteren Momenten mit einem Witz droht die Atmosphäre zu zerstören, er doch immer die Momente so setzt, das es einen nicht unbedingt aus dem Geschehen zieht. So gelingt Taika Waititi am Ende einer der unterhalsamsten Marvel-Filme der letzten Jahre, indem er gerade das gekonnt nutzt, was man den Filmen immer vorwirft: den Humor.


© Walt Disney

Ärgerlich bleibt nur eine Sache. Noch im ersten Drittel des Films besuchen Thor und Loki ihren Vater Odin in Norwegen. Der Haken an der Sache ist, dass die Szenen eigentlich komplett in New York gedreht wurden (sieht man auch schon ausschnitthaft in den Trailern), man sich aber in der Post-Produktion entschied das Ganze nach Norwegen zu legen. Technisch mag das interessant sein, dass dies einfach so möglich ist in der Nachbearbeitung, aber das Ergebnis sieht nur in wenigen Momenten nur wenig überzeugend aus. Man sieht einfach, dass keine der Darsteller je einen Fuß nach Norwegen gesetzt hat beziehungsweise an den Ort, der hier für Norwegen herhalten soll. Das ist ärgerlich, wenn es auch der Geschichte dient.

- Fazit -

Einer der unterhaltsamsten Marvel-Filme der letzten Jahre, der klar auf seinen Humor setzt, aber zwischen all den Gags auch eine Geschichte zu erzählen weiß und auch die Emotionen nicht vergisst.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 15. März 2018
BD Verleihstart: 15. März 2018

Publisher:
Walt Disney
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 130 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD High Resolution Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte

Extras:
*Pannen vom Dreh
*Team Darryl
*Marvel Studios: Die ersten 10 Jahre
*Zusätzliche Szenen
*Nicht aufzuhalten: Hela & Walküre, Den inneren Thor finden, Wie Korg auf die Leinwand kam

Kritik Extras
Neben dem Audiokommentar und unterhaltsamen Intro des Regisseurs Taika Waititi, gibt es mehrere kleinerer Featurettes, Pannen vom Dreh, geschnittene Szenen und einen Rückblick auf die ersten 10 Jahre Marvel Cinematic Universe. Vieles dabei, manches länger, manches kürzer, insgesamt aber ganz ok, wenn auch noch Luft nach oben in Form eines klassischen Making Ofs gewesen wäre.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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